Heute Studie, morgen käufliche Realität?
Seit gestern hat auch das Emirat Katar seine Automesse: Noch bis zum 29. Januar präsentieren besonders die Premiumhersteller ihre Produkte dem solventen Publikum – meist jedoch unter der Flagge ihrer ortsansässigen Händlervertretung. Eine der wenigen großen Weltmarken, die sich als Werk auf der Qatar Motor Show präsentieren, ist Volkswagen. Und die Wolfsburger wissen genau, was sie den Wüstensöhnen bieten müssen – nämlich exklusive Varianten des Touareg. Auch wenn beide Premieren offiziell noch den Status von Konzeptstudien genießen, könnten sowohl die zivile Version des RaceTouareg 3 als auch der Touareg Gold Edition bald käufliche Realität werden.
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- Im Gegensatz zur Rennversion, die mit 16-Zöllern bestückt ist, rollt der Race Touareg 3 Qatar auf 18 Zoll-Felgen von BBS in Goldoptik. Die Karosserie zeigt sich im Vergleich zum Rennwagen in Nuancen verändert.
Magic Morning statt Hauptsponsor-Blau
Mit dem RaceTouareg 3 hat VW vor knapp zwei Wochen einen überragenden Dreifach-Triumph bei der Dakar-Rallye gefeiert. In Katar präsentieren die Wolfsburger eine leicht domestizierte Version des Offroad-Racers, die nun über eine Straßenzulassung verfügt. Offensichtlichstes Merkmal der Konzeptstudie ist die Lackierung: Statt des charakteristischen Red Bull-Blau erstrahlt das Showcar im Farbton „Magic Morning“, einem ins Goldene changierenden Weiß. Im Gegensatz zur Rennversion, die mit 16-Zöllern bestückt ist, rollt der RaceTouareg 3 Qatar auf 18 Zoll-Felgen von BBS in Goldoptik. Die Karosserie zeigt sich im Vergleich zum Rennwagen in Nuancen verändert.
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- Den grauen Sicherheitskäfig übernimmt die Qatar-Version vom richtigen Race Touareg 3, beide Passagiere nehmen auf schwarz belederten Recaro-Rennschalensitzen Platz.
Hommage an die Dakar-Siege
Den Innenraum gestaltet VW komplett neu und damit etwas wohnlicher, wobei wie beim Rennwagen die Themen Leichtbau und Ergonomie im Mittelpunkt stehen. Den grauen Sicherheitskäfig übernimmt die Qatar-Version vom richtigen RaceTouareg 3, beide Passagiere nehmen auf schwarz belederten Recaro-Rennschalensitzen Platz. Das Cockpit ist zu großen Teilen aus mattiertem Carbon gefertigt. Als Kontrast sind weitere sicherheitsrelevante Details in „Tornadorot“ gehalten. Hommage an VWs Dakar-Triumphe: In die aus eloxiertem Aluminium gefertigteMittelkonsolenabdeckung sind neben dem Schriftzug „RaceTouareg" die Siege bei der Dakar eingefräst.
Zudem übernimmt das Showcar den kompletten Antriebsstrang des Dakar-Einsatzautos, darunter auch den 310 PS starken Fünfzylinder-Turbodiesel.
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- Die 22-Zoll-Felgen sowie Dachreling, Parkschutzleisten, Fensterrahmen, Spiegelkappen, Teile des Lufteinlassgitters, der Schriftzug „Touareg V8“ sowie der Ladekantenschutz des Showcars sind mit 24-karätigem Gold überzogen.
Hochkarätiges Showcar – im wahrsten Sinne
Deutlich zivilisierter als der RaceTouareg - wenn auch ähnlich wertvoll – präsentiert sich die zweite Touareg-Studie, die VW auf der Qatar Motor Show zeigt. Der 360 PS starkeTouareg Gold Edition stellt allerhand 24-karätiges Gold zur Schau. Die 22-Zoll-Felgen sowie Dachreling, Parkschutzleisten, Fensterrahmen, Spiegelkappen, Teile des Lufteinlassgitters, der Schriftzug „Touareg V8“ sowie der Ladekantenschutz sind mit dem glänzenden Edelmetall überzogen. Auch hier kontrastieren die güldenen Details wieder mit dem Farbton „Magic Morning“.
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- Das Armaturenbrett des VW Touareg Gold Edition ist mit naturbraunem Leder bezogen und stellt neben den goldenen Details auch großzügig verarbeitetes Nussbaum-Wurzelholz zur Schau.
Lohnende Premiere für beide Seiten?
Auch im Innenraum ist das Showcar ein wahres Goldstück. Hier gesellen sich zahlreiche goldüberzogene Applikationen und Schalter zur cremefarbenen Lederausstattung und zum Alcantara-Dachhimmel. Das Armaturenbrett ist mit naturbraunem Leder bezogen und stellt neben den goldenen Details auch großzügig verarbeitetes Nussbaum-Wurzelholz zur Schau.
Wie eingangs erwähnt: Bei den beiden exklusiven Touaregs handelt es sich
noch um reine Showcars. Sollten die Wüstenschiffe die Scheichs
überzeugen, steht einer Serienproduktion der Autos jedoch nichts im
Wege. Dann hätte sich die Premiere der Qatar Motor Show für beide Seiten
gelohnt.

