Göttlicher Vortrieb
Was ist an einem X1 18d oder einem X1 20d göttlich? Selbst wenn er von Hartge getunt ist? Laut dem Beckinger Veredler so einiges, aber dazu später mehr. Zuerst einmal sei erwähnt, dass die Leistungssteigerungen für den kleinen SUV ihre Wirkung nicht verfehlen. Der 18d klettert von 143 auf 179 PS, sein Drehmoment von 320 auf 350 Nm. Der Spurt auf 100 gelingt damit in 8,1 Sekunden (Serie: 9,6 Sekunden), die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 217 km/h (Serie:200 km/h). Richtig sportlich wird es mit dem 20d. Nach der Hartge-Leistungskur leistet er 209 PS und 415 Nm, ballert sich als Hecktriebler in 6,9 Sekunden auf 100 (mit Allradantrieb in 7,2 Sekunden) und beendet seinen Vortrieb erst bei 229 Sachen. Hartge spricht in der Pressemeldung von der „Kraft und Herrlichkeit der von Hartge optimierten Triebwerke“. Dazu fällt uns nur noch eines ein: „In Ewigkeit, Amen!“
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- Den Sound wird er - zumindest bei den Dieseln - nicht richten, aber gut anzusehen ist er trotzdem: Der Endschalldämpfer mit vier 80mm-Endrohren.
Wuchtig und bullig
Damit es bei sportlicher Gangart nicht gleich vorbei ist mit der Herrlichkeit, spendiert der selbstbewusste Tuner allen X1 einen Sportfedernsatz, der für eine Tieferlegung um 30 Millimeter sorgt und einen wuchtigen Radsatz namens Classic 2. Die 20-Zöller stehen dem X1 prächtig und lassen ihn mit 9 und 10 Zoll Breite und 245/30er sowie 295/25er Schlappen sehr bullig daherkommen. Auch der Edelstahl-Endschalldämpfer mit vier 80mm-Endrohren macht sich gut am kleinen Möchtegern-Geländewagen, auch wenn wir nicht glauben, dass er sich bei den Dieselmodellen „akustisch bemerkbar“macht, wie Hartge es umschreibt. Aber das ist bei so viel Kraft und Herrlichkeit wohl auch gar nicht nötig.

