Allgäuer Herzensbrecher
Mit dem R8 GT R hat Abt Sportsline im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Der Rennwagen für die Straße sieht scharf aus, setzt fahrdynamische Maßstäbe und ist hochexklusiv. Jetzt stellen die Allgäuer ihrem Vorzeige-Coupé den entsprechenden Roadster zur Seite. Der R8 GT S erstrahlt bei seiner Premiere auf dem Genfer Autosalon 2011 sehr offenherzig, seine Erschaffer haben ihn mit Bedacht in die Farbe der Liebe getaucht. Doch nicht nur deshalb würde es uns nicht wundern, wenn dem in Kempten veredelten Audi R8 Spyder V10 am Lac Léman die Herzen in Scharen zufliegen würden.
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- Klassisches Tuning sorgt für ein beeindruckendes Leistungsplus beim V10-Motor des Audi R8 Spyder: 620 statt 525 PS – eine echte Ansage für einen Saugmotor, dessen Hubraum mit 5,2 Litern konstant bleibt.
Leichtbau ist Trumpf
Der sinnliche Abt R8 GT S präsentiert sich in Genf in einer wundervollen roten Chromfarbe. Kleiner Wermutstropfen: Die Spyder-Karosserie ist nicht lackiert, sondern mit Folie bezogen. Reichlich naturbelassenes Carbon, das sich von der Fronthaube bis zum Heckflügel erstreckt, setzt einen dunklen Kontrast. Angenehmer Nebeneffekt: Das ebenso edle wie leichte Material, das unter anderem bei den Inlays an den Flanken sowie der Motor- und Verdeckabdeckung zum Einsatz kommt, senkt das Gewicht des Mittelmotor-Roadsters. Zudem sind viele weitere Teile – Front- und Heckschürze, Scheibenrahmenverkleidung, rote Lufthutzen, Fronthaubeoder Außenspiegel – aus dem Kohlefaser-Verbundwerkstoff CFK gefertigt.
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- Die Frontschürze besteht wie viele weitere Teile des Abt Audi R8 GT S aus dem Kohlefaser-Verbundwerkstoff CFK.
Beeindruckendes Leistungsplus
Die einzigen Details, welche die wunderbar fließende Linienführung des Abt R8 GT S stören, sind die beiden Lufthutzen hinter dem Passagierabteil. Diese sind laut Abt aber unbedingt nötig, um den Temperaturhaushalt im Motorraum im gesunden Rahmen zu halten. Schließlich haben die Allgäuer Ingenieure mit klassischem Tuning ein beeindruckendes Leistungsplus aus dem V10-Motor gekitzelt: 620 statt 525 PS – eine echte Ansage für einen Saugmotor, dessen Hubraum mit 5,2 Litern konstant bleibt. Entsprechend überragend sind die Fahrleistungen: Der Null-auf-Hundert-Sprint gelingt bei voller Leistungsabfrage in 3,6 Sekunden, Schluss ist erst bei 320 km/h.
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- Das Lenkrad des R8 GT S ist aus rotem CFK gefertigt, Mittelkonsole sowie Schaltkulisse und Teile der Türverkleidungen bestehen aus Sichtcarbon. Den Rest hüllt Abt in neues Leder.
Die richtige Ton- und Straßenlage
Doch beim Motor hört der technische Feinschliff lange nicht auf. Die Sportabgasanlage sorgt für die richtige Ton-,das Abt-Fahrwerk für eine angemessene Straßenlage. Wer die Fahrdynamik nochmals verbessern möchte, lässt die „CR Superlight“-Räder in 19 Zoll unter den Abt R8 GT S schrauben. Optik-Fanatiker setzen dagegen auf die 20-Zoll-BR-Felge – und werden sich über das edel aufgemöbelte Interieur freuen. Das Lenkrad ist aus rotem CFK gefertigt, Mittelkonsole sowie Schaltkulisse und Teile der Türverkleidungen bestehen aus Sichtcarbon. Den übrigen Bereich der Türen und das Armaturenbrett hüllt Abt genau wie die Sportsitze in neues Leder. Rote Sicherheitsgurte, beleuchtete Einstiegsleisten und Fußmatten runden den extrovertierten und hocherotischen Genf-Auftritt des Abt R8 GT S ab.

