Chandhok: Dank indischer Sponsoren und seines Vaters bei HRT F1
Es gibt sie wieder in der Formel 1 – die typischen Pay Driver. Fahrer also, der für sein Formel 1-Cockpit mit Sponsorengeld bezahlt statt vom Team für seine Dienste entlohnt zu werden. 2010 tritt Karun Chandhok in die Fußstapfen eines Paul Belmondo, Alex Yoong oder Pedro Diniz. Mit großer finanzieller Hilfe aus seiner indischen Heimat und der Unterstützung seines Vaters, der Präsident des indischen Automobilverbandes ist, erfüllt sich Chandhok nun den Traum von der Formel 1. Für mehr als einen Platz beim Newcomer-Team HRT F1-Cosworth, das Chandhoks Geld dringend benötigt, hat es für den Inder allerdings nicht gereicht.
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- 2010 tritt Karun Chandhok als Bezahlfahrer klassischer Prägung in die Fußstapfen eines Paul Belmondo, Alex Yoong oder Pedro Diniz.
Zweiter indischer Formel 1-Pilot überhaupt
Dass es Karun Chandhok, nach Narain Karthikeyan der zweite Formel 1-Pilot aus Indien, überhaupt in die Königsklasse geschafft hat, ist für ihn schon ein Erfolg. Denn in seiner bisherigen Motorsport-Karriere hat der er nicht gerade mit großen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht. Zwar konnte Chandhok in Asien einige Titel sammeln, aber in Europa war er meist nur dabei statt mittendrin. Ob britische Formel 3, Renault World Series, europäische oder asiatische GP2 –Mittelfeldplätze waren das höchste der Gefühle für Chandhok. Teamintern muss sich der Newcomer gegen den in den Nachwuchsklassen deutlich erfolgreicheren Bruno Senna behaupten. Eher fraglich, ob sich Chandhok länger in der Formel 1 halten kann als seinerzeit Paul Belmondo, Alex Yoong oder Pedro Diniz.

