Studie Autoscout24.de

Formsache: Das Auto von morgen

Das Design von Autos soll erkennen lassen, dass sich unter dem Blechkleid ein neuer Antrieb befindet. Dies würde die Hälfte der deutschen Autofahrer begrüßen, hat eine Studie des Internetportals AutoScout24 ergeben. Dafür mehr Geld ausgeben wollen allerdings nur wenige. ( , 22.11.2011)

Die Fahrzeugoptik muss nicht dem gewohnten Bild entsprechen, wenn sich unterm Blech eine neue Antriebstechnik verbirgt. Diese Ansicht vertritt einer AutoScout24-Studie zufolge knapp die Hälfte der deutschen Autofahrer. Nur 22 Prozent der Befragten hätten sich bei der Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) dagegen ausgesprochen, heißt es in der Meldung des Internetportals, das vor allem als Gebrauchtwagenbörse bekannt ist. Die Auswertung von insgesamt 1 419 Antworten ergab außerdem, dass klare, elegante Grundformen besser ankommen als Spielereien und Rundungen. Den 18- bis 29-Jährigen erschien darüber hinaus die Möglichkeit wichtig, das Erscheinungsbild ihres Fahrzeugs zu individualisieren.

Professor Lutz Fügner vom Lehrstuhl Transportation Design der Hochschule Pforzheim ist von diesem Ergebnis nicht überrascht: "Ein Zukunftsauto muss auch vom Passanten auf der Straße als solches zu erkennen sein – und das auf den ersten Blick." Was den Preis anlangt, sind die Autofahrer weniger aufgeschlossen: Ein Auto mit futuristischem Design sollte nicht teurer sein als ein konventionelles, gaben 38 Prozent der Befragten an, und die Antwort von 47 Prozent lautete gar, dass sie für das Auto von morgen weniger ausgeben wollen als heute.

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