Formel 1: Cockpit für Heidfeld

Heidfeld übernimmt Kubicas Cockpit bei Lotus-Renault

Das Lotus-Renault-Team hat einen Ersatz für Robert Kubica gefunden: Nick Heidfeld übernimmt das Cockpit des bei einem Rallyeunfall schwer verletzten Polen. Seinen nächsten Einsatz hat Heidfeld bereits morgen. ( , 17.02.2011)

Bestzeit beim ersten Einsatz

Unverhofft kommt oft: Nick Heidfeld geht 2011 für Lotus-Renault an den Start und übernimmt das Cockpit des bei einem Rallyeunfall am 6. Februar schwer verletzten Robert Kubica. Bei seinem ersten Einsatz für sein neues Team, den Testfahrten im spanischen Jerez in der vergangenen Woche, hat der deutsche Routinier überzeugt und bei seiner Premiere gleich eine Tagesbestzeit verbucht. Der 33-jährige Mönchengladbacher geht in seine zwölfte Saison und bekommt bei Lotus-Renault die Gelegenheit, seinen bisherigen 172 Formel 1-Rennen weitere hinzuzufügen.

Nick Heidfeld
„Er ist schnell, erfahren und sehr stark darin, uns technisches Feedback zu vermitteln und das Auto zu verstehen. Wir glauben, dass er der ideale Mann für den Job ist", sagt Teamchef Eric Boullier über Heidfeld.

„Der ideale Mann für den Job“

„Ich wäre gern unter anderen Umständen in die Formel 1 zurückgekehrt“, sagt Nick Heidfeldin einem ersten Statement. „Alles ging so schnell, aber ich bin stolz, dass mir diese Chance ermöglicht wird.“ Er will sie unbedingt beim Schopfe packen: „Ich habe ein gutes Gefühl für das Auto, das wirklich innovativ ist. Ich bin extrem motiviert und kann den Saisonstart kaum erwarten.“ Eric Boullier ist überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben: „Wir haben Nick vergangene Woche in Jerez die Chance gegeben, und er hat uns wirklich beeindruckt“, sagt der Teamchef. „Er ist schnell, erfahren und sehr stark darin, uns technisches Feedback zu vermitteln und das Auto zu verstehen. Wir glauben, dass er der ideale Mann für den Job ist.“

Seinen nächsten Einsatz für das Lotus-Renault-Team hat Nick Heidfeld bei den nächsten offiziellen Testfahrten in Barcelona vom 18. bis 21. Februar. Dort wird er sich die Testarbeit mit Teamkollege Vitaly Petrov teilen. Wann – und ob überhaupt – Stammpilot Robert Kubica zurückkehrt und Heidfeld sein Cockpit eventuell wieder räumen muss, ist derzeit nicht absehbar.

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Kann Nick Heidfeld die unverhoffte Chance nutzen?

  • Einzelne Glanzlichter wird es geben, aber mit Kubica wäre das Team erfolgreicher.
    31%
  • Heidfeld gehört zum alten Eisen. Warum haben sie nicht versucht, Hülkenberg zu bekommen?
    25 %
  • Absolut. Heidfeld ist ein starker Pilot, keiner wird Kubica vermissen.
    25 %
  • Bei Sauber hat er 2010 nicht überzeugt. Es wird sogar schwer, sich gegen Petrov durchzusetzen.
    19 %
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