Der kleine Fünftürer soll zur Gattung der „City-SUVs“ gehören, daher präsentiert man ihn auch keck vor ausschließlich urbanem Hintergrund. Vor einer Graffiti-Wand abgelichtet, hat man das Gefühl, dem Urban Cruiser entsprünge sogleich eine fünfköpfige Skater-Gang. Zwar ist der Urban Cruiser laut Toyota vor allem für junge Paare mit „aktivem Lebensstil“ gedacht, mit einer Länge von knapp vier Metern und seinem langen Radstand bietet der Urban Cruiser aber Platz für bis zu fünf hippe Personen samt ihren lifestyligen Mitbringseln. Optisch orientiert sich der Fünftürer dabei an seinem Bruder Auris. Lediglich sein Frontgrill mit einer breiten, in Wagenfarbe gehaltenen Querstrebe, sorgt für optische Exklusivität. Ansonsten regiert die gewohnte Toyota-Optik: freundlich, aber alles andere als experimentell.
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- Der Urban Cruiser ist laut Toyota für junge Paare mit „aktivem Lebensstil“ gedacht, mit einer Länge von knapp vier Metern und seinem langen Radstand bietet der Urban Cruiser aber Platz für bis zu fünf Personen
Durstig war gestern
Die in Mode gekommene Erschaffung neuer Fahrzeugkategorien macht auch vor Toyota nicht halt. Den Urban Cruiser ordnen die Japaner folgerichtig der Kategorie der „Subkompakt-Wagen“ zu. Zwei Aggregate sind zum Verkaufsstart für den Fünftürer verfügbar. Der 1,4 Liter Dieselmotor leistet 90 PS und punktet mit einem werksseitig angegebenen Verbrauch von lediglich 4,9 Litern. Das 100 PS starke 1,3-Liter Triebwerk zeigt sich mit 5,5 Litern ebenso genügsam. Unterstützt von „Toyota Optimal Drive“ sollen beide Motoren in punkto Verbrauch und Umweltfreundlichkeit Maßstäbe setzen. Hinter dem vielversprechenden Namen versteckt sich unter anderem eine neue Start-Stopp-Automatik, eine neu entwickelte elektrische Servolenkung sowie diverse elektronische Helfer. Serienmäßig rollt der Urban Cruiser auf 16-Zoll-Alus durch aufregende Szenerien und urbane Brennpunkte. Ordert man eine der beiden Ausstattungsstufen „Town“ oder „Trek“, gibt es die 16-Zöller auch in aufregender Hochglanzoptik.
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- Praktikabilität steht im Inneren des Urban Cruiser im Vordergrund. Das Gepäckvolumen von 314 Litern kann bei Bedarf auf bis zu 749 Liter erweitert werden
Kampfbomber-Flair
Der Innenraum des Urban Cruiser wird im hauseigenen europäischen Designstudio ED² entworfen. Wirkt die Mittelkonsole noch aufgeräumt und unspektakulär, wird beim Blick auf das Cockpit klar: Hier waren Freigeister am Werk. Das Cockpit ist laut Toyota in einem „Look, der an einen Radarschirm erinnert“ gehalten und wäre mit seiner dreiteiligen konkaven Formgebung und extravaganten Optik auch gut in einem Eurofighter aufgehoben. Praktikabilität steht im Inneren des Urban Cruiser im Vordergrund. Das Gepäckvolumen von 314 Litern kann bei Bedarf auf bis zu 749 Liter erweitert werden. Zusätzlich stehen zahlreiche Ablagefächer und Getränkehalter zur Verfügung. Einem gemütlichen „Ich-cruise-durch-die-City-Abend“ steht also nichts mehr im Weg, sind die zu transportierenden Accessoires auch noch so sperrig.
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- Hinter "Toyota Optimal Drive" verbirgt sich unter anderem eine neue Start-Stopp-Automatik, eine neu entwickelte elektrische Servolenkung sowie diverse elektronische Helfer
Spartanik-Trend
Das trendy SUV aus dem Land der aufgehenden Sonne zeigt sich asketisch bei Verbrauch und Kohlenstoffdioxid-Verpestung, wenn es um Sicherheitsausstattung geht wird aber geklotzt statt gekleckert: Sieben Airbags und diverse elektronische Fahrhilfen machen den kantigen Kleinen zu einer rollenden Subkompakt-Festung. Wenn es um Extras wie ein Entertainment-System, Nebelscheinwerfer oder schlüssellosen Zugang geht, heißt das Motto aber auch in Japan: Geiz ist geil!Ab dem 25. April steht der neue Trend-Cruiser bei den Toyota-Händlern bereit. Die Benzinervariante liegt bei einem Einstiegspreis von 16.950 Euro. Für den Diesel, der nur mit Allradantrieb kombiniert werden kann, werden mindestens 22.950 Euro fällig.

