MotorVision spricht sich gegen die Forderung von Politikern nach einem generellen Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen aus. (MotorVision , 01.01.2009)
Dazu rufen wir alle Bürger auf, sich an einer gemeinsamen Protestaktion von MotorVision und dem renommierten Online-Magazin Speed Heads gegen das Tempolimit zu beteiligen, was nur einen kleinen Augenblick dauert. Ziel ist es, einer Petition an den Bundestag mit möglichst vielen Stimmen entsprechend Nachdruck zu verleihen. Fundierte Gründe sprechen nämlich gegen ein 130 km/h-Limit auf deutschen Autobahnen.
Auch beim Thema Sicherheit greift das Tempolimit nicht: In Deutschland selbst ereignen sich die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb geschlossener Ortschaften (67 Prozent) und nicht auf der Autobahn. Der Großteil der Unfälle mit tödlichem Ausgang erfolgt nicht auf der Autobahn, sondern mit 60 Prozent auf Bundes- und Landstraßen.
Die deutschen Autobahnen gehören zu den sichersten Straßen der Welt. Der ADAC ermittelte, dass pro Milliarde Fahrzeugkilometer in Deutschland 2,99 Menschen ums Leben kommen. "Zahlreiche Länder mit genereller Geschwindigkeitsbeschränkung schneiden schlechter ab, wie z. B. Belgien, Österreich, Slowenien, Tschechien, die USA. In Österreich, wo ein generelles Tempolimit von 130 km/h gilt, ist die Getötetenrate auf Autobahnen etwa 1,5-mal höher als in Deutschland", so der ADAC
MotorVision wünscht sich intelligente Geschwindigkeitsregelanlagen, die - wenn es die Situation erfordert - temporär und vernünftig den Verkehrsfluss steuern, z. B. abhängig vom Verkehrsaufkommen und von Witterungsverhältnissen. Dies wäre darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Stauvermeidung.
Ein Handeln auf breiter Front ist wünschenswert. So appelliert MotorVision an die Bevölkerung, die Protestaktion gegen ein generelles Tempolimit und für durchdachte Maßnahmen zum Schutz der Umwelt mit einer kurzen Stimmabgabe zu unterstützen.