Aston Martin
Bei den vornehmen Engländern steht der V12 Zagato klar im Fokus. Die Serienversion des Zagato zeigt sich in schickem Blutorange und übt sich in überbordender Schnittigkeit. Angetrieben von einem Sechs-Liter V12 mit 517 PS und 570 Newtonmeter Drehmoment sollte er auch er auch dem greisesten Großgrundbesitzer einen gehörigen Potenzschub verpassen.
Audi
Der Audi R8 GT Spyder ist deroffenherzige Luxustraum aus dem beschaulichen Ingolstadt. Lediglich 333 mal wird der GT als Spyder aufgelegt - an der schieren Leistung hat sich aber nichts geändert: 560 PS, 540 Newtonmeter und 317 km/h Spitze sprechen für sich. Der R8 GT Spyder ist der wahre Ringmaster.
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- Der 458 Italia hat neben einem elektrisch versenkbarem Hardtop auch einen noch ansprechenderen Motorsound zu bieten.
Ferrari
Am Stand der Ferraristi wird der offene Gewalt-Beau 458 Italia Spider präsentiert. Zum ersten Mal gibt es einen Mittelmotor-Ferrari somit mit elektrisch versenkbarem Hardtop. Und genügend Sex-Appeal, um selbst die unterkühlt-vornehmen Ferrari-Hostessen in den Schatten zu stellen. Seine Leistungsdaten sprechen jedenfalls für sich: 570 PS, 540Nm, Top Speed 320 km/h. Genug gesagt.
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- Der Fisker Surf ist eine Überraschung auf der IAA - ob positiv oder negativ muss JEder für sich entscheiden.
Fisker
Überraschendes gab es von den US-Boys aus dem Hause Fisker zu sehen: Der Fisker Surf heißt nicht nur außergewöhnlich, er ist auch so geformt. Eine gewisse Surfbrett-Ähnlichkeit ist jedenfalls nicht abzustreiten. Eine „Synthese aus Luxus-Sportwagen und Station Wagon“ soll der Surf darstellen – da kann man die Amerikaner nur beglückwünschen: Mutation gelungen! Dabei ist der Fisker auch noch teilweise ökologisch wertvoll, kombiniert er doch einen 175 kW Strom-Generator mit einem 260 PS starken Turbomotor. Und 1.330 Newtonmeter Drehmoment sprechen ja mal für sich. Wenn nur alle Amis so zukunftsgewand wären, die Staatspleite läge in weiter Ferne.
Lamborghini
Am Lamborghini-Stand lag der Schwerpunkt auf dem mit einem etwas langatmigen Namen gesegneten LP570-4 SuperTrofeoStradale. Naja, was soll man sagen es ist ein Lamborghini, also lassen wir doch einfach die Zahlen sprechen: ein V10-Mittelmotor mit 5,2 Litern Hubraum und 570 PS, 3,4 Sekunden für den Spurt von 0 auf 100 km/h, 10,4 bis die 200er-Marke durchbrochen ist, 320 km/h Top-Speed, Allrad, schneller und Kanten-affiner kann kaum ein Italiener. Außer natürlich, er heißt SestoElemento und befindet sich bereits in Planung. Doch dazu an anderer Stelle – nämlich unserem Länder-spezifischen IAA-Überblick – mehr.
Lotus
Am Lotus-Stand gab es gleich mehrere leichtgewichtige Neuheiten zu entdecken: die Lotus Exige S wiegt gerade mal 1.080 Kilogramm, bringt aber über einen 3,5 Liter-V6 mit 350 PS an den Start. Ergibt ein Leistungsgewicht von 3,09 kg pro PS. Mit dem Evora GTE Road Car präsentiert man bei den Engländern außerdem den stärksten Straßen-Lotus aller Zeiten. 444 PS sollten für einen 1.280 Kilo schweren Leichtbau-Renner mehr als genug sein. Außerdem ist es wohl unbestritten der schönste Lotus, der bisher gebaut wurde.
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- Mercedes präsentiert den SLS AMG Roadster - Faszination braucht keine Flügeltüren. Und auch kein Dach.
Mercedes
Der Mercedes-Beitrag zum Supersportler-Segment ist ein besonders faszinierendes Stück Blech. Der SLS AMG Roadster gefällt nicht nur dem überkinnigen Schumi recht gut – sondern wohl auch dem Gros der Autowelt. Jetzt hat er zwar keine Flügeltüren mehr, dafür kann man sich nun endlich bei 317 km/h ein laues Lüftchen um die wohlverdiente Nase wehen lassen. Der Motor ist der gleiche 571 PS starke 6,2 Liter-V8 wie im Flügeltürer, aber das tut der Faszination keinen Abbruch – eher im Gegenteil.
Und dann gibt´s da ja auch noch eine ganz besonders extreme Krassheit von AMG: der C 63 AMG Black Series ist einfach nur extrem extrem in jeder Beziehung. Sein Äußeres wird dominiert von Carbon-Applikationen, einem Farbenspiel aus Rot und Schwarz und natürlich dem heckseitigen Brotzeittisch, dem auch eine Wiesn-Maß nur allzu gut zu Gesicht stünde. Im Innenraum gibt´s Leder, Alcantara und Rennschalen, unter der Haube brodelt ein 6,2 Liter-V8 mit 517 Pferdchen, die jederzeit bereit sind, das Heck des C-Coupés in emotionsgeschwängerte Ekstase zu versetzen.
Porsche
Die wohl vielbesprochenste IAA-Premiere im Vorfeld des Auto-Mekka kann man nun am Porsche-Stand höchstpersönlich begutachten. Der neue 911er ist endlich da. Und wie gewohnt halten sich die optischen Änderungen in Grenzen, dafür wird in der Generation 991 Effizienz-Technik ganz groß geschrieben. Denn durch zahlreiche Rekuperations-, Rückgewinnungs-, und Rückführungssysteme schafft es auch der 400 PS starke Carrera S auf einen Durchschnittsverbrauch von unter zehn Litern. Bei solch überlegener Effizienz könnte auch Christian Ströbele bald Porsche fahren.
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- Der Radical SR3 SL ist Rennsport mit Straßenzulassung - und ein ebenfalls ziemlich schnittiger Geselle.
Radical
Radikale Racing-Rasanz verspricht der Radical SR3 SL. Extremer Leichtbau und 300 PS versprechen Kurvenfressen par excellence. Das einzige, was man dem Radical ankreiden könnte, ist, dass er seine Kraft aus einem Ford-Motor bezieht. Aber das EcoBoost-Herz wurde immerhin gründlich optimiert in allen Belangen. Also keine Angst, liebe Interessenten, Radical fahren wird nicht heißen, die Differenz zu fühlen!
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- Wiesmann setzt mit dem MF3 Final Edition Roadster den Design-Höhepunkt im Sportwagensegment. Der Firma Sieger, Herren-Haute-Couture, sowie Möbel- und Tafelkultur sei Dank.
Wiesmann
Im Zeichen des Gecko steht man bei Wiesmann seit jeher – für den bald auslaufenden MF3 Roadster hat man sich allerdings mit der Firma Sieger zusammengetan. Dort designt man normalerweise Herrenmode, setzt sich mit Tafelkultur auseinander oder fertigt exklusive Möbel für exklusive Menschen an. Deswegen hat der MF3 „final edition“ auch so dermaßen schicke Zierstreifen zu bieten. Noch dazu bürgen Türen, Sitze, das Lenkrad und die Felgen von der wahnwitzigen Design-Kraft der Sieger-Brüder. Genau 18 Exemplare werden vom MF3 der finalen Edition gefertigt. Beim Motor bleibt übrigens alles beim Alten: der Reihensechser von BMW leistet 343 PS. Aber das Wesentliche ist dann doch die alles überstrahlende Design-Kraft. Wundervoll.

