Zwischenstopp beim richtigen Rennen
In Frankfurt wurden wieder sämtliche Clubs unsicher gemacht, und die Reise ging weiter nach Düsseldorf. Am Nürburgring machten wir dann einen Zwischenstopp, um uns das 24h-Rennen anzuschauen. Am nahegelegenen Flughafen konnte man dann plötzlich laut Rushh-Rund-SMS an einer Rennwertungs-Challenge teilnehmen. Was natürlich vollkommen widersinnig war, da die meisten der Teilnehmer noch im Reisebus unterwegs waren.In Düsseldorf gab es dann die finale Abrissparty. Gina Lisa und ich rockten in der Nachtresidenz um die Wette, und ich spürte allmählich, dass ich mein Pulver in den vier Tagen endgültig verschossen habe.
Ab nach Hause
Wieder die Nacht durchgemacht, machten wir uns dann auf den Weg nach München, um unsere Fahrzeuge abzuholen. Nach einem gottlob bestanden Alkoholtest konnte ich mich dann, begleitet von zahlreichen Zivilpolizisten und lauernden Radarfallen, auf den Nachhauseweg machen.Ja, ihr stellt euch sicher die Frage, was denn nun mit den 100.000 Euro passiert? Ja, die werden leider niemandem ausgezahlt; dafür wird allen Teilnehmern die Startgebühr im nächsten Jahr erlassen, was wenig Beifall fand. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass vom Veranstalter in den letzten zwei Tagen nichts mehr zu hören oder zu sehen war.Die Wahrheit blieb auf der Strecke...Eure Katharina Kuhlmann
In Poing nahmen drei Jungs und ich einen Mietwagen und fuhren zur ersten Partystation nach Prag. Wenn wir schon nicht fahren dürfen, dann reißen wir eben Prag ab, dachte ich mir. Dort angekommen, rockten wir wieder bis in die frühen Morgenstunden und machten uns um elf Uhr (ich fühlte mich, als hätte mich ein Zug überfahren) auf den Weg zur nächsten Destination: Frankfurt am Main.
In Frankfurt war dann ganz großes Kino: Eine Gruppe amerikanischer Touristen mietete sich ein paar Ferraris, die dann ebenfalls von der Polizei stillgelegt wurden. Das Katz- und Mausspiel ging weiter. In einem abgelegenen Parkhaus stellten wir unseren Mietwagen ab und fuhren mit dem Taxi zum Hotel. Dort angekommen, herrschte schon ein riesiges Aufgebot der grünen Sheriffs, und die Wagen des Prinzen Markus, der sich und seinen Jungs aus seinem Fuhrpark Fahrzeuge zur Verfügung gestellt hatte, wurden allesamt abgeschleppt. Wie sich im Nachhinein herausstellte, haben sich einige Cops sogar als Hotelpersonal getarnt, um das Rennen weiterhin boykottieren zu können. Krasse Show! Die Stimmung wurde unter den Fahrern aggressiv, und man verdächtigte jeden als vermeintlichen Maulwurf!

