Nismo steigt auf
Nismo, die Motorsportabteilung von Nissan, war bisher eher ausgewiesenen Nippon-, Rennsport- oder Tuningfreunden ein Begriff. Im Nissan-Modelljungle wilderten die schnellen Jungs nur sehr sporadisch, etwa mit Sonderversionen des 350 und 370 Z sowie des Überfliegers GT-R. Dieser Umstand wird sich nun aber ändern, denn Nissan plant, die sportlichen Topmodelle seiner Baureihen künftig unter dem Nismo-Qualitätssiegel vom Band laufen zu lassen. Wie sich die hohen Herren um CEO Carlos Ghosn ihre eigene Performance-Sparte in Zukunft vorstellen, zeigt auf der Tokio Motor Show der Juke Nismo Concept.
Komplettpaket für den sportlichen Anspruch
Die in den Nismo-Hausfarben Weiß und Rot lackierte Studie kommt mit standesgemäßem Bodykit, das neben der Optik auch die Aerodynamik verbessern soll, einem sportlicher abgestimmten Fahrwerk und dicken 19-Zoll-Rädern. Am Motor des Juke, der aus 1,6 Litern Hubraum schon jetzt üppige 190 PS holt, wollen die Nismo-Ingenieure ebenfalls Hand angelegt haben. Wie viel die PS-Kur genau gebracht hat, wird aber bis zur möglichen Serieneinführung geheim gehalten. Im Innenraum glänzt der Renn-Juke durch eine Neugestaltung von Lenkrad, Pedalerie, Schaltknüppel und Türverkleidungen. Alle im Serienmodell reflektierenden Oberflächen erhielten im Nismo Concept ein mattes Finish. Zudem unterstreichen spezielle Leder-Schalensitze und ein rot illuminierter Drehzahlmesser den sportlichen Charakter des Konzeptautos. Wann der Juke zur Rennsemmel wird, ist hingegen noch nicht bekannt.

