Schalke vs. Dortmund
Wer sich auf der Website von Anderson Germany umschaut, könnte den Eindruck gewinnen, der Veredler rüste das gesamte Fußball-Establishment im Ruhrgebiet mit Autos aus. Aktuelle oder ehemalige Schalke-Stars wie Manuel Neuer, Jermaine Jones, Kevin Kuranyi oder Rafinha stehen in Denis Andersons Kundenkartei oder sind zumindest freundschaftlich mit ihm und seiner Düsseldorfer Tuningfirma verbunden. Beim schwarz-gelben Kohlenpott-Rivalen Borussia Dortmund sieht es nicht anders aus. BVB-Größen wie Dede, Patrick Owomoyela, Nuri Sahin oder Felipe Santana besitzen ein von Anderson aufgebrezeltes Auto oder haben sich zumindest einmal mit dem Firmenchef fotografieren lassen. Keine schlechte Taktik: Finanzkräftige Fußball-Profis machen das Geschäft krisensicher. Wir wissen nicht, welcher Ruhrpott-Kicker sich diesen Ferrari California gegönnt hat. Aber er ist auf jeden Fall Fan des Werkstoffes Carbon…
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- Bei den Felgen kommt ebenfalls Kohlefaser zum Einsatz: Die Felgensterne der vorne 21 und hinten 22 Zoll großen Räder sind mit Carbon überzogen.
Spielerfrau vs. Bordsteinkante
Frontspoilerlippe, Seitenschwelleraufsatz, Heckdiffusor, Heckschürzenblende, Motorhauben-Aufsatz, seitliche Lufteinlässe und Heckspoilerlippe: Das Bodykit ist umfangreich und ausschließlich aus Carbon gefertigt. Dunkle Scheiben und Heckleuchten runden das Optik-Konzept ab. Bei den Felgen kommt ebenfalls Kohlefaser zum Einsatz: Die Felgensterne der vorne 21 und hinten 22 Zoll großen Räder sind mit Carbon überzogen. Die Außenbetten der Mehrteiler erstrahlen dagegen in Wagenfarbe. Ein Tipp an die geneigte Spielerfrau: Bitte einen großen Bogen um Bordsteinkanten und tief in den Asphalt eingelassene Gullideckel machen, solltesie den California einmal fahren dürfen. Schrammen könnten angesichts des exklusiven Designs und der extremen Reifengrößen (255/30 R 21 vorne und 315/25 R 22 hinten) richtig teuer werden.
Im Innenraum geht der Carbon-Exzess weiter. Luftöffnungen, Radioblende, Mittelkonsole, innere Türgriffe, Schaltwippen und Lenkradblende – der edle Werkstoff kommt in fast jeder Ecke zum Einsatz.
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- Frontspoilerlippe, Seitenschwelleraufsatz, Heckdiffusor, Heckschürzenblende, Motorhauben-Aufsatz, seitliche Lufteinlässe und Heckspoilerlippe: Das Bodykit ist umfangreich und ausschließlich aus Carbon gefertigt.
Rennstrecke vs. Feldweg
Mangelnde Leistungsbereitschaft kann man dem California-V8 im Serienzustand wahrlich nicht vorwerfen. 460 PS sind allerdings weder Denis Anderson noch seinem (mutmaßlichem) Kicker-Kunde genug. Per Software-Optimierung und Edelstahl-Auspuff fördert der Düsseldorfer 55 zusätzliche Pferdestärken zutage. Der Auspuff verfügt zudem über eine Klappensteuerung, über die sich mittels Fernbedienung drei verschiedene Soundstufen einstellen lassen. Das California-Fahrwerk ergänzt Anderson mit einem Modul, das sich ganz auf die Wünsche des Besitzers abstimmen lässt. Für gelegentliche Rennstrecken-Ausflüge lässt es sich um bis zu 35 Millimeter absenken. Wer dagegen ab und zu einen Feldweg in seine Routenplanung einbaut, kann die Karosserie mit den höhenverstellbaren Dämpfern um bis zu 40 Millimeter anheben.
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- Im Innenraum geht der Carbon-Exzess weiter. Die in die Kopfstützen eingestickten Initialen deuten darauf hin, dass Jefferson Farfan Besitzer dieses Ferrari California ist.
Jefferson Farfan vs. Johannes Focher
Den Ruhrpott-Knüller Schalke gegen Dortmund gibt es in dieser Saison übrigens bereits Mitte September, am 4. Spieltag. Eine Bitte an jeden, der bei der Mutter aller Derbys vor Ort sein wird: Sachdienliche Hinweise, wer im weißen Anderson Ferrari California vor der Gelsenkirchener Arena vorfährt, nehmen wir gerne entgegen. Unser Tipp: Da die auf den Kopfstützen eingestickten Initialen „JF“ lauten, könnte es Schalke-Flügelflitzer Jefferson Farfan sein. Johannes Focher, der dritte BVB-Torwart, wird noch ein paar Stufen auf der Karriere-Leiter erklimmen müssen, um in Andersons Kundenkartei zu landen…

