Der in Gold gehüllte Bezwinger
Wer einen Bugatti Veyron 16.4 sein Eigen nennt, hat dafür zuvor etwa 1,5 Millionen Euro ausgegeben. Allein diese Zahl verdeutlicht: Der Veyron toppt alles, was sonst auf vier Rädern über irgendwelche Straßen bewegt wird. Verbesserungen sollten in diesen automobilen Sphären nicht mehr möglich sein, sollte man meinen. Insofern spricht es für das Selbstbewusstsein der Mansory-Crew, trotzdem Veränderungen am 1.001 PS-Boliden vorzunehmen. Das Ergebnis ist der Veyron Vincerò Linea d´Oro – frei übersetzt: der in Gold gehüllte Bezwinger. Dieser ist ein absolutes Unikat für einen Mansory-Kunden, dem der Standard-Veyron nicht mehr als ein müdes Lächeln abnötigt.
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- Der Mansory Bugatti Veyron 16.4 Vincerò d´Oro ist ein absolutes Unikat für einen Kunden, dem der Standard-Veyron nicht mehr als ein müdes Lächeln abnötigt.
Carbon, wohin das Auge blickt
Der Veyron Vincerò Linea d´Oro dürfte beim Betrachter jedoch eher ungläubiges Staunen – oder Kopfschütteln? – hervorrufen, sollte man ihn jemals in freier Wildbahn zu Gesicht bekommen. Denn Mansory hat den Bugatti von oben bis unten in Carbon gehüllt. Das Veyron-Gesicht präsentiert sich mit neuen Kotflügeln, verkürzter Fronthaube und anderer Frontschürze deutlich geliftet. Mit den LED-Tagfahrleuchten und dem stilisiertengüldenen „V“– für Vincerò – im Kühlergrill stellt Mansory endgültig die Geschmacksfrage. Eine Frage, die nicht jeder mit einem uneingeschränkten „Jawoll, sieht Hammer aus!“ beantworten muss. Mit größeren Luftauslässen an den Flanken und am Heck optimiert Mansory die Motorkühlung. Eigens entwickelte Seitenschweller undein passender Diffusor dürfen natürlich nicht fehlen.
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- Mit größeren Luftauslässen an den Flanken und am Heck des Bugatti Veyron 16.4 Vincerò d´Oro optimiert Mansory die Motorkühlung.
Hier ist alles Gold, was glänzt
Nun ist Carbon an sich schon ein besonders edler Werkstoff. Um dem Vincerò Linea d´Oro aber die Krone aufzusetzen, sind zahlreiche Teile mit Gold überzogen. Wie etwa die Kühlergrill-Umrandung samt bereits angesprochenem „Vincerò-V“. Oder die Türgriffe, Rückspiegelkappen und Abdeckungen der Scheinwerfer-Waschdüsen. Auch der Tankdeckel, die Dachzierleisten und die Einfassungen der Tagfahr-LEDs glänzen nun goldfarben. Und natürlich die Felgen. Nicht auszudenken, wenn der Fahrer mit denen einmal an der Bordsteinkante entlang schrammt. Der Schaden geht wahrscheinlich in die Zehntausende…
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- Mansory arrangiert im Innenraum des Bugatti Veyron 16.4 Vincerò d´Oro speziell geprägtes Leder mit zahlreichen Carbon-Applikationen.
Wenigstens sind sie konsequent
Eines kann man Mansory nicht vorwerfen: mangelnde Konsequenz. Denn das Innenraumdesign führt das außen Angefangene weiter. Der Veredler arrangiert speziell geprägtes Leder mit zahlreichen Carbon-Applikationen. Goldene Zierelemente finden sich sowohl am neuen Airbaglenkrad, in der Mittelkonsole und in den Türverkleidungen. Selbst die Idee der Tagfahrleuchten greift Mansory auf und verlegt im Innenraum eine LED-Lichterkette im Baumarkt-Style, die als Ambiente-Beleuchtung dienen soll.
Wir wissen nicht, was der neue Besitzer für den Veyron-Umbau bezahlt hat. Verständlicherweise lässt Mansory bei diesem Thema Diskretion walten. Doch eines wird beim Blick auf den Bugatti Veyron 16.4 Vincerò Linea d´Oro deutlich: Wer viel Geld hat, hat nicht gleichzeitig auch viel Geschmack.

