Formel 1-Fieber bei AMG

Der Motorsport kommt auf die Straße: AMG feiert sein 40jähriges Jubiläum und überrascht seine Kunden mit einem rasanten CLK. ( , 01.01.2009)

Der CLK 63 AMG Black Series hat seinen Ursprung in der Formel 1. Denn der Straßenrennwagen basiert auf dem aktuellen F1 Safety Car. Wie bei Bernd Maylanders Dienstwagen bildet der 6,3-Liter-V8-Motor das Herzstück des CLK 63 AMG. Allerdings treiben den 63 Black Series 26 Pferde mehr an als die Serienversion. Die 507 PS befördern den Rennwagen in rasanten 4,3 Sekunden von Null auf 100. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Mehr ist nicht drin, denn der Motor regelt danach elektronisch ab. Die imposante Leistung erreichen die Konstrukteure durch eine verbesserte Ansaug- und Abgasanlage. Zusammen mit der neu abgestimmten Motorsteuerung und der elektronischen Kraftstoffversorgung spricht der V8-Motor dadurch sehr schnell auf die Gaspedalbewegung an. Für die nötige Coolness in allen Bereichen sorgen Getriebeöl-, Servolenkungs-, Hauptwasserkühler sowie riesige Kühlluftöffnungen und seitliche Carbon-Kiemen. Der Racing-Sound des kraftvollen V8-Saugmotors ertönt aus zwei verchromten Doppelendrohren.

CLK 63 AMG Black Series 2
CLK 63 AMG Black Series 2

Individuelles Fahrwerk

Rennsportfeeling kommt durch das individuell einstellbare Sportfahrwerk auf. Der Pilot hat die Möglichkeit, beim Einsatz auf der Rennstrecke ein persönliches Setup abzustimmen. Es können Niveaulage, Zug- und Druckstufe der Stoßdämpfer, Spur und Sturz an der Vorderachse und Spur an der Hinterachse eingestellt werden. Die Spurweite hat beim CLK 63 vorne um 75 Millimeter und hinten um 66 Millimeter Breite zugenommen. ASR und ESP passen die Ingenieure an das neue Fahrverhalten des CLK an. Das ESP kann komplett abgeschaltet werden. Jedoch hilft der Schleuderschutz stets aktiv beim Bremsen. Er schaltet sich nach dem Bremsvorgang selbständig wieder ab. Die Hochleistungsbremsen im Format 360 x 36 Millimeter vorne und 330 x 26 Millimeter hinten sorgen für die nötige Bremskraft des Boliden. 19 Zoll-Aluminiumräder mit Pirelli-Pneus der Größe 265/30 (vorn) und 285/30 (hinten) erweisen sich mit hohem Grip und Kurvengeschwindigkeiten als besonders geeignet für das Straßenrennauto.

CLK 63 AMG Black Series 3
CLK 63 AMG Black Series 3

Look like Safety Car

Das Exterieur des Straßenrenners entspricht größtenteils dem des F1 Safety Cars. Lediglich die neu gestaltete Seitenschwellerverkleidung führen zum verbreiterten Kotflügel. Die Carbonabrisskante am Kofferraumdeckel sorgt am Heck für mehr Abtrieb. Für eine verbesserte Steifigkeit der Karosserie erreicht AMG durch Domstreben im Motor- und Kofferraum sowie eine zusätzliche Diagonalstrebe im Vorderwagen.

CLK 63 AMG Black Series 4
CLK 63 AMG Black Series 4

Sportlich-elegantes Innenleben

Der Mercedes CLK 63 AMG ist ein reiner Zweisitzer: Neben dem Piloten kann noch ein Copilot auf den Sportschalensitzen Platz nehmen. Die Rücksitze fallen aus Gewichtsgründen dem Rotstift zum Opfer. Auf denen mit schwer entflammbaren Perlonvelours bezogenen Sitzen – aus technischen Gründen ohne Seitenairbags - weist ein weißer AMG-Schriftzug auf die Herkunft des Wagens hin. Der Schriftzug findet sich sowohl im Exterieur als auch im Interieur des CLK Black Series wieder. Die Mittelkonsole mit Sportwählhebel und die Türverkleidungen hat AMG mit Carbonzierteilen aufgewertet. Des Weiteren verleihen Aluminium-Türgriffe und schwarz eloxierte Zierstäbe dem Inneren des CLK 63 AMG eine exklusive Note. Die an den Motorsport angelehnte Lenkradform mit abgeflachter Unterseite garantiert dem Fahrer ein optimales Handling des Fahrzeugs.

CLK 63 AMG Black Series 5
CLK 63 AMG Black Series 5

Schalten wie im Formel1-Wagen

Die sieben Gänge des 63 AMG können manuell per silberfarbenen Lenkradpaddles geschaltet werden. Die Schaltvorgänge gehen beim Black Series 20 Prozent schneller vonstatten als beim Serienmodell. Um eine sportliche Fahrweise zu gewährleisten, schaltet die Speedshift bei erreichter Drehzahlgrenze im manuellen Modus nicht automatisch hoch. Jedoch erscheint auf dem Cockpit-Display eine Schaltempfehlung. Die um sechs Prozent verkürzte Hinterachsübersetzung verhilft dem CLK 63 zu einer agileren Beschleunigung in allen Drehzahlbereichen. Im Cockpit-Display erscheinen der momentan genutzte Gang, die Schaltempfehlung, die Motoröltemperatur oder wahlweise die Batteriespannung. Der ebenfalls im Kombi-Instrument integrierte Racetimer ermöglicht dem Fahrer die Aufzeichnung von Rundenzeiten auf abgesperrten Rennstrecken. Er speichert die schnellste Runde, die Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit sowie die Rundenlänge.Leider kommen nur diejenigen mit dem nötigen Kleingeld in den Genuss eines CLK 63 AMG, denn der Basispreis des Straßenrenners beträgt 119.000 Euro. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen aus dem Hause AMG kommt der CLK 63 jedoch ohne Auflagenbeschränkung ab Juni 2007 auf den Markt.

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