Gymkhana 3 – Ultimate Playground

Ken Blocks neues Video: Gymkhana 3 – Jetzt bei www.motorvision.de

Die Gymkhana-Videos des amerikanischen Meisters des Driftwinkels, Ken Block, sind längst Kult. www.motorvision.de zeigt die neueste Episode der Serie und stellt das Auto dieses Vorbilds in Sachen Fahrzeugbeherrschung vor. ( , 16.09.2010)

Ken Block: Vom Skater zum Schuhfabrikanten zum Rallyefahrer

Gymkhana – die Geschicklichkeitsvariante im Motorsport. Hier müssen die Fahrer in möglichst kurzer Zeit einen abgesteckten Parcours umfahren, der mit Hindernissen nur so gespickt ist. Lange Zeit fristet diese Art des Motorsports ein Schattendasein, bis Ken Block auf der Bildfläche erscheint. Eigentlich ist der Kalifornier Skate- und Snowboarder sowie Motocrosser, mehrfacher Medaillengewinner bei den X-Games und Mitgründer der Schuhmarke „DC Shoes“. Doch dieser Mann kann auch Autofahren wie kaum ein zweiter, seit 2005 ist er erfolgreich in der amerikanischen Rallyemeisterschaft unterwegs. Viel bekannter wird Block aber durch seine Gymkhana-Videos, die bei Youtube und anderen Videoplattformen für Furore sorgen. Nun gibt es Teil drei, und www.motorvision.de zeigt ihn Euch.

Ken Block - Gymkhana 3: Girls
Ken Block ist einfach gesegnet - und zwar nicht nur mit fahrerischem Talent, wie man sieht.

Französische Revolution

Im Gegensatz zu den ersten Gymkhana-Episoden von 2006 und 2008 hat sich jedoch einiges geändert. Zum einen dieLocation: In Teil eins (auf einem stillgelegten Flugplatz) und zwei (auf einem Hafengelände) ist Block noch in den Staaten unterwegs. Für Gymkhana Three – Ultimate Playground hat es ihn nach Europa verschlagen. Diesmal dient die Hochgeschwindigkeitsstrecke im französischen Linas-Montlhéry als Kulisse der spektakulären Drifteinlagen, wobei der Meister keineswegs nur auf dem um bis zu 51 Grad überhöhtenOvalkurs unterwegs ist. Das Infield wird ebenso mit Reifenabrieb beschmiert wie einige Stellen vor den Toren des Kurses. Block zeigt spektakuläre Stunts im Sekundentakt, wobei die in der Steilwand für besondere Aha-Effekte sorgen.

Ken Block - Gymkhana 3: Front 1
Dass es sich hier um einen Ford Fiesta handelt, erkennen wohl nur die größten Experten auf den ersten Blick.

Früher Subaru, heute Ford

Apropos spektakulär: Das sind auch die Autos des Rallyegotts. Puristen mögen bemängeln, dass er inzwischen nicht mehr - wie in den beiden ersten Teilen - in einem Rallye-Subaru unterwegs ist. Doch als die Japaner Ende 2008 werksseitig aus dem Rallyesport aussteigen, wird auch Ken Block Opfer des Subaru-Rotstiftes. Der Ford-Konzern lässt sich die Chance nicht entgehen und verpflichtet Block. Ford bietet ihm die Chance, sich gegen die besten Rallyefahrer der Welt zu behaupten und gibt ihm ein Focus WRC-Cockpit für die WM-Saison 2010, in der Block einige Läufe bestreitet. Mit mäßigem Erfolg zwar, aber darum geht es seinen Fans auch nicht. Hauptsache, es sieht eindrucksvoll aus.

Ken Block - Gymkhana 3: Drift
Driftend die Pylone umrunden: Was bei Ken Block so einfach aussieht, ist in Wahrheit Fahrzeugbeherrschung vom Feinsten. Kein Zweifel, in Gymkhana 3 übertrifft sich der Meister selbst.

Das beste Gymkhana-Auto bisher

Genau das kann man von Blocks aktuellem Arbeits- (in diesem Fall wohl eher Spaß-)Gerät schon im Stand behaupten. Dass es sich hier um einen Ford Fiesta handelt, erkennen wohl nur die größten Experten auf den ersten Blick.Ein Fiesta für kranke Drifteinlagen – das geht? Und wie das geht! Der Meister selbst ist jedenfalls voll des Lobes für seinen fahrbaren Untersatz:„Da ich vorher schon zwei Gymkhana-Videos gemacht habe, wusste ich genau, was ich vom neuen Auto erwartete“, sagt Ken Block. „Jetzt kann ich sagen, dass der Fiesta das bisher beste Gymkhana-Auto ist.“ Das glauben wir ihm nach dem Blick auf die nackten Zahlen gern.

Ken Block - Gymkhana 3: Seite
Ken Blocks Ford Fiesta hat ein besseres Leistungsgewicht als der Gugatti Veyron und absolviert den Null-auf-60-mph-Sprint in nur 1,9 Sekunden.

Fieser Fiesta aus Norwegen

Der von der norwegischen Rallyeschmiede Olsbergs Motorsport Evolution (MSE) aufgebaute und nur 1.100 Kilogramm schwere Fiesta leistet knackige 659 PS. Laut Block wären sogar bis zu 850 PS drin, aber aus Gründen einer besseren Beherrschbarkeit greift der Amerikaner lieber auf die „gedrosselte“ Variante zurück. Dadurch kann er das maximale Drehmoment von 895 (!) Nm über ein breiteres Drehzahlband nutzen, was beim speziellen Einsatzzweck dieses Fiesta unbedingt von Vorteil ist. Die Fahrleistungen sind jedenfalls kaum zu glauben: Den Sprint von Null auf 60 mph (96,5 km/h) absolviert der kleine Bunte in nur 1,9 Sekunden. Wer so vom Fleck kommt, verfügt natürlich über einen Allradantrieb, auch wenn dieser offensichtlich recht hecklastig ausgelegt ist…

So, jetzt haben wir Euch aber lang genug auf die Folter gespannt. Auf Seite 3 seht Ihr das Video, auf das Ihr gewartet habt: Gymkhana Three – Ultimate Playground. Viel Spaß beim Anschauen, und nicht vergessen: Don´t try this at home!

Gymkhana Three - Ultimate Playground

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  • Michael Schumacher - quer geht es vielleicht besser als im Kreis.
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