Bei BMW kreiert man gerne neue Fahrzeugkategorien. So geschehen mit dem X6, dem X5 und dem 1er BMW. Nun präsentieren die bayerischen Autobauer ein weiteres Novum ihrer Modellpalette: den Progressive Activity Sedan (PAS). (F. Maier , 01.01.2009)
Die Studie 5 Series Gran Turismo zeigt eine BMW Limousine im Coupé-Kleid, die Elemente der X-Baureihe mit denen der 5er- und 7er-Serie vereinen soll. Äußerlich wirkt der PAS langgezogen und geduckt, sein Heck ist im Fastback-Stil gehalten und erinnert an den BMW X6. Die BMW-typische seitliche Sicke erstreckt sich von den Frontscheinwerfern über die komplette Länge der Karosserie bis hin zur Heckleuchten-Einheit. Die hinteren LED-Leuchten sind in der charakteristischen „L“-Form gehalten und präsentieren sich mit Hilfe einer Chromleiste im Verbund. Die Front wird vom groß dimensionierten und – jetzt wieder – nach vorne geneigten Nierengrill dominiert. Der Lufteinlass in der Frontschürze schafft im Zusammenspiel mit den langgezogenen Scheinwerfern und dem Grill Überhol-Prestige. Schmale, längliche Nebelleuchten und Standlichtringe mit neuer LED-Technik verstärken die Wirkung der agressiv-sportlichen Front. Vor allem für längere Reisen oder Urlaubsfahrten soll sich der Concept GT eignen – nicht nur wegen seines Glas-Panoramadaches.
Variabel, praktisch, gut
Der Innenraum des Luxus-Coupés bietet nämlich vor allem eines: Variabilität. Die Rücksitzbank lässt sich bei Bedarf umklappen. In diesem Fall stehen ganze 1650 Liter Ladevolumen zur Verfügung. In der Standardposition verwöhnt die Fondbank laut BMW mit der Beinfreiheit einer 7er Limousine. Das Gepäckraumvolumen liegt dann bei immerhin 430 Litern. Soll es noch etwas mehr sein, lassen sich die Fondsitze bis zu einen Meter in der Längsrichtung verschieben. Dann verschiebt sich zwar auch die Beinfreiheit in Richtung 5er Limousine, dafür können in dieser Konstellation bereits 570 Liter im Heckabteil verstaut werden. Ebenso auf Flexibilität ausgerichtet: die zweiteilige Heckklappe. Durch eine leicht erhöhte Sitzposition soll außerdem sowohl die Übersichtlichkeit als auch der Einstieg verbessert werden. Dabei bietet der 5er GT die Kopffreiheit eines BMW X5.
High-Tech-Sachlichkeit
Die Materialien, die im Interieur zum Einsatz kommen, sind BMW-typisch kühl und luxuriös. Viel Leder und Zierteile aus Aluminium prägen das Bild. Das Innenraumkonzept weiß nicht nur mit seiner Flexibilität, sondern auch designtechnisch zu überzeugen. Die ineinander übergehenden Verkleidungen und Konsolen sollen Fond- und Frontbereich miteinander in stilistischen Einklang bringen. Wie immer mit an Bord: das iDrive-System. Zudem verfügt der Konzept-BMW über Display-Technologie der neuesten Generation. Die „Black Panel“-Technologie sorgt für edle Anmutung im High-Tech-Stil. Sowohl der zehn Zoll große Bildschirm des Bordcomputers, als auch das Tachometer bedienen sich der Technik, die leuchtkraftstarke und hochauflösende Displays verspricht.
„Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!“
Über die Serienchancen des 5er Gran Turismo braucht man sich allem Anschein nach keine Gedanken mehr zu machen. Die ersten Erlkönige sind bereits abgelichtet und schon auf dem Autosalon in Genf will BMW mehr Informationen zum Gran Turismo 5er preisgeben. Da er Elemente des BMW X5 mit denen des 7er und 5er vereint, kann man davon ausgehen, dass das Luxuslimousinen-Coupé mit variablem Innenraumkonzept preislich auch mindestens in der oberen Mittelklasse angesiedelt sein wird.