Audi TT RS Rennversion

Jungfernfahrt für die Rennversion des Audi TT RS

Audi möchte demnächst sein Kundensport-Programm ausbauen und dem erfolgreichen R8 LMS einen kleinen Bruder zur Seite stellen. Die Rennversion des TT RS wird derzeit gemeinsam mit Raeder Motorsport entwickelt und feiert am kommenden Wochenende ihr Renndebüt. ( , 13.10.2011)

Renn-Entjungferung auf der Nordschleife

Audi erweitert demnächst sein Kundensport-Portfolio um ein weiteres Modell: Gemeinsam mit dem Team Raeder Motorsport hat die Motorsportabteilung der Ingolstädter einen Rennwagen auf Basis des Audi TT RS entwickelt. Am kommenden Wochenende feiert der silberne Renner beim vorletzten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife sein Renndebüt. Am Steuer werden erfahrene Piloten sitzen: Marc Hennerici und Christopher Mies fahren den TT RS bei seiner Renn-Entjungferung, die vor allem ein Testlauf unter Rennbedingungen sein soll.

Audi TT RS Rennversion: Cockpit
Wie in einem Rennwagen üblich geht es im Innenraum der Kundensport-Version des Audi TT RS spartanisch zu.

Die genauen Zutaten sind noch geheim

Mit der Rennversion des kleinen Coupés reagiert Audi auf die große Nachfrage seiner Motorsportkunden, den TT und andere Modelle im Motorsport einsetzen zu können. Der Renn-TT RS verfügt über den Fünfzylinder-TFSI-Motor der Serienversion – allerdings in einer getunten Variante – und startet somit in der Klasse SP 4T für turboaufgeladene Motoren mit Hubräumen zwischen 2,0 und 2,5 Litern. Ansonsten weist der Bolide rennspezifische Neuentwicklungen in den Bereichen Karosserie, Fahrwerk und Aerodynamik auf. Welche das sind, wollen bisher jedoch weder Audi noch Raeder Motorsport verraten. Allerdings soll der TT RS einige Teile vom großen Bruder R8 LMS übernehmen.

Sollten die beiden Testläufe am 16. Und 30. Oktober erfolgreich verlaufen, könnte es durchaus sein, dass die Rennversion des Audi TT RS demnächst öfters auf Europas Rennstrecken anzutreffen ist.

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