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Ferrari 599XX: Für das Vergnügen auf der Rennstrecke

Ein neues Spielzeug für Ferraris beste Kunden: Der 599XX verspricht dank vieler Formel 1-Komponenten Rennstreckenspaß ohne Ende, darf aber nicht auf normalen Straßen fahren. (powered by Speed Heads)

Es ist eine echte Rennmaschine mit den neuesten Technologien aus der GT- und Formel-1-Forschung, wobei viele der eingeführten Lösungen überhaupt zum ersten Mal zum Einsatz kommen und die der Privatmann in seinem eigenen Auto genießen kann. Die Rede ist vom neuen Ferrari 599XX, der extra für das private, radikale Vergnügen auf der Rennstrecke entwickelt worden ist und einem ausgewählten Kundenkreis vorbehalten bleibt. Er ist als extremer Sportwagen konzipiert und nicht für die Straße zugelassen. Nicht auf die Homologation einzelner Rennserien bedacht, ist dieser Sportler frei von allen Beschränkungen im Hinblick auf die Zulassung oder Rennvorschriften. Der 599XX avanciert sogar zu einem echten technologischen Labor. Nicht ohne Grund erinnert auch die Lackierung des 599XX an das Formel-1-Modell F2008.

Als Basis dient der Straßensportler 599 GTB Fiorano, dessen Transaxle-Bauweise auch der 599XX aufweist. Der sechs Liter große V12-Motor zeigt wesentliche Änderungen an der Brennkammer und an der Ansaug- sowie Auspuffanlage. Zusammen mit weiteren Modifikationen, zum Beispiel der Verringerung des Verschleißes an den verschiedenen mechanischen Teilen und der Erhöhung der Maximaldrehzahl auf 9.000 U/min, führt das zu einer Steigerung der Gesamtleistung auf 700 PS. Die Leistungssteigerung geht einher mit einer Gewichtssenkung vieler Komponenten des Antriebsstranges. Beim Getriebe verwendet Ferrari ein neues Schaltmanagement, das die Gesamtzeit des Gangwechsels auf 60 Millisekunden reduziert.

Mit an Bord: Der „virtuelle Ingenieur“

In der Regel registriert man bei einem merkbaren Anstieg der Leistung ein schwierigeres Fahrverhalten des Wagens. Die elektronischen Komponenten des 599XX sind jedoch zusammen mit der Mechanik entwickelt worden und tragen dazu bei, das Potential des Wagens in jeder Gebrauchssituation ausschöpfen zu können. Die sportliche Fahrweise erleichtert ferner die Präsenz eines “virtuellen lngenieurs“, der in Echtzeit die Effizienz des Wagens anzeigt.Die Aerodynamik hat Ferrari im Windkanal optimiert, wodurch die Abtriebswerte denen eines waschechten Rennwagens entsprechen. Der Karosserieunterboden zeigt sich auf der Vorderseite vollständig verkleidet. Die Luftdüsen für die Kühlung der Motorflüssigkeiten sind unüblich an der Motorhaube angebracht.

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