Ein Silberling als Messehighlight
Das Citroen-Highlight auf der diesjährigen IAA ist ein… Trommelwirbel… Konzeptstudien-Mix aus Van und Lieferwagen, der auf den Namen Tubik hört. Der eigenwillig gestylte Neunsitzer will bewusst Reminiszenzen an den legendären Typ H wecken, der inzwischen als französischer Kult-Lieferwagen gilt. Der Innenraum zeigt sich extrem wandlungsfähig, das Türkonzept mit einer konventionellen Fahrertür und einem wahren Scheunentor auf der Beifahrerseite innovativ. Fortschrittlich ist der Antrieb: Ein Dieselmotor treibt die Vorderräder an, ein Elektromotor ist für die Hinterräder zuständig und macht den Tubik damit nicht nur zum Hybrid-Van, sondern auch zum Allradler. Die Serienchancen sind zwar gleich Null, aber für Aufsehen sorgt der Silberling allemal.
Frisches Blut für die DS-Linie
Gleiches wird dem DS5 im alltäglichen Straßenbild ebenfalls gelingen. Mit dem dritten Modell seiner DS-Linie will Citroen den der Marke eigenen Chic nun auch in die Mittelklasse bringen. Die von den Franzosen selbst als „gewagt“ bezeichnete Formgebung wird und soll nicht jedem gefallen, aber genau das schätzen Citroen-Fans seit jeher. Auch antriebsseitig zeigt sich der DS5 fortschrittlich: Er wird als erster Citroen den 200 PS starken Diesel-Hybrid aus dem PSA-Regal bekommen. Wer es motorseitig eher konventionell mag, kann aber auch auf zwei Dieselmotoren (110 und 165 PS) sowie einen Benziner in zwei Leistungsstufen zurückgreifen. Dritte IAA-Neuheit von Citroen ist der DS3 Ultra Prestige, ein Sondermodell mit besonders edler Ausstattung, das ab Ende 2011 erhältlich sein wird.
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- Die Überraschung am Peugeot-Stand ist der 508 RXH. Was auf den ersten Blick wie ein höher gelegter Mittelklasse-Kombi mit Rundum-Beplankung à la Audi Allroad aussieht, ist im Prinzip genau das.
Peugeot wandelt auf Audis Pfaden
Die Überraschung am Peugeot-Stand ist der 508 RXH. Was auf den ersten Blick wie ein höher gelegter Mittelklasse-Kombi mit Rundum-Beplankung à la Audi Allroad aussieht, ist im Prinzip genau das – und noch ein wenig mehr. Denn das auf europaweit 300 Exemplare – 45 für Deutschland – limitierte Modell greift auf den 200 PS starken Dieselhybridantrieb zurück, den wir eben schon beim Citroen DS5 vorgestellt haben. Im April 2012 rollen die ersten der immerhin 46.950 Euro teuren Peugeot 508 RXH Limited Edition-Exemplare zu den Kunden. Von einer Markteinführung ist das Concept Car HX1 noch weit entfernt. Allerdings macht die innovative und sehr sportlich gezeichnete Van-Studie Lust auf mehr, denn sie sieht schick aus und soll dank ihres Plug-in-Dieselhybrid-Antriebs nur 3,2 Liter auf 100 Kilometer konsumieren.
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- Der aktualisierte Twingo zeigt sich erstmals mit dem neuen Renault-Familiengesicht, dessen Kennzeichen der große, aufrecht stehende Renault-Rhombus vor dunklem Hintergrund ist.
Der Twingo im Zentrum
Renault stellt in Frankfurt ein Facelift vor. Aber nicht das eines einzelnen Modells, sondern das der gesamten Modellpalette. Der aktualisierte Twingo zeigt sich erstmals mit dem neuen Familiengesicht, dessen Kennzeichen der große, aufrecht stehende Renault-Rhombus vor dunklem Hintergrund ist. Es gibt neue Farben und Polsterstoffe, sparsamere Motoren und die neue edle Ausstattungsvariante Mauboussin. Zudem zieht der Sirius-gelb lackierte Twingo Renault Sport in einer neuen, ein wenig an den hauseigenen Formel 1-Boliden angelehnten Optik, die Blicke am Renault-Stand auf sich. Den Verkaufszahlen des SUV-Ladenhüters Koleos soll ebenfalls ein Facelift auf die Sprünge helfen. Die Zutaten: Optische Retuschen hier, neue Farben da, und zudem ein aufgefrischtes Interieur. Und dann ist da noch die neue „Energy“-Motorenfamilie, die Downsizing mit einer Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung kombiniert.
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- Alles in allem ist der Renault Frendzy eine raffinierte Zukunftsvision, die dem insgesamt farblosen Auftritt der französischen Hersteller immerhin ein wenig Pfeffer verleihen kann.
Beruf und Privates muss man nicht trennen
Ein wenig aufregender präsentiert sich der von Renault als „Kombi-Van“ bezeichnete Frendzy. Die Elektro-Studie richtet sich laut Hersteller an Gewerbetreibende, die einen Stadtlieferwagen suchen, ebenso wie an Kleinfamilien, die einen kompakten Freizeitbegleiter brauchen. Um diese Anforderungsprofile zu vereinen, hat der Frendzy ein asymmetrisches Karosserielayout und zahlreiche untypische Detaillösungen wie die abgestufte Dachlinie, komplett senkrechte Fahrzeugflanken und einen 37-Zoll-Bildschirm statt eines Seitenfensters, der Schriftzüge oder Werbebotschaften übermitteln soll. Zudem können die Nutzer des Frendzy zwischen Gewerbe- und Familienmodus hin und her schalten, was das Auto in einigen Details anders aussehen lässt.
Alles in allem ist der Renault Frendzy eine raffinierte Zukunftsvision, die dem insgesamt farblosen Auftritt der französischen Hersteller immerhin ein wenig Pfeffer verleihen kann.

