Kicherer C63 T Supersport

Kicherer Mercedes C 63 AMG T-Modell: Aus Spaß wird Ernst

Kicherer lässt sich nicht lumpen und verpasst dem Mercedes C 63 AMG T-Modell viel Carbon und noch mehr Leistung. Doch auch die Fahrdynamik und der Sound kommen bei der Verwandlung zum „C63 T Supersport“ nicht zu kurz. ( , 21.10.2011)

Urlaub, Möbelkauf, Rennstrecke

„Papi, wann sind wir endlich da?!“ Gut möglich, dass autofahrende Familienväter diese Frage in Zukunft nur noch selten beantworten müssen. Zumindest dann, wenn sie im Mercedes C63 T Supersport von Kicherer Fahrzeugtechnik unterwegs sind. Auf Basis des C 63 AMG T-Modells von Mercedes zaubert der traditionsreiche Veredler einen Power-Kombi, der nicht nur auf großer Urlaubstour oder beim Möbelkauf, sondern auch auf der Rennstrecke seinen Mann steht.

Kicherer Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell
Eine Edelstahl-Sportabgasanlage mit Klappensteuerung inklusive Edelstahl-Krümmer sorgt für einen Großteil der Extra-Power des Kicherer C63 T Supersport im Vergleich zum Serien-Mercedes C 63 AMG T-Modell.

Feuchte Träume – und noch ein wenig mehr

Die motorische Basis ist schon mal nicht die schlechteste. 6,2 Liter Hubraum, 457 PS und 600 Nm sind Werte, die Vati nachts durchaus den ein oder anderen feuchten Traum bescheren. Doch was passiert dann erst beim Sinnieren über 550 PS und 640 Nm? Diese Frage können bislang wohl nur die Familienväter unter den Kicherer-Mitarbeitern beantworten, denn genau das sind die Eckdaten des Mercedes C63 T Supersport. Zum sprichwörtlichen Pampers-Bomber wird der V8-Kombi durch eine modifizierte Motorelektronik, Sportluftfilter sowie eine Edelstahl-Sportabgasanlage mit Klappensteuerung inklusive Edelstahl-Krümmer.

Kicherer Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell
Kicherer verpasst dem Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell sein hauseigenes Gewinde-Sportfahrwerk der RS-Line sowie jede Menge Anbauteile in Carbon.

Robuste Mägen sind gefragt

Über robuste Mägen sollte der Nachwuchs jedoch unbedingt verfügen, denn wenn es in nur 4,2 Sekunden (Serie: 4,6) von Null auf Hundert geht, wirken durchaus beachtliche G-Kräfte. Das gilt erst Recht in Querrichtung, nachdem Kicherer sein hauseigenes Gewinde-Sportfahrwerk der RS-Line installiert hat. Wenn er mit abgeregelten 320 km/h über die Autobahn kachelt, sollte Papi jedoch besser allein im Kicherer Mercedes C63 T Supersport unterwegs sein. Sicher ist sicher, auch wenn die Hochleistungs-Verbundbremsanlage Verzögerungswerte auf Rekordniveau verspricht.

Kicherer Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell
Die vier Endrohre des Klappenauspuffs schmiegen sich beim Kicherer Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell behaglich an den Carbon-Diffusor.

Carbon, wohin das Auge blickt

Die Stopper finden ihr Zuhause in edlen dreiteiligen 20-Zoll-Schmiedefelgen, die Kicherer auf den Namen „RS-1“ getauft hat. Ansonsten setzen die Schwaben zur Verschönerung des Powerkombis vor allem auf den Werkstoff Carbon. Neben der Frontschürze mit Spoiler-Flaps bestehen auch der Frontgrill, die Spiegelschalen, die Verbreiterungen der Seitenschweller, der Heckdiffusor und – nicht zu vergessen – die Inlays der speziell entwickelten Motorabdeckung aus dem edlen Material.

Kicherer Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modell
Die Fahrleistungen des Kicherer Mercedes-Benz C 63 AMG T-Modells: 0 auf 100 km/h in 4,2 s (Serie: 4,6), Topspeed abgeregelte 320 km/h (Serie: 250).

Ungewohnte Ruhe im Fond

Für den Innenraum hält Kicherer eine Nappa-Lederausstattung mit Kontrast-Ziernähten, Sitzschalen in Pianolack und Alcantara für das Armaturenbrett, die Türverkleidungen und den Dachhimmel bereit. Darin lässt es sich bestimmt so gut aushalten, dass die Frage „Papi, wann sind wir endlich da?!“ schon allein deshalb nicht so oft gestellt werden dürfte.

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  • Der hat bei mir keine Chance. Ich stehe mehr auf die Bluetec-Variante.
    4 %
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