Fisker Surf

Fisker Surf: Elektro-Sportler mit Kombi-Bonus

Der Elektro-Sportwagenbauer Fisker hat auf der IAA sein zweites Modell präsentiert. Der Surf basiert auf der Limousine Karma und will als eine Art Shooting Brake sportliches Umweltbewusstsein mit mehr Variabilität verbinden. ( , 19.09.2011)

Elektrisch schön

Mit dem Karma haben die kalifornischen Umweltpioniere bereits eindrucksvoll bewiesen, dass Elektroantrieb nicht zwangsläufig gleichzusetzen ist mit einem Mangel an Fahrdynamik oder Design. Nun gesellt sich zur schönen Limousine ein ebenso stylisher aber weitaus praktischerer Sportwagon. Der Fisker Surf genannte Shooting Brake feierte auf der IAA seine Weltpremiere und soll schon nächstes Jahr auf den Markt kommen.

Fisker Surf
Auch bei umgeklappter Rückbank ist der Laderraum alles andere als üppig. Die Quertraverse zwischen den beiden Domen kastriert die Platzverhältnisse nachhaltig.

Karma mit mehr Platz

Bis zum Heckbereich ist der neue Surf mit dem Karma optisch weitgehend identisch. Die umlegbare Rückbank sorgt genau wie die Ablagefläche im hinteren Teil der Mittelkonsole für zusätzlichen Stauraum. Eine serienmäßige Dachreling, die ein Dachträgersystem aufnimmt, erweitert darüber hinaus die Transportkapazitäten. Das Dach des Surf dient ansonsten als riesiges Panorama-Glasdach mit integrierten Solarzellen.

Mit Reichweitenverlängerer

Wie weite Teile des Designs übernimmt der neue Surf auch den Antrieb vom Karma. Zwei Elektromotoren mit jeweils 150 kW und bis zu 1.330 Nm Drehmoment treiben die Hinterachse an. Gespeist werden sie von einer 20 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie. Gut 80 Kilometer soll der Fisker mit einer Ladung kommen. Dann muss er für sechs Stunden an die Steckdose. Zusätzlich werkelt im Surf ein 260 PS starker Vierzylinder-Turbobenziner, der einen Generator zur Energieerzeugung speist. So steigt die Reichweite bei einem angegebenen Mittel von 2,4 Litern auf 100 km auf äußerst brauchbare 483 Kilometer.

Fisker Surf
Der neue Fisker Kombi soll ab dem Modelljahr 2013, also im Sommer 2012, das Modellprogramm erweitern. Preise sind noch nicht bekannt.

Shooting Brake ab Sommer 2012

Im Sportmodus beschleunigt der Surf in 6,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 201 km/h Spitze. Im sogenannten Stealth-Modus, der auf maximale Effizienz ausgerichtet ist, braucht er 8,3 Sekunden und läuft maximal 153 km/h schnell. Der neue Fisker Kombi soll ab dem Modelljahr 2013, also im Sommer 2012, das Modellprogramm erweitern. Preise sind noch nicht bekannt.

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