Exklusiver Wachstumsmarkt
Der Markt für exklusive Luxusautos, die ihren neuen Besitzern viel Raum für deren individuellen Geschmack lassen, wird immer wichtiger und größer. Nun sucht ein neuer Autohersteller seine Nische in diesem stark wachsenden Segment: Eterniti Motors. Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) rollen die Londoner mit dem Hemera ihr Erstlingswerk ins Rampenlicht. Oder besser: Aus der Unterwelt ins Tageslicht. Denn in der griechischen Mythologie ist Hemera die Personifikation des Tages, weil sie allmorgendlich aus dem Hades in die Oberwelt hinaufsteigt.
Motorsport-Prominenz als Geburtshelfer
Doch zurück zum Hemera auf vier Rädern. Viele Informationen lässt der neue Hersteller zu seinem Neuling noch nicht heraus, allerdings sprechen die Engländer ganz unbescheiden vom „weltweit ersten Super-SUV“. Überbordender Luxus, ausladende Platzverhältnisse trotz kompakter Abmessungen und ein dynamisches Fahrverhalten sollen den Eterniti Hemera auszeichnen. Im Fond soll es zugehen wie in einer Luxuslimousine, zwei Liegesitze und ein Getränke-Kühler versprechen Entspannung pur. Trotzdem soll sich der kernige Brite die Robustheit eines typischen Geländewagens bewahren und eher ein Fahrer- als ein Chauffeursauto sein. Zu diesem Anspruch passen auch einige Personalien. So wird das Ingenieurs-Team von Alastair Macqueen angeführt, der einst für die Entwicklung des legendären Supercars Jaguar XJ220 verantwortlich war und für Jaguar und Bentley siegreiche Le Mans-Rennwagen gebaut hat. Als Berater und Testfahrer steht der dreifache Formel 1-GP-Sieger Johnny Herbert auf der Lohnliste.
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- Überbordender Luxus, ausladende Platzverhältnisse trotz kompakter Abmessungen und ein dynamisches Fahrverhalten sollen den Eterniti Hemera auszeichnen.
2012 geht´s los
Eterniti zeigt in Frankfurt einen serienreifen Prototypen, dessen Produktion und Verkauf 2012 starten soll. Als Basis dient laut den Briten „die neueste Generation der derzeit besten großen SUV-Plattform“, die sich jedoch einem kompletten Neuaufbau unterziehen muss. Die Karosserie besteht zu großen Teilen aus Carbon, die Fahrdynamik soll deutlich versportlicht werden und das Interieur wird komplett neu gestaltet.
Vieles bleibt beim neuen Eterniti Hemera also noch im Verborgenen, aber
schon in etwas mehr als einer Woche kommt Licht ins Dunkel. Dann zeigt
sich, ob er besser in der Unterwelt geblieben wäre oder das Rampenlicht
verdient hat.

