Religion auf vier Rädern
Microsoft und die Turn 10 Game Studios etablierte mit Forza Motorsport im Jahr 2005 den großen Konkurrenten zu Sonys Gran Turismo-Reihe. Seither entwickelt sich Forza Motorsport zum Simulations-Primus und unterstreicht mit dem vierten Teil der Reihe nicht nur seinen Anspruch auf den Simulations-, sondern auch auf den Innovationsthron im Konsolensektor!
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- Der 6,5 Liter V12 den Lamborghini in den Reventon verpflanzte, lässt Motoren-Junkies japsen. Vernunftmenschen dagegen fragen sich: wozu nur? Forza Motorsport 4 ist eher etwas für die erstgenannte Gruppe.
„We are an endangered species, you and me...We, lovers of performance and beauty and mechanical soul…“ – die schmückenden Worte von Top Gears Kult-Moderator Jeremy Clarkson während des Ingame-Intros muten fast wie eine Predigt an und könnten nicht besser gewählt sein, um Gaming-affine Auto-Enthusiasten auf der ganzen Welt darauf einzustimmen, was sie bei Forza Motorsport 4 auch tatsächlich erwartet: nämlich ein Refugium, eine eigene kleine, virtuelle Welt, in der sich alles nur um ein Thema dreht: das Auto. Hier geht es nicht um die Umwelt, nicht den Lärmschutz und nicht den Kautschuk-Bestand des Regenwalds, sondern nur um Motoren, qualmende Reifen und brüllende Motoren. Nach diesem episch-romantischen Ausflug in die Seele eines jeden Mobilitäts-Liebhabers geht es – wie zur praktischen Veranschaulichung des eben Gesagten – erst mal auf die Strecke zum Erstkontakt: im Ferrari 458 Italia dürft Ihr Euch in den Schweizer Alpen warm fahren. Und wenn Ihr diesen Höllenritt hinter Euch gebracht habt, geht´s erst so richtig los.
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- "Image Based Lighting" macht´s möglich: überragend realistische Lichtspiele mit Beteiligung eines 1971er Ford Mustang Mach One.
Home Sweet Home
Forza-Veteranen werden sich trotz umfassender Überarbeitung im Vergleich zum Vorgänger sofort wie zuhause fühlen,denn was für Volkswagen die VW-DNA ist, ist für die Softwareschmiede Turn 10 die Forza-DNA: sämtliche Menü-Mechaniken wirken sofort vertraut, ohne dabei Forza-Neulinge aus dem Auge zu verlieren oder gar zu überfordern. Der erste Schritt zum Glück ist natürlich der Karriere-Modus. Wie gewohnt startet man auch bei Forza 4 nicht im Ferrari, Lambo oder Koenigsegg, sondern muss erstmal kleine Brötchen backen. Zum Beispiel mit dem VW Fox. Das mag nicht so prickelnd klingen, ist aber nötig, um sich wirklich "langsam" auf die komplett neue Physik-Engine einstellen zu können, die in Kooperation mit den Reifen-Gurus von Pirelli entwickelt wurde. Ebenfalls neu ist eine Technik namens „Image Based Lighting“, die ansonsten Anwendung in Hollywood-Animationsfilmen findet und dafür sorgt, dass die Spielgrafik so realistisch wie nie zuvor daherkommt. Licht- und Schatteneffekte von solcher Qualität hätte der guten alten Xbox 360 bei Ihrem Erscheinen 2005 wohl niemand zugetraut. Gerade Forza-Kenner werden überrascht sein vom optischen Sprung, den Turn 10 und Microsoft Games nochmals vollzogen haben seit dem Release von Forza 3 im Jahr 2009.
Doch neben der überarbeiteten Grafik- und Physik-Engine, erweiterten Spielmodi und natürlich mehr Fahrzeugen unterstützt Forza Motorsport 4 auch die Xbox 360-eigene Bewegungssteuerung namens Kinect. Nicht unbedingt eine alltägliche Sache für eine Rennsimulation, doch Microsoft und Turn 10 haben es sich bei der Integration alles andere als einfach gemacht, um allen Spielergruppen gerecht zu werden. Das „freihändige“ Lenken mit oder ohne Lenkrad dürfte für die meisten Core-Gamer und Simulationsfanatiker eher uninteressant sein, dafür sollte gerade das für die lieben Kleinen im Alter von 3 bis 6 Jahren ein umso charmanteres Feature darstellen, auch wenn Katja Saalfrank bei dem Gedanken wohl entsetzt die Hände über´m Kopf zusammenschlagen würde. Große Kinder können sich mit weitgehend präziser Menü-Sprachsteuerung und dem sogenannten „Head-Tracking“ verlustieren: hierbei werden von den Bewegungssensoren die Kopfbewegungen des Spielers erfasst, was es ermöglicht, sich während des Zockens nach links oder rechts umzuschauen, um nahende Konkurrenten im Auge zu behalten und bei Bedarf erst einmal zünftig auflaufen zu lassen. Ganz nebenbei ermöglicht dieses Feature ein nahezu unglaublich realistisches Fahrgefühl.
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- Ein kleiner Stupser von hinten im falschen Moment kann schwerwiegende Folgen haben. Vor allem in den höheren Rennklassen ist mit der Gegnerschaft nicht zu spaßen!
Leveling in allen Lebenslagen
Doch zurück zum Karriere-Modus, denn auch hier gibt es einige kleine, aber dafür feine Neuerungen. Zum einen wurde eines der für Hardcore-Simulanten in den Vorgängern wohl nervigsten Elemente wesentlich verbessert: der Schwierigkeitsgrad. Denn die KI-Gegnerschaft ist in der Karriere nun mit dynamischen Fähigkeiten ausgestattet. Das heißt, je besser Ihr in Eurer Reise um die Motorsportwelt performt, desto stärker werden auch Eure Gegner. Vorbei die Zeiten also, in denen Ihr entweder überlegen dem Feld sofort nach dem Start enteilt, oder chancenlos hinterherhechelt – zumindest im späteren Verlauf der Karriere, denn die KI braucht eine gewisse Zeit, um sich auf Eure Performance einzustellen. Die fahrerische Performance der computergesteuerten Kontrahenten zeigt sich ebenfalls wesentlich verbessert: es gibt keine Entenmärsche auf der Ideallinie mehr, sondern sich unter psychischem Druck verbremsende und abfliegende Asphaltkrieger, die Euch mitunter auch mal stark böswillig auf die Hörner nehmen. Außerhalb der Karriere stehen nun vier statt drei Schwierigkeitsgrade zur Wahl. Außerdem wurde auch das bekannte Leveling-System einer gründlichen Überarbeitung unterzogen. Am Grundsatz des Fahrerlevel-Systems hat sich aber zunächst nichts geändert: Ihr erntet mit jedem absolvierten Rennen sowohl die In-Game Währung, Credits, als auch Erfahrungspunkte und erreicht im besten Fall Fahrerlevel 50. Allerdings ist diese höchste Stufe um einiges schneller erklommen als noch in Forza 3, was dafür sorgt, dass sich in Eurer Garage schnell eine ganze Anhäufung verschiedenster groß- und kleinvolumiger PS-Schleudern einfindet, denn jede erklommene Fahrerstufe bringt ein Auto-Geschenk mit sich.
Die Wagen selbst waren im Vorgänger ebenfalls mit einem Level versehen. Dieses Auto-Leveling ist in Forza 4 Geschichte. Stattdessen gibt es nun Hersteller-spezifische „Affinitäts-Level“. Je höher Euer Affinitätslevel für einen bestimmten Hersteller, umso mehr XP, Boni und Vergünstigungen erhaltet Ihr für die entsprechende Marke. Der Umfang der Event-Liste ist noch gewaltiger als in Forza 3: neben den normalen Rennen, dürft Ihr Euch in Challenges beweisen, wie beispielsweise One-on-One Rennen auf Passstrassen in der Rush Hour, sogenannte Autocross-Events, bei denen Pylonentore und –hindernisse unter Zeitdruck gekonnt umlenkt werden wollen, Drift-Challenges oder auch die zum Teil ziemlich abgedrehten Top Gear-Challenges wie „Autobowling“ oder „Autofootball“. Die Spielzeit die Forza 4 hergibt, kann man jedenfalls getrost als infinit definieren, vor allem wenn man noch die Multiplayer-Optionen mit einbezieht. Doch zum Online-Spiel später mehr.
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- Ruf statt Porsche - wegen Lizenz-Kindereien müssen Zuffenhausen-Fanatiker zur 1938 gegründeten Prestige-Manufaktur Ruf ausweichen.
Liste für Liebhaber
Erst einmal stehen nämlich die Autos selbst im Fokus. Die Auswahl an Boliden wurde nochmals erweitert, insgesamt stehen Euch über 500 Fahrzeuge von Herstellern aus aller Welt zur Auswahl. Allerwelts-Kompakte wie Kia cee´d oder VW Golf genauso wie Supersportwagen a la Mercedes SLS, Lamborghini Reventon oder McLaren MP4-12C, Muscle Car-Klassiker wie der Ford Mustang GT, AMC Pacer oder Chevy Chevelle SS genauso wie Power-SUV im Stile von Range Rover Sport, Audi Q7 V12 oder BMW X5M, Sport-Limos, Euro-Klassiker, automobile Legenden, GT2-Rennmaschinen, Formel-Rennflundern, Exoten-Sportler und, und, und. Kurz gesagt: in Forza 4 ist wirklich für jeden noch so ausgefallenen Geschmack das richtige Auto dabei. Sogar Fans alternativer Antriebe werden mit dem Tesla Roadster bedient. An dieser Stelle ein Wort an die Porsche-Enthusiasten unter Euch: das von Electronic Arts unnötig ausgegrabene Lizenz-Kriegsbeil sorgt zwar dafür, dass die Zuffenhausener Vielfalt vergangener Forza-Teile entfällt, allerdings nicht ganz ersatzlos dank der Porsche-Tuning Institution Ruf. Aber in Forza 4 gibt es ein solches Übermaß an Autos zu fahren, dass Ihr Eure Lieblingsmarke vielleicht nicht mehr ganz so sehr vermissen werdet. Und zudem kann natürlich jedes Fahrzeug noch dem Forza-typischen Extrem-Tuning bis in die Haarspitzen unterzogen werden. Achja, und die Erstellung eigener Dekors ist natürlich auch wieder an Bord. Die selbst kreierten Designs können gespeichert, im Online-Auktionshaus versteigert oder auch an Freunde verschenkt werden. Eurer Kreativität sind absolut keine Grenzen gesetzt. Schon mal acht Stunden vor der Konsole verbracht für die Erstellung eines Jägermeister-Logos, nur um Euren liebevoll getunten BMW E30 M3 in eine stilechte Tourenwagen-Ikone zu verwandeln? Forza 4 ist imstande, Euch allein mit solchen „Kleinigkeiten“ stundenlang an den Flatscreen zu fesseln.
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- Der Ferrari F50 im Autovista-Modus. O-Ton Jeremy Clarkson: "It was a very bad car and it was ugly. Still, at least it made ´em try harder. With the Enzo."
Die Fahrzeuge sind natürlich absolut detailgetreu nachgebildet. Insbesondere die Modelle, die Ihr im neuen Autovista-Modus – einem virtuellen Showroom – erkunden könnt, sind bis auf die letzte Naht an den Türverkleidungen und die Motorabdeckung aus Karbon perfekt nachgebildet. So perfekt, dass Forza 4 zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte: zum einen könnten sich asiatische Auto-Agenten zukünftig dank Autovista beschwerliche Reisestrapazen ersparen, die sie regelmäßig auf sich nehmen, um auf Automessen die neuesten Premium-Modelle „blau zu pausen“, was zum anderen zu traumhaften Zuständen auf Messe-Pressetagen führen könnte, wenn endlich keine meterstabschwingenden, chinesischen Horden mehr durch´s Bild laufen. Aber zurück zum Thema: im Autovista-Modus dürft Ihr nicht nur Türen öffnen, Euch ins Auto setzen, den Schlüssel drehen und den Motorsound testen, sondern Euch auch wertvolle Informationen zu allen möglichen Fahrzeugdetails angedeihen lassen, unter anderem auch Jeremy Clarksons – in der Regel recht amüsante – Anekdoten zum jeweiligen Auto-Modell.
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- Demolition-Derby: So könnte die Rache von Felipe Massa an Lewis Hamilton aussehen, wenn sich beide mal auf der Rennstrecke in einem 458 Italia begegnen.
Feinkost für Fahrspezialisten
Auch die Spielgrafik glänzt im wahrsten Sinne des Wortes mit Über-Optik: der Stabilität der Framerate von 60 Frames pro Sekunde wurde oberste Priorität eingeräumt. Dass dabei gleichzeitig eine Grafikpracht solchen Ausmaßes drin ist, ist erstaunlich. Jede der 26 Strecken ist eine kleine Sehenswürdigkeit für sich, egal ob nun Nordschleife, Laguna Seca oder Suzuka. Neu hinzugekommen sind übrigens der Infineon Raceway, der prestigeträchtige Hockenheimring sowie eine fiktive Strecke in den Schweizer Alpen. Zwar entdeckt man ab und an mal einen eher flach geratenen Baum am Streckenrand, aber das ist verschmerzbar. Denn nicht nur die Optik, auch der Sound hat bei Forza 4 deutlich an Qualität gewonnen: die Geräuschkulisse ist überragend originalgetreu gestaltet. Jedes Auto klingt, wie es eben auch in der Realität klingt. Getriebe-Klackern, Reifenquietschen, Motor-Röhren und Auspuff-Blubbern, einfach jedes Detail findet Berücksichtigung. In punkto Optik und Sound kommt Forza 4 der Perfektion so nahe wie bisher noch keine Renn-Simulation. Der Soundtrack dagegen ist eher Geschmackssache, hier wird eine bunte Mischung aus elektronischer und gitarrenlastiger Musik geboten. Wem´s nicht gefällt, der verzichtet eben auf die Musik und genießt die Motoren-Musik in all ihren Nuancen. Und wenn´s mal kracht, ist auch das eine Augen- und Ohrenweide: absplitternder Lack, abfallende Stoßstangen, zerborstene Lichteinheiten und neue, verbesserte Verformungsgeräusche machen aus Forza 4 auch für Zerstörungs-Pedanten eine rundum feine Sache. Aber Vorsicht: wer den Schaden auf „realistisch“ stellt und danach zu sehr den Hamilton raushängen lässt, riskiert die Fahrbarkeit seines Boliden.
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- Das Gegenlenken nicht vergessen bitte! Die Steuerung lässt sich sehr vielfältig an die Fähigkeiten des Spielers anpassen - egal ob mit Controller oder Lenkrad gespielt wird.
Leider warten wir noch immer auf das perfekte Spiel, denn auch Forza 4 ist es nicht: Simulations-Freaks werden die Implementierung eines dynamischen Wettersystems bemängeln, denn es sind keine Regenschlachten und keine Nachtrennen möglich – beim Blick auf die, zum Teil schon etwas betagtere, Konkurrenz eigentlich ein No-Go, aber selbst das verzeiht man Forza 4 nur zu gern – schließlich dürfte sich die Xbox 360 in punkto Grafikpracht und -stabilität schon sehr dicht an ihrer Leistungsgrenze bewegen. Und ansonsten ist wirklich an jede nur erdenkliche Motorsport-Kleinigkeit gedacht worden. Außerdem braucht man ja immer noch Raum für Verbesserungen, also vielleicht ja dann beim nächsten Mal. Kommen wir zur Steuerung: lässt man die Unterstützung der Bewegungssteuerung Kinect beiseite, bleibt dem Spieler entweder die Möglichkeit, ein Lenkrad zu benutzen oder zum Pad zu greifen. Für Simulations-Verfechter ist die Wahl von vorneherein klar. Denn nur mit Lenkrad und Pedalen ist man nunmal im Stande, Gas und Bremse richtig einfühlsam zu dosieren und perfekte Rundenzeiten in den virtuellen Asphalt zu brennen. Doch auch mit dem Xbox 360-Pad lassen sich die Boliden erstaunlich präzise um die Kurse schieben, den dosierungs-affinen Triggern sei Dank. Den nicht ganz so geübten Spielern stehen außerdem verschiedene elektronische Helfer zur Verfügung: ABS, Traktionskontrolle, eine mehrstufige dynamische Ideallinie sowie die Rückspulfunktion sind alle einzeln zu- beziehungsweise abschaltbar und ermöglichen so die Individualisierung des Steuerungs-Anspruchs. Doch je weniger Fahrhilfen verwendet werden, umso höher fällt natürlich auch Euer Renn-Verdienst aus.
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- So kann ein Clubtreffen von Kult-M3s auch aussehen. Nur gut, dass die virtuelle Welt viele Rabiatheiten verzeiht.
Gemeinschaft ist Geil
Neben der Karriere, dem lokalen Splitscreen-Modus und dem Freeplay-Feature, dass es Euch erlaubt, sämtliche verfügbaren Autos Probe zu fahren, ohne sie vorher für hart verdiente Credits kaufen zu müssen, gibt es natürlich die gewohnten Forza Community-Features: Im Foto-Modus erstellte Schnappschüsse können hier mit Freunden und Nicht-Freunden geteilt werden, gespeicherte Replays lassen sich automatisch zu kleinen Clips verarbeiten und ebenfalls mit der Welt teilen. Genauso verhält es sich auch mit den bereits angesprochenen Designs. Fertig designte Autos können im Auktionshaus ver- oder ersteigert werden, alle Möglichkeiten aufzuzählen, ein aktiver Teil der Forza 4 Community zu werden, würde hier den Rahmen sprengen. Deswegen gehen wir auch nur noch auf die wirklich neuen Features ein: zum einen habt Ihr nun die Möglichkeit, Euren eigenen Autoclub zu gründen. Jedes Mitglied erhält nicht nur ein von Euch definiertes Kürzel vor seinen Gamertag, sondern hat auch Zugang zur gemeinsamen Garage. Dort kann jeder Spieler die Autos, die er besitzt, allen Mitgliedern des Clubs zur Verfügung stellen. Car-Sharing funktioniert eben auch in der virtuellen Welt! Online könnt Ihr dann selbstredend auch gegen andere Clubs antreten, um Eure verschworene Gemeinschaft an die Spitze der Xbox Live-Leaderboards zu führen.
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- Bis zu 16 Spieler können gleichzeitig in verschiedensten Spielmodi gegeneinander antreten. Da geht´s durchaus auch mal richtig eng zu - nicht nur in der ersten Kurve.
Ebenfalls neu ist der Rivalen-Modus, der eine Verbindung schafft zwischen Online- und Offline Multiplayer und es Euch erlaubt, zeitunabhängig voneinander in verschiedenen Disziplinen ins Rennen um die Bestzeit zu gehen. Solltet Ihr Euren Rivalen besiegen, bekommt er eine entsprechende Nachricht und kann – insofern er dazu die entsprechenden Cojones besitzt – versuchen, Eure Bestzeit erneut zu unterbieten. Wenn Ihr also Gaming-Freunde in den USA, Japan oder sonstwo auf der Welt habt, müsst Ihr zukünftig nicht mehr nachts an der Konsole hängen, sondern könnt reale zwischenmenschliche Beziehungen pflegen, um Euch zu gesitteteren Zeiten wieder mit der Online-Konkurrenz zu beschäftigen. Turn 10 hat also sogar an die soziale Komponente des echten Lebens gedacht. Wer aber diese gerne auch mal vernachlässigt, darf sich in Online-Speed-Schlachten mit bis zu 16 Mitspielern vergnügen oder schwarz bis grün ärgern, je nach Gemütszustand sowie Fähigkeiten und Vorlieben Eurer Gegner.
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- Bis zur Rennklasse R1 ist es ein weiter Weg, aber dann ist noch lange nicht Schluß! Zeitgefühl besitzt man aber - einmal im Forza 4 Fieber - sowieso nicht mehr.
Kaufbefehl für Konsoleros
Um letztendlich doch noch auf die Eingangsfrage zurückzukommen: ja, das Warten und Fiebern hat sich gelohnt! Mehr als das. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Forza Motorsport 4 den Begriff der Renn-Simulation im Konsolensektor neu definiert: kein anderes Game bietet ein besseres fahrdynamisches Gesamtpaket als Microsofts automobiles Aushängeschild auf der Xbox 360, kein anderes Game hat derzeit derartiges Suchtpotential gepaart mit überbordendem Content und Langzeitmotivation zu bieten und kein anderes Game transportiert die Liebe zum Automobil auch nur ansatzweise so emotional und direkt wie Forza 4!
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- Der Kauf der Limited Collector´s Edition lohnt sich nicht nur wegen der exklusiven Zusatzautos, wie beispielsweise diesem BMW M3 GT2 Art Car, das hier gerade der Nordschleife Farbe verleiht.
Ab dem 14. Oktober steht Forza Motorsport 4 beim Game-Händler Eures Vertrauens im Regal – exklusiv für Xbox 360. Zusätzlich zur normalen Edition gibt es Forza 4 dann auch als Limited Collector´s Edition zu erstehen, hier sind neben einem Download-Code für zusätzliche Autos, das Game im schicken Steelbook sowie ein wertiges Artbook mit allen Autovista-Modellen enthalten. Also Leute, wenn Ihr ein Herz für Autos und Games habt, dann ab in den Laden! Wie bitte? Ihr habt noch keine Xbox 360? Dann wird es höchste Zeit!

