IAA Spezial Teil 9

IAA 2011 - Von Stand zu Stand: Skoda bis Suzuki

IAA 2011 - Die Neuheiten aller Hersteller im Überblick. Heute: Skoda bis Suzuki. ( , 29.08.2011)

Skoda

Auf dem Messestand von Skoda steht eine seriennahe Version des neuen Kompaktmodells, das möglicherweise auf den schönen Namen "Felicia" hören könnte. Die Limousine quetscht sich in die Lücke zwischen dem Kleinwagen Fabia und dem Mini-Mittelklässler Octavia und zielt vor allem mit günstigen Preisen auf Kunden, die viel Platz für wenig Geld wollen. So soll der Neue ab etwa 14.000 Euro zu haben sein und damit unter anderem den Modellen von Dacia das eine oder andere Stück Kuchen abluchsen.

Smart eBike
Außerdem zeigen die Kleinwagenspezialisten ein eBike im typischen Smart-Design.

Smart

Bei Smart werden die Standbesucher von einer vier- und einer zweirädrigen Neuheit elektrisiert: dem neuen E-Smart und dem eBike. Der E-Smart rollt in der mittlerweile dritten Generation los. Die Stuttgarter planen, insgesamt eine fünfstellige Stückzahl im französischen Hambach vom Band laufen zu lassen. Angetrieben wird der Neue von einem 55 kW/75 PS starkem Elektromotor, der das erste Produkt des mit Bosch gegründeten Joint Ventures "EM-motive" ist. Die Lithium-Ionen-Batterien des Stromers stammen von Accumotive und nicht wie bisher von Tesla, und haben eine Kapazität von 17,6 kWh. Das soll für eine 140 Kilometer lange Fahrt reichen. Während dieser müssen die Freunde des leisen Vortriebs aber nicht auf Komfort verzichten. Denn zur Serienausstattung des Smart, der auch als Cabrio geordert werden kann, gehören Extras wie eine vollautomatische Klimaanlage, elektrische Fensterheber und ein Lederlenkrad. Außerdem kann per Internet oder Smartphone eine Vorklimatisierung gestartet werden. Das eBike verfügt über einen Elektromotor, der sich immer dann zuschaltet, wenn der Radler in die Pedale tritt. Dann überträgt der 250 Watt starke Hinterradnabenmotor bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h seine Power an das hintere Rad - wie viel Kraft wird vom Fahrer per Knopfdruck entschieden. Je nach gewählter Leistungsstufe und Fahrverhalten reicht eine Ladung der 400 Wh Lithium-Ionen-Batterie für 100 Kilometer elektrische Unterstützung. Neuer Strom für den Akku kommt aus der Steckdose, die hierfür auch ausgebaut und mit in die Wohnung genommen werden kann. Aber auch beim Bremsen wird Energie erzeugt.

Subaru XV Concept
Die Studie Subaru XV Concept ist eine Blech gewordene Kampfansage an alle Kompakt-SUV.

Subaru

Subaru enthüllt die Serienversion des bekannten XV Concept und startet damit einen Angriff auf die erfolgreiche Kompakt-SUV-Riege. Der neue Japaner ist muskulös gezeichnet und tritt mit kräftig ausgestellten Radhäusern selbstbewusst gegen die zahlreichen Konkurrenten in diesem Segment an. Die große, flachstehende Windschutzscheibe verspricht viel Licht im Innenraum, das zum Heck hin abfallende Dach sowie die markanten Linien an Front und Seite wirken dynamisch. Als Antrieb wird - wie sollte es bei Subaru anders sein - ein Boxermotor zum Einsatz kommen, der an einen Allradantrieb gekoppelt ist. Außerdem wollen die Japaner Details zu ihrem Sportwagen "BRZ" bekanntgeben. Das kryptische Kürzel ist eine Abkürzung: "B" steht für Boxermotor, das "R" für Hecktriebler (englisch "Rear-wheel drive") und das "Z" für Zenit. Denn der Sportler soll einen Wendepunkt markieren und für mehr Leidenschaft und Selbstbewusstsein im Markenimage einstehen.

Suzuki Swift Sport
Der Suzuki Swift Sport ist ein kleiner Athlet.

Suzuki

Rund ein Jahr nach der Premiere der aktuellen Swift-Generation feiert die auf Sport getrimmte Version des Flitzers mit nachgeschminkten Xenon-Scheinwerferaugen, zusätzlichem Spoiler-Schmuck und einem extragroßen Kühlergrill ihre Premiere. Auf Touren gebracht wird der 3,89 Meter lange Suzuki Swift Sport von einem 1,6 Liter großen, drehfreudigen Vierzylinder-Motor mit 100 kW/136 PS. Das sind immerhin gut 40 PS mehr als der reguläre 1,2-Liter-Swift-Benziner in die Waagschale wirft, aber immer noch deutlich weniger als Wettbewerbs-Modelle wie der VW Polo GTI zu bieten haben. Dennoch dürfte das japanische Leichtgewicht für eine Höchstgeschwindigkeit jenseits der 200 km/h-Marke gut sein. Punkten will der dreitürige Japaner mit einem überarbeiteten Sport-Fahrwerk nebst neu konstruierter Hinterradaufhängung, was viel Fahrspaß und präzises Handling verspricht. Der Preis dürfte leicht über dem des Vorgängers liegen, der als Dreitürer ab 17.700 Euro gekostet hat.

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