„Eine wahre Revolution“
Ferrari lässt die Bombe platzen – und wie! Seit Wochen wird über einen Shooting-Brake aus Maranello heiß diskutiert, jetzt ist es raus: Der neue Rucksack-Sportler heißt FF (für Ferrari Four) hat vier Sitze und – das ist wirklich die Sensation des noch jungen Jahres – zum ersten Mal seit es Ferrari gibt, einen Vierradantrieb! Die Italiener bezeichnen das als „konsequenten Bruch mit der Vergangenheit“, nennen den Neuen „weniger eine Evolution als vielmehr eine wahre Revolution“. Besser kann man es wohl nicht sagen.
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- Angetrieben wird der 4,91 Meter lange GT von einem neu entwickelten 6,3-Liter-V12-Sauger mit fetten 660 PS und 683 Nm Drehmoment. Der beschleunigt das 1.790 Kilo-Monster in knackigen 3,7 Sekunden auf 100 und soll 335 km/h Topspeed möglich machen.
Neuer 6,3-Liter-V12
Angetrieben wird der 4,91 Meter lange GT von einem neu entwickelten 6,3-Liter-V12-Sauger mit fetten 660 PS und 683 Nm Drehmoment. Der beschleunigt das 1.790 Kilo-Monster in knackigen 3,7 Sekunden auf 100 und soll 335 km/h Topspeed möglich machen. Dank oder eher trotz Ferraris Start-Stopp-System (feierte sein Debüt im California) jagt der FF im Schnitt 15,4 Liter Sprit durch die Brennräume. Geschaltet wird per in Transaxle-Bauweise angeordnetem Doppelkupplungsgetriebe. Ferraris 4RM-Allradantrieb soll 50 Prozent weniger wiegen als herkömmliche Allradsysteme und sorgt so für eine tadellose Gewichtsverteilung von 47/53 Prozent. Im Zusammenspiel mit den diversen elektronisch gesteuerten Fahrdynamik-Kontrollsystemen soll der Allradler das Drehmoment unter Berücksichtigung der Fahrbahnbeschaffenheit jederzeit intelligent auf alle vier Antriebsräder verteilen. Der von Pininfarina gezeichnete FF kommt überdies mit der neuesten Generation des magnetorheologischen Dämpfungskontrollsystems (SCM3) und bremst mit der derzeit modernsten Karbon-Keramik-Bremse von Brembo.
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- Mit 800 Litern bei umgeklappter Rückbank und immerhin 450 Litern bei aufrechter Sitzlehne verfügt der FF über das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse (kein Witz, wir reden wirklich von einem Ferrari) und soll vier Erwachsenen samt Gepäck bequem Platz bieten.
Für die große Reise
Dass der neue Große aus Maranello fahrdynamisch wieder die erste Geige spielen wird, war eigentlich klar. Dass er aber auch in Sachen Platzangebot und Variabilität ganz vorne ist, kommt wahrlich überraschend. Mit 800 Litern bei umgeklappter Rückbank und immerhin 450 Litern bei aufrechter Sitzlehne verfügt der FF über das größte Kofferraumvolumen seiner Klasse (kein Witz, wir reden wirklich von einem Ferrari) und soll vier Erwachsenen samt Gepäck bequem Platz bieten. Der Nachfolger des 612 Scaglietti feiert sein Debüt auf dem Genfer Autosalon im März, dann können wir auch weitere Details zu den Preisen erwarten. Wir prognostizieren die Serienproduktion für Sommer 2011 und einen Preis von rund 300.000 Euro.

