Gumpert Apollo Speed: Der Drang nach High-Speed

Gumpert macht das Apollo-Quartett voll: Auf dem Genfer Autosalon zeigen die Thüringer den Apollo Speed, bei dem der Name Programm ist. Denn für ihn zählt vorrangig der Topspeed. ( , 01.01.2009)

Mit dem neuen Gumpert Apollo Speed, der seine Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2009) feiert, möchte die deutsche Supersportwagen-Manufaktur das reine Highspeed-Klientel ansprechen. Beim herkömmlichen Apollo, dem Apollo Sport und dem Apollo Race steht dahingegen die optimale Performance für Rennstrecke, Querbeschleunigung und Grip in allen Situationen im Mittelpunkt. Das sichere Beherrschen höchster Geschwindigkeiten soll die Domäne des Apollo Speed werden. Komplett lässt Gumpert die Katze aber noch nicht aus dem Sack: Bislang haben die Altenburger erst ein Foto des Neuankömmlings veröffentlicht.

Der gewaltige V8-Biturbo des Gumpert Apollo Speed stellt wahlweise 650, 700 oder 800 PS und ein Drehmoment von 850, 875 oder 900 Nm bereit. Seine Fahrleistungen zählen zur Spitzenklasse. Schon die 700-PS-Variante kann mit höchster Performance protzen: Von Null auf Tempo 100 vergehen nur drei Sekunden. 200 Sachen liegt bereits nach 8,9 Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Ausstattung, Länderspezifikation, Getriebeübersetzung und Motorleistung jenseits der 360 km/h-Marke.

Form follows Function

Der Gumpert Apollo Speed tritt noch rassiger und aggressiver auf. Eine markante Bicolour-Lackierung unterstreicht die gedrungene Erscheinung des Supersportwagens, der noch flacher ist als seine Brüder.Bereits ein tiefer Blick von vorn zeigt die veränderte Linienführung um die Radläufe. Ein sogenanntes Low-Restrict-Ansaugsystem ergänzt die bissige Optik und sorgt für Frischluft im Motor. Weitere Modifizierungen gibt es am Heck des Supersportlers: Die neugestalteten Rücklichter zeigen prägnant, wohin der Apollo Speed steuert, bevor er aus dem Sichtfeld des Verfolgers verschwindet. Darüber hinaus verfügt der Zweisitzer über einen verstellbaren kleinen Flügel, der ihm den nötigen Abtrieb für seinen Geschwindigkeitsrausch verleiht.

F1-Technik für die Straße

Mit einem komplett geschlossenen KAS-Unterboden (Karbon-Aluminium-Sandwich) und Felgenabdeckungen (vorne feststehend und hinten mitdrehend), bringt der Apollo Speed Formel-1-Technik auf die Straße und schreit nur so nach einer Herausforderung für einen Sprint.Die Kraftübertragung an die Hinterräder erfolgt über ein vollsynchronisiertes sequentielles Sechsgang-Getriebe mit einer manuell betätigten Zweischeiben-Kupplung. Ein selbstsperrendes Torsendifferential befindet sich ebenfalls an Bord. Den Kontakt zum Asphalt halten 19-Zöller mit Zentralverschluss.

Sportlich ausgestattet – innen und außen

In den Rädern verbirgt sich eine Hochleistungsbremsanlage rundum mit Sechskolben-Festsätteln und einem Scheibendurchmesser von 378 Millimetern. Dazu kommen ABS und ein hydraulischer Bremskraftverstärker.Im Innenraum kann der Zweisitzer durch seine sportliche Ausstattung überzeugen, die es wahlweise mit Leder oder Alcantara gibt. Eine ganze Reihe an Ausstattungsdetails, wie zum Beispiel eine Klimaanlage und ein DVD-Moniceiver, runden die Maßnahmen ab. Den Einstieg erleichtert das abnehmbare Lenkrad. Eingebettet in das Monocoque und festgezurrt durch Vierpunkt-Gurte, wird der Fahrer eins mit dem Apollo Speed.

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