Männertraum auf dem Big Screen
Bei Eleanor werden die Männer reihenweise schwach. Ihre Kurven wirken geradezu betörend. Doch bei Eleanor handelt es sich nicht um eine Femme fatale, deren Ausstrahlung die Männer nicht widerstehen können, sondern um ein Auto. Seinen Namen hat es aus dem 1974er Kinohit „Gone in 60 seconds“ (deutscher Titel: „Nur noch 60 Sekunden“). Allerdings handelt es sich damals noch um einen1973er Mach 1-Mustang. Den großen Durchbruch bringt erst das Remake aus dem Jahr 2000, der einen 1967er Shelby- Mustang zum Star macht. Und genau dieser kommt am 14. Januar in Birmingham beim Auktionshaus Coys unter den Hammer. Dabei könnte er schätzungsweise einen Preis zwischen 75.000 und 100.000 Pfund erzielen. Doch was genau macht diesen Mustang so wertvoll?
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- Und genau dieser kommt am 14. Januar in Birmingham beim Auktionshaus Coys unter den Hammer. Dabei könnte er schätzungsweise einen Preis zwischen 75.000 und 100.000 Pfund erzielen. photo by www.coys.co.uk
Eleanor entsteht
Eleanor ist ein modifizierter Fastback aus dem Hause Shelby. Die Modifikationen nimmt seinerzeit kein Geringerer als Chip Foose vor, bekannt als Designer bei Boyd Coddington Hot Rod und aus der US-Serie „Overhaulin`“. Er wird von der Produktionsfirma für das Remake von „Gone in 60 seconds“ angeheuert, um die Ideen von Hot Rod-Illustrator Steve Stanford in die Tat umzusetzen. Zum neuen Bodykit des Shelby GT 500 gehören Kotflügel mit größeren Radausschnitten, eine Motorhaube mit großer Hutze, eine sehr tiefe Frontschürze, prominente Seitenschweller und ein kleiner Flügel, der in die Heckklappe integriert ist. In die Front werden zudem ein Wabengrill und PIAA-Lichter eingebaut. Zum Finish des Muskelprotzes gehören 8x17-Zoll-Räder. Das Interieur entspricht bis auf einen gigantischen Tacho dem des originalen Shelby GT 500.
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- Bei dem zur Versteigerung angebotenem Mustang ist die Motorisierung eine andere als bei der exemplarischen Eleanor. Hier ersetzt Chip Foose den 289 Kubik Inch-Motor durch einen 351er. Das entspricht 5,7 Liter Hubraum. Hinzu kommt ein Holley-Vergaser. So steigt die Leistung auf 310 PS. photo by www.coys.co.uk
Motor und Fahrwerk
Bei dem zur Versteigerung angebotenem Mustang ist die Motorisierung eine andere als bei der exemplarischen Eleanor. Hier ersetzt Chip Foose den 289 Kubik Inch-Motor durch einen 351er. Das entspricht 5,7 Liter Hubraum. Hinzu kommt ein Holley-Vergaser. So steigt die Leistung auf 310 PS. Die 0 auf 60 Meilen-Hürde (0 auf 96 km/h) bewältigt der Shelby in sieben Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 201 Kilometer pro Stunde. Mehr Leistung erfordert unweigerlich auch ein stärkeres Fahrwerk. Die Federwege sind verkürzt, um den Fastback näher an den Boden zu bringen. Er verfügt über Scheibenbremsen an allen vier Rädern. Cinema Vehicle Services sorgt zudem dafür, dass die Sidepipes voll funktionsfähig sind.
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- Eleanor ist ein modifizierter Fastback aus dem Hause Shelby. Die Modifikationen nimmt seinerzeit kein Geringerer als Chip Foose vor. photo by www.coys.co.uk
Zwölf Eleanor-Mustangs sind insgesamt für die Dreharbeiten gebaut worden. Fünf Stuntwagen haben die Dreharbeiten nicht überlebt. In der zur Versteigerung stehenden Nummer sieben wurden vornehmlich Onboards und andere Innenaufnahmen mit den Hauptdarstellern Nicolas Cage und Angelina Jolie gedreht. Daher befindet sich der Mustang noch in einem exzellenten Zustand. Mittlerweile gibt es unzählige Repliken von Eleanor. Doch dies ist das Original – einer von zwei Eleanor in Privathand.

