JE Design Progressor: Die maskuline Diesel-Dominanz

Ein Geländewagen von Porsche? Bis 2002 unvorstellbar! Und dann noch mit Dieselmotor? Auch diesen Tabubruch hat Porsche inzwischen gewagt – und rennt damit bei den Tunern offene Türen ein. So auch bei JE Design. ( , 01.01.2009)

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: Verpasst Porsche dem Cayenne ein Diesel-Triebwerk, prescht die Interpretation des Cayenne-Diesels von JE Design breiter und kraftvoller nach vorne. Sein Name: Progressor. Bedeutend dominanter tritt der leistungsgesteigerte Porsche Cayenne Diesel im Vergleich zum Serienbruder auf, um seinen maskulinen Auftritt auch motortechnisch zu unterstreichen.

Auf den ersten Blick fallen die Frontschürze mit LED-Tagfahrleuchten, die Seitenschweller und der Heckschürzenansatz ins Auge. An der Front zeigen gierige Lufteinlässe und grimmige Scheinwerfermasken, dass der Progressor von JE Design nicht nur spielen will. Auch der in die Frontschürze vorgezogene Unterfahrschutz, der in der Zweifarbenlackierung besonders betont wird, unterstreicht den herausfordernden Charakter des SUVs.

JE Design Progressor - Heck 1
Der passgenaue Heckschürzenansatz des JE Design Progressor setzt mit sechs installierten LEDs und seiner Diffusor-Optik ein dominantes Zeichen

Mehr Power, bessere Fahrleistungen

Der Progressor wirkt nicht nur potenter, er besitzt tatsächlich mehr Kraft. Durch eine Neuprogrammierung des Motormanagements trimmt JE Design den Dreiliter-Diesel von 240 PS auf satte 285 PS bei jeweils 4.000 U/min. Das maximale Drehmoment steigt von 550 Nm auf 600 Nm, die zwischen 2.050 und 3.700 Touren bereitstehen.Mit diesem Plus an Kraft ausgestattet, beschleunigt der Porsche Cayenne Diesel von JE Design in 7,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und spart damit mehr als eine halbe Sekunde gegenüber dem Serien-Diesel. Ihr Ende findet die Beschleunigung des JE Design Progressors erst bei 225 km/h (Serie 214 km/h).

JE Design Progressor - Seite
Beim Porsche Cayenne Diesel gelingt JE Design eine Leistungssteigerung von 240 auf 285 PS. Gleichzeitig steigt das Drehmoment-Maximum von 550 auf 600 Nm

Kontrastreiche Farbkombination

Passend zu dieser Leistungsspritze ging die Spur der Vorderachse um satte 60 Millimeter in die Breite. Hinten beansprucht der Cayenne von JE Design sogar 80 Millimeter mehr Platz. Damit gehen verbreiterte Kotflügel, angepasste Seitenschweller mit eingearbeiteten LED-Einstiegleuchten und die robusten Räder „SUV Select“ einher. Die gegossenen Einteiler sind 10 x 22 Zoll groß und mit Hochleistungsreifen der Dimension 295/30 R22 XL bezogen. Zum Progressor in der Farbe „Weiß“ passen besonders die Räder im Finish „Graphit Glanz“.Auch die zusätzliche Tiefe des Fahrzeugs prägt die sportliche Optik. Mit verkürzten Sportfedern, einer elektronischen Tieferlegung oder einem Gewindefahrwerk der Variante 3, sinkt der Progressor von JE Design zwischen 35 und 70 Millimeter näher an den Asphalt. So löst die Fahrdynamik das Versprechen der dynamischen Optik ein.

JE Design Progressor - Front 2
An der Front zeigen gierige Lufteinlässe und grimmige Scheinwerfermasken, dass der Progressor von JE Design nicht nur spielen will

Das Heck: Aggressiv wie der Rest des Autos

Die Heckansicht präsentiert sich keinen Deut freundlicher. Der passgenaue Heckschürzenansatz setzt mit sechs installierten LEDs und seiner Diffusor-Optik ein dominantes Zeichen. Vermutlich sehen die meisten Verkehrsteilnehmer vom Progressor ohnehin nur noch die Vierrohranlage, die in verchromten Ovalen durch die Heckschürze bricht.

BEWERTE DIESEN ARTIKEL
rating_image rating_1 rating_2 rating_3 rating_4 rating_5
KOMMENTARE
Ähnliche Artikel

Lumma Design Porsche Cayenne II

Lumma Porsche Cayenne: Schöpfungsgeschichte Extrem

Das Porsche-SUV Cayenne ist seit letztem Jahr geliftet unterwegs. Der Cayenne II ist länger, leichter und luxuriöser. Und dank des Traditionsunternehmens Lumma Design ist er nun auch in einer weiteren exklusiven Tuning-Edition erhältlich.

Vom Space Shuttle zur Street Rocket: JE Design Audi Q7

Boden-Boden-Rakete? Dieser Audi Q7 ist eher ein Space Shuttle – aber ein verdammt schnelles! Denn 273 km/h schafft in dieser Gewichtsklasse sonst nur ein Porsche Cayenne.

Für Marathon-Rallyes optimiert

Porsche führt sein Engagement in Sachen Offroad-Motorsport fort. Nun präsentieren die Zuffenhausener den Cayenne S Transsyberia für die nächste Auflage der Marathon-Rallye.

Land Rover: Diesel-Vollhybrid für sparsame Geländewagen

Mit einer Diesel-Hybrid-Version auf Basis des aktuellen Freelander zeigt Land Rover, wie selbst Geländewagen schon in naher Zukunft umweltschonend unterwegs sein könnten.

Tuning Porsche Cayenne Turbo

Asma Design „The Giant“: Asmatischer Anfall

Die Firma Asma Design sorgte schon des Öfteren für Furore unter Anhängern des konventionellen Designs. Und auch dieser Porsche Cayenne Turbo, jetzt besser bekannt als „The Giant“ schlägt in eine ähnliche Kerbe.
Ähnliche Videos

Jeep Commander 3.0 CRD Limited

Offroad-Fahrbericht über den Jeep Commander 3.0 CRD Limited.

Porsche Cayenne S Hybrid

Patrick Simon macht den Praxistest: Funktioniert der Porsche Cayenne mit Hybridantrieb auch im Alltag?

SUV-Vergleich: Welcher ist der sparsamste?

Welcher Offroader verbraucht am wenigsten? Motorvision macht den Test.

Suzuki Grand Vitara

Mit dem Grand Vitara hat Suzuki einen robusten Offroader im Programm, der zu weit mehr taugt als nur für den harten Geländeeinsatz.

Skoda Yeti

Mit dem Yeti greift Skoda frech den Tiguan der Konzernmutter VW an. Wahrt der Tscheche einen Respektsabstand oder ist er sogar besser als der teurere Bruder? Motorvision hat ihn getestet.

Honda CR-V 2.2 i-CTDi

Der Honda CR-V ist einer der Urväter unter den Kompakt-SUVs. Doch was kann der Crossover in seiner jüngsten Generation? Motorvision gibt die Antwort.
MOTORVISION MAGAZIN
MOTORVISION AUF FACEBOOK
AKTUELLES VIDEO
Dirt Showdown Launch Trailer
FACEBOOK EMPFEHLUNGEN
BILDERGALERIEN