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Go for Gold: Mercedes SLS AMG „Desert Gold“

Ein Schmankerl für die Scheichs: Mercedes hat seinem neuen Supersportler SLS AMG anlässlich seiner Premiere im Mittleren Osten ein ganz spezielles Outfit verpasst. (T. Harloff)

Für Mercedes und seinen Haustuner AMG ist der neue SLS Flügeltürer derzeit der Werbeträger schlechthin. Ein mindestens 177.310 Euro teures Prestigeobjekt, von der schwäbischen Marketingabteilung als legitimer 300 SL-Nachfolger angepriesen. Kurz vor Weihnachten hatte der SLS AMG dort seinen ersten Auftritt, wo sich Mercedes besonders hohe Absatzzahlen verspricht: Auf der Dubai International Motor Show sollte er golden lackiert die solventen Wüstensöhne zum Kauf animieren.

Allerdings blitzt und blinkt der SLS „Desert Gold“ – so sein offizieller Name – nicht, sondern trägt einen matten Goldüberzug auf seiner Aluminiumhaut. Als Kontrast sind sämtliche Zierleisten und Anbauteile in glänzendem Schwarz lackiert. Dazu gehören auch der Mercedes-Stern samt Zierleiste im Kühlergrill, die Finnen auf der Motorhaube und an den Fahrzeugflanken, der Tankdeckel und sämtliche Typenschilder. Ebenso greifen die schwarzen Felgen (vorne 19- und hinten 20 Zoll groß), die einen goldenen Ring am Felgenhorn tragen, die Farbgebung auf. Der Innenraum zeigt sich komplett in Schwarz, einige aus Echtcarbon gefertigte Komponenten bringen etwas Motorsportflair ins Cockpit.

Technisch bleibt alles beim Alten

Die Technik des Mercedes SLS AMG bleibt unangetastet. Das gilt auch für den bekannten 6,2-Liter-V8. Ein vor Kraft strotzender Geselle, der satte 571 PS und 650 Nm zur Verfügung stellt und den SLS bei voller Leistungsabfrage in 3,8 Sekunden von Null auf Tempo hundert beschleunigt. Wegen der strengen Tempolimits in der Golfregion hat die Topspeed von 317 km/h für die Wüstensöhne aber eher theoretischen Wert.Bisher ist der SLS AMG „Desert Gold“ ein Einzelstück, das extra für die Messe in Dubai auf die Räder gestellt worden ist. Eine entsprechende Resonanz vorausgesetzt soll die Lackierung aber ins offizielle AMG-Farbspektrum übernommen werden. Dann können sich auch SLS-Kunden im Rest der Welt die – zugegeben pfeilschnelle – Mercedes-Wanderdüne in die Garage stellen.

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