Salzkruste entfernen
Zu einer Frühjahrskur gehört zuerst einmal eine gründliche Fahrzeugwäsche in der Waschanlage, denn Salz, Rollsplitt und Schmutz haben in den vergangenen Monaten ihre Spuren auf dem Lack hinterlassen. Eine zusätzliche Vorwäsche verhindert, dass Ablagerungen wie Schmirgelpapier wirken und Kratzer entstehen. Den strengen Witterungseinflüssen sind vor allem Motorraum und Unterboden ausgesetzt. Diese sollten daher gründlich gereinigt werden. Mit einem Hochdruckreiniger kann man dem Schmutz zu Leibe rücken. Doch Vorsicht: Zündung und elektronische Bauteile sind empfindlich und vertragen keinen Hochdruck – daher mindestens einen Abstand von ca. 20 Zentimetern einhalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt die Reinigung von einem Fachmann durchführen. Ist der Unterbodenschutz beschädigt, muss ausgebessert werden, sonst drohen Rostschäden.
Beschädigte Wischergummis austauschen
Nach der Außenreinigung sind Innenraum und Kofferraum an der Reihe. Feuchtigkeit hat sich vor allen Dingen in den Fußmatten und den Sitzen festgesetzt. Ausgiebiges Lüften schafft hier Abhilfe. Die Scheiben freuen sich über eine intensive Reinigung und sorgen wieder für den nötigen Durchblick. Apropos Durchblick: Dazu gehört natürlich auch eine Überprüfung der Scheibenwischer. Raureif, Eis und Schnee haben den Wischergummis zugesetzt - beschädigte Scheibenwischer daher austauschen. Das Armaturenbrett und andere Kunststoffteile werden mit einem weichen Microfasertuch entstaubt, Pflegemittel aus der Spraydose bringen frischen Glanz und wirken zudem staubabweisend. Damit alle Lederflächen im neuen Glanz erstrahlen können, werden sie mit entsprechenden Pflegemitteln aufgefrischt. Dadurch halten sie das Leder und die Nähte geschmeidig. Fenster- und Türgummis sollten ebenfalls gereinigt und anschließend mit einem entsprechenden Silikonspray eingesprüht werden. Ungenutzte Gegenstände und typische Winterutensilien gehören zurück in die Garage oder den Keller.
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- Eine zusätzliche Vorwäsche verhindert, dass Ablagerungen wie Schmirgelpapier wirken und Kratzer entstehen.
Radwechsel nicht vergessen
Sobald die Witterungslage stabiler wird, heißt es: Runter mit den Winterreifen! Für Winterreifen gilt zwar die empfohlene Regel von O bis O – also von Oktober bis Ostern. Doch sollte man die frühen Osterfeiertage dieses Jahr berücksichtigen - erst wenn kein Schnee mehr fällt, ist die richtige Zeit für Sommerreifen gekommen.
Diese sollten an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort mit der Felge liegend gestapelt oder an einem Felgenbaum aufgehängt werden. Überprüfen Sie die Profiltiefe der Sommerreifen: Der Gesetzgeber schreibt zwar eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor, aber schon bei weniger als 4,0 mm nimmt die Haftung auf nasser Fahrbahn deutlich ab. Diese sollten dann auch im nächsten Winter nicht mehr zum Einsatz kommen. Ein Auswuchten der Räder vom Fachmann ist ratsam. Bei der Montage am Fahrzeug ist auf die Laufrichtung zu achten.
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- Zu einer Frühjahrskur gehört zuerst einmal eine gründliche Fahrzeugwäsche in der Waschanlage, denn Salz, Rollsplitt und Schmutz haben in den vergangenen Monaten ihre Spuren auf dem Lack hinterlassen.
Bremsen und Stoßdämpfer prüfen
Streusalz und Wasser können der Bremsanlage zusetzen. Abseits der regulären Inspektionen sollte man daher seinem Fahrzeug in einer Fachwerkstatt einen umfassenden Check gönnen. Bei dieser Gelegenheit können auch gleich die Stoßdämpfer überprüft werden.
So vom Wintermuff befreit, glänzt und strahlt Ihr Auto mit der Frühlingssonne um die Wette.

