Wer dachte, dass Lachgas erst mit den Kinofilmen „The Fast And The Furious“ aus Amerika nach Europa schwappte, irrt gewaltig. Die Lachgaseinspritzung zur Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren wurde bereits vom Physikochemiker Walther Hermann Nernst um 1900 an seinem Privatauto verwendet und untersucht. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese Technik in Deutschland weiterentwickelt, um die Höhenleistung von Flugmotoren zu steigern.
Peter Schroer von Nos1 hat es nach jahrelangem Kampf und mit über 30-jähriger Berufserfahrung nun endlich geschafft, Lachgas mit ABE-Abnahme für Turbo-, Kompressor- und Saugerbenzinmotoren betriebstauglich zu machen. Wie er das geschafft hat? Ganz einfach: Um nicht mehr unter das BTM-Gesetz (Betäubungsmittelgesetz) zu fallen, hat er dem Distickstoffmonoxid (NOS) ein Brechmittel beigefügt. Weitere Voraussetzung ist, dass das Lachgas in einem Plexiglaskasten gesichert ist, um ein Austreten zum Fahrerbereich zu vermeiden. Diesen Plexiglaskasten (von mir liebevoll Schneewittchen-Sarg genannt) kann man übrigens auch wunderbar mit LED-Dioden als absolute Show & Shine Attraktion gestalten.Was viele vielleicht noch nicht wussten: Lachgas selbst ist nicht brennbar, es fördert lediglich eine ablaufende Verbrennung!
-
- Katharinas Lachgas-350Z hat auch in unseren Clips von der Tuning World Bodensee eine Hauptrolle gespielt. Checkt den ersten Teil unserer Serie in der Rubrik "Motorvision TV"!
www.nos1.de
Was meine Drift Queen 69 (NISSAN 350Z) betrifft, bin ich super glücklich. Dank der Einspritzung ist meine Leistung von 280 PS / 205 kW auf 350 PS / 256 KW gestiegen. Trotzdem werde ich jetzt noch meinen Traum erfüllen und einen Kompressor einbauen lassen. Auch hier zaubert Peter Schroer wieder eine Gasflasche zur weiteren Leistungssteigerung aus dem Hut: Eine CO2-Einspritzung (mit -85°C) als Kühlanlage. Der Mann hat einfach für alles eine Lösung ;)Eure Katharina Kuhlmann

