Als Basisfahrzeug für das Hybrid-Projekt dient der Super-Sportwagen Gumpert Apollo, der schon in seiner Straßenversion alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches
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- Als Fahrer im Team von Hybrid Racing waren Heinz-Harald Frentzen, Dirk Müller, Norbert Kreyer und Dominik Schwager im Einsatz. Foto:Hybrid Racing AG
Energie Umwandlung
Mittels Rückgewinnung der sonst bei jedem Bremsvorgang vernichteten Energie kann ein zusätzlich eingebauter Elektromotor angetrieben werden, der maximal 136 PS leistet. Gemeinsam verhelfen beide Antriebsquellen dem spektakulären HHF Hybrid Concept Car zu einer Leistung von bis zu 630 PS. Beide Achsen verfügen bei diesem Konzept über einen eigenen Motor. Der Benziner ist für den Antrieb der Hinterachse zuständig, der Elektromotor bringt seine Kraft auf die Vorderachse.Der Hybrid-Rennwagen muss jedoch das durch Elektroantrieb und Batterie verursachte höhere Gewicht ausgleichen. Denn allein die von der Firma Gaia hergestellte und im Unterboden integrierte Batterie verursacht ein Mehrgewicht von 150 kg. Die Elektrotechnik, also die Hardware- und Software-Komponenten für das Hybrid-System, kommen von der Schweizer Firma Brusa.
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- Mittels Rückgewinnung der sonst bei jedem Bremsvorgang vernichteten Energie kann ein zusätzlich eingebauter Elektromotor angetrieben werden, der maximal 136 PS leistet. Foto: Hybrid Racing AG
Testlauf beim 24 Stunden-Rennen
Das 24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring gilt als die ultimative Herausforderung in punkto Belastbarkeit eines Rennwagens. Der ehemalige Formel 1-Pilot Heinz-Harald Frentzen und sein Team „Hybrid Racing“ haben den Rennwagen diesem Härtetest unterzogen. Zielsetzung des Teams war zu zeigen, welche Möglichkeiten schon jetzt in der Hybridtechnologie stecken.Die elektrischen Systeme funktionierten auch während des gesamten Rennens einwandfrei. Das Team kämpfte jedoch mit Problemen im Bereich des Antriebsstrangs. Dennoch überquerte der Hybrid-Apollo nach 53 gefahrenen Runden um 15.00 Uhr, lediglich angetrieben von seinem Elektromotor, die Ziellinie. „Der Motorsport darf die Notwendigkeit, Energie zu sparen, nicht ignorieren“ erläuterte Heinz-Harald Frentzen als Gründe für sein Engagement. „Ich sehe vielmehr die Chance, dass unser Sport wieder zum Vorreiter einer technischen Entwicklung werden kann, die unsere Autos auch abseits der Rennstrecke deutlich energieeffizienter macht “. Der Mönchengladbacher fungiert übrigens keineswegs nur als Galionsfigur und Fahrer bei diesem Projekt: Er ist vielmehr die treibende Kraft bis hin zur Finanzierung der nicht unerheblichen Aufwendungen.
Motoren: V8-Zylinder-Biturbomotor
Hubraum: 3.3 Liter
Nennleistung: 520 PS bei 7.000 U/min
max. Drehmoment: 580 Nm bei 4.000 U/min
Vorderachse: Elektrohybrid-Synchron-Motor
Nennleistung: 136 PS
max. Drehmoment: 220 Nm
Leergewicht: 1.300 kg
Tankinhalt: 120 Liter

