Zweiter Einsatz von Pedro de la Rosa
Bei dem zweitägigen Reifentest saß der zuvor vom Sauber Formel 1-Team entlassene de la Rosa zum zweiten Mal im Cockpit des Toyota-Boliden Jahrgang 2009. Es war seine zweite Test-Session für den italienischen Reifenhersteller, nachdem er vor gut zwei Wochen in Valencia als Testfahrer für Pirellidebütierte. Dort hatte der 39-jährige die Intermediates und die Regenreifen getestet. InBarcelona konzentrierte sich nun alles auf die Slicks mit harter und mittlerer Mischung. Dabeiwurde das Programm, das in vorangegangenen Tests ausgearbeitet worden war, noch weiterverfeinert.
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- Pirelli-CEO Francesco Gori verkündet das Formel 1-Engagement des italienischen Reifenherstellers. Ab 2011 wird Pirelli alleiniger Formel 1-Ausrüster sein.
Bereit für den ersten Härtetest mit allen Teams
Zu De la Rosas Aufgaben gehörte es zudem, die Ergebnisse der vergangenen Tests in Mugellound Jerez zu bewerten. Auch sollte er die Frage, wie sich die mittleren und harten Slicks nochverbessern lassen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten, um den Reifenentwicklernhilfreiche Hinweise geben zu können. Am Ende der zwei erfolgreichen Tage hatte Pirelli einengroßen Schritt nach vorn gemacht: Der Reifenhersteller steht kurz vor der endgültigen Definitionder Reifenspezifikationen, die im kommenden Monat von den Formel 1-Rennställen in AbuDhabi getestet werden.
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- Pedro de la Rosa ist als fleißiger und zuverlässiger Testfahrer bekannt. Lange Jahre war dieser Helm bei Testfahrten des McLaren-Mercedes-Teams präsent.
Marathon-Mann de la Rosa
Pedro de la Rosa legte auf dem Circuit de Catalunya einen wahren Marathon hin: Insgesamt 262 Mal jagte der Spanier in den beiden Tagen über die Piste und legte dabei gut 1.218 Kilometer zurück. Dabei absolvierte er auch etliche Langstreckentests, bei denen jeweils35 Runden am Stück gefahren wurden. Dabei galt es, die Leistungskonstanz und denVerschleiß der neuen Reifen zu checken.
Die äußeren Bedingungen in Barcelona entpuppten sich als echte Herausforderung. AmMorgen zeigten die Thermometer lediglich sieben Grad plus an - ungewöhnlich kalt für dieseJahreszeit. Im Tagesverlauf kletterten die Temperaturen dann auf 21 Grad. Diese erheblichenTemperaturunterschiede hatten aber auch einen Vorteil: Sie ermöglichten es PirellisIngenieuren, das Verhalten der Reifen unter einer Vielzahl äußerer Bedingungen zu testen.

