Carlsson vs. Brabus in Genf
Die Mercedes-Tuner haben den neuen CLS als perfekte Spielwiese für sich entdeckt. Erste Ergebnisse des Schaffens der Sternenveredler gibt es in den kommenden zwei Wochen auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März) zu sehen. So hat Brabus ebenso einen gemotzten CLS im Gepäck wie der große Konkurrent Carlsson. Obwohl die Basis gleich ist, unterscheiden sich die Interpretationen des Themas doch eklatant. Während die Ruhrpottler ein schwarzes Exemplar mit überschaubar angehobener Diesel-Power zeigen, kommen die Mannen aus dem beschaulichen Merzig mit einem heftig aufgepumpten CLS 63 AMG im unschuldigen Weiß um die Ecke.
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- Der Top-Diesel CLS 350 CDI erstarkt dank Zusatz-Steuergerät von 265 auf 320 PS. Da das maximale Drehmoment von 650 auf 780 Nm steigt, dürfte die Diesel-Schönheit ordentlich vorwärts stürmen.
Ein getunter CLS 63 AMG als Topmodell
Dessen 5,5-Liter-Biturbo-V8 bringt Calsson nämlich von 525 auf 600 PS. Mehr ist zum Top-Motortuning noch nicht bekannt; diese Infos gibt es erst in Genf. Wenn es um die Leistungssteigerung für den CLS 350 CDI geht, sind die Merziger schon auskunftsfreudiger. Der Top-Diesel erstarkt dank Zusatz-Steuergerät von 265 auf 320 PS. Da das maximale Drehmoment von 650 auf 780 Nm steigt, dürfte die Diesel-Schönheit ordentlich vorwärts stürmen. Kleiner Vorgeschmack auf das Potential des saarländischen Selbstzünders gefällig? In Sachen Null-auf-Hundert-Sprint, der nun in 5,9 Sekunden gelingt, schlägt die Tuningvariante das Original um immerhin drei Zehntel.
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- Nach dem Genfer Autosalon verliert Carlsson keine Zeit: Der Verkauf des veredelten CLS startet bereits im April 2011.
Rolf Schepp hat ganze Arbeit geleistet
Der neue CLS stellt den Designern der Tuner keine leichte Aufgabe. Schließlich gilt es, ein überaus elegantes Blechkleid zu verschönern. Carlsson-Designer Rolf Schepp hat die Aufgabenstellung gelöst, indem er nicht zu viel am Original-Design verändert hat. Vorne unterscheidet sich der Carlsson CLS durch eine Schürze samt Spoilerlippe, die wahlweise als Carbon-Ausführung erhältlich ist, und Edelstahl-Grilleinsätze vom Serien-Vorbild. Den Heckspoiler hat Schepp besonders formschön in den CLS-Kofferraumdeckel integriert, auch die Heckschürze mit integriertem Diffusor fügt sich harmonisch in die Linienführung ein. Carlsson-typisch wird der Diffusor von zwei ovalen Auspuff-Endrohren flankiert.
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- Carlsson verpasst dem Top-CLS, dem 63er AMG mit 5,5-Liter-Biturbo-V8, eine Leistungssteigerung von 525 auf 600 PS.
Mehr Tiefgang trotz größerer Räder
Charakteristisch sind ebenso die „1/10“ genannten Felgen, die für den CLS in bis zu 20 Zoll Größe zur Verfügung stehen. Fahrwerksseitig hat Carlsson sein Tieferlegungsmodul für Modelle mit Luftfederung im Programm. Diese legt das Auto nicht nur um bis zu 30 Millimeter tiefer, sondern überwacht auch ständig Fahrsituation und Fahrbahnzustand, um Höhe und Härte blitzschnell den Gegebenheiten anzupassen.
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- Selten hat ein Tuner eine Heckspoilerlippe so formschön in die Formensprache integriert wie Carlsson beim neuen Mercedes CLS.
Neudekoration des Innenraums
Zu guter Letzt bringt Carlsson noch den CLS-Innenraum auf Vordermann. Sitzflächen und Türinnenverkleidungen bezieht der Veredler mit feinstem Nappaleder, der Lenkradkranz ist mit griffigem Alcantara ummantelt. Die Holzeinlagen tragen nun einen Klavierlack-Überzug. Sportlich ambitionierte Piloten werden an Alu-Pedalerie und Fußstütze ihre Freude haben. Velours-Fußmatten mit illuminiertem Carlsson-Logo samt passender Kofferraummatte runden die Neudekoration des Innenraums ab.
Nach dem Genfer Autosalon verliert Carlsson keine Zeit: Der Verkauf des veredelten CLS startet bereits im April 2011.

