Der Allroad quattro gibt sich auf den ersten Blick als kernigerer Bruder des normalen A4 Avant zu erkennen. Der lunagrau lackierte Singleframe-Kühlergrill trägt vertikale Chromstreifen, während ein akzentuierter Stoßfänger und große Lufteinlässe den eigenständigen Auftritt unterstreichen. Chromringe umrahmen die Nebelscheinwerfer; in der Version mit „Xenon plus“-Scheinwerfern bilden Leuchtdioden das Tagfahrlicht sowie das Rücklicht. Vorne wie hinten trägt der A4 Allroad einen Edelstahl-Unterfahrschutz.
In der Seitenansicht fallen besonders die verbreiterten Radläufe, die kantigen Schweller (optional mit den Einlegeleisten aus Edelstahl) und die großen Räder ins Auge. 17-Zöller im Siebenarm-Design sind Serie, optional hält Audi 18-Zoll-Räder bereit. Eine abgesetzte Reling mit zwei hohen Stegen krönt das Dach. Ebenfalls neu: Die in den Heckstoßfänger integrierten, horizontalen Reflektoren. Beim 2.0 TDI münden die beiden Abgas-Endrohre nebeneinander ins Freie, beim 2.0 TFSI und 3.0 TDI verlaufen sie zweiflutig. Gegenüber dem Audi A4 Avant bringt der Allroad eine höhere Bodenfreiheit mit, die 18 Zentimeter bei unbeladenem Fahrzeug beträgt.
Motoren: Diesel als Top-Aggregat
Audi offeriert anfangs drei Motoren für den A4 Allroad: einen Benziner und zwei Diesel. Der 2.0 TFSI, ein Vierzylinder-Benzin-Direkteinspritzer, stemmt zwischen 1.500 und 4.200 Touren maximale 350 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Die Höchstleistung beträgt 211 PS, der Verbrauch laut Audi nur 8,1 Liter im Schnitt. Beim 2.0 TDI sorgt eine Common-Rail-Anlage für hohe Laufkultur. Der Zweiliter-Diesel gibt ebenfalls 350 Nm ab, die von 1.750 bis 2.500 U/min parat stehen. Trotz der ordentlichen Leistungsausbeute von 170 PS soll sich der Selbstzünder nur 6,4 Litern auf 100 km Kilometern begnügen.Das Top-Aggregat in der Palette ist der 3.0 TDI. Der V6-Diesel leistet 240 PS und stemmt von 1.500 bis 3.000 U/min satte 500 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Mit diesem Triebwerk beschleunigt der Audi A4 in Verbindung mit der „S tronic“ in 6,4 Sekunden auf 100 km/h. Erst bei 236 km/h endet der Vortrieb. Im Durchschnitt gibt sich der Dreiliter mit lediglich 7,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometern zufrieden. Wie sämtliche Motoren in der Palette ist auch der 3.0 TDI bereits nach der Abgasnorm Euro 5 eingestuft. Außerdem besitzen alle Motorisierungen serienmäßig ein Rekuperationssystem, das beim Verzögern mechanische Energie in elektrische umwandelt und so hilft, Sprit zu sparen.
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- Der Innenraum des A4 Allroad quattro bringt alle Stärken mit, die für Audi charakteristisch sind. Das Cockpit orientiert sich zum Fahrer hin
Kraftübertragung auf Dynamik ausgelegt
Der 2.0 TDI schickt seine Kraft auf ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Im 3.0 TDI und 2.0 TFSI montiert Audi die „S tronic“: Das Doppelkupplungsgetriebe wechselt seine sieben Gänge innerhalb weniger Hundertstelsekunden. Die „S tronic“ hält einen halbautomatischen Modus bereit, so dass der Fahrer jederzeit selbst schalten kann - auf Wunsch auch über Wippen am Lenkrad. Der serienmäßige Allradantrieb verteilt die Kräfte heckbetont im Verhältnis 40:60 zwischen der Vorder- und Hinterachse. Bei Bedarf kann das System bis zu 65 Prozent nach vorn oder bis zu 85 Prozent nach hinten leiten.Auf rauem Terrain spielt der A4 Allroad eine spezielle Funktion seines Stabilisierungssystems ESP aus. Die sogenannte „Offroad Detection“ (ORD) erkennt die Beschaffenheit des Bodens selbsttätig und passt die Regelcharakteristik des ESP entsprechend an. Beim Gasgeben stärkt das System den Vortrieb, indem es mehr Schlupf toleriert. Auf der Straße passt das Regelsystem „Audi Drive Select“ den Charakter des Audi A4 Allroad den individuellen Vorlieben seines Fahrers an. Dazu greift das System auf die Gasannahme des Motors, die Servounterstützung für die Lenkung und die Schaltpunkte der „S tronic“ im Automatik-Modus zu. Der Fahrer kann nach Belieben zwischen einem betont komfortablen, einem ausgewogenen und einem sportlichen Kennfeld wechseln. Darüber hinaus steht die Dynamiklenkung zur Verfügung. Im Grenzbereich hält sie den A4 Allroad durch blitzschnelle prägnante Lenkeingriffe auf Kurs und macht damit viele Eingriffe des ESP überflüssig.
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- Der lunagrau lackierte Singleframe-Kühlergrill des Audi A4 Allroad quattro trägt vertikale Chromstreifen, während ein akzentuierter Stoßfänger und große Lufteinlässe den eigenständigen Auftritt unterstreichen
Sicherheit wird groß geschrieben
Auf Wunsch gibt Audi dem A4 Allroad innovative Assistenzsysteme mit, die direkt aus der Luxusklasse kommen. Der „Audi Lane Assist“ unterstützt den Fahrer beim Halten der Spur, der „Audi Side Assist“ macht es sicherer, sie zu wechseln. Die adaptive Cruise-Control ist ein radargestützter Tempomat, der das Auto auf dem richtigen Abstand zum Vorausfahrenden hält, indem das System selbst Gas gibt und bremst. Sollte die Verzögerung nicht ausreichen, warnt das System den Fahrer in zwei Stufen, abhängig von der Gefahrensituation.Neben den beiden Frontairbags, die bei ihrer Arbeit die Sitzposition von Fahrer und Beifahrer mit einbeziehen, stehen vorne Seitenairbags, auf Wunsch auch hinten, und das Kopf-Airbagsystem auf Posten. Das integrale Kopfstützensystem vorne vermindert bei einem Heckaufprall die Gefahr eines Schleudertraumas.
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- Beim Audi A4 Allroad quattro 2.0 TDI münden die beiden Abgas-Endrohre nebeneinander ins Freie, beim 2.0 TFSI und 3.0 TDI verlaufen sie zweiflutig
Typisch Audi: Das Interieur
Der Innenraum des A4 Allroad bringt alle Stärken mit, die für Audi charakteristisch sind. Das Cockpit orientiert sich zum Fahrer hin. Zu den Highlights der Bedienung gehören die serienmäßige elektromechanische Parkbremse und der zentrale Bordmonitor. Wie bei Audi üblich befindet sich die Bedieneinheit des MMI auf der Mittelkonsole. Serienmäßig glänzen viele Bedienteile in Aluminiumoptik, die Türenstiegsleisten tragen spezielle Allroad-Schriftzüge.Der Gepäckraum fasst 490 Liter; durch Umklappen der geteilten Fondbanklehne wächst das Volumen auf 1.430 Liter, das durch den glattflächigen Zuschnitt und 1,78 Meter Länge gut nutzbar ist.

