Designstudie Wiesmann Spyder

Einmal Roadster pur, bitte! Genf-Premiere Wiesmann Spyder

Wiesmann hat in Genf eine dicke Überraschung im Gepäck: Die Sportwagen-Spezis zeigen mit dem Spyder eine Fahrmaschine reinsten Wassers, der aber einiges zu fehlen scheint. ( , 01.03.2011)

Ein typischer Roadster – zumindest fast

Die typische Roadster-Architektur sieht so aus: Lange Front, knapper zweisitziger Innenraum, kurzes Heck. Wie man wohlproportionierte Roadster baut, kann man sich bei jedem Wiesmann Roadster anschauen. Wirft man jedoch einen Blick auf die Designstudie namens Spyder, die derzeit auf dem Genfer Autosalon ihre Weltpremiere feiert, könnte man ein wenig ins Zweifeln kommen. Denn dessen Designer hat sich eine neue Roadster-Form ausgedacht: Lange Front, knapper zweisitziger Innenraum, gar kein Heck.

Wiesmann Spyder
Im Bug des Wiesmann Spyder sitzt der aus dem BMW M3 bekannte Vierliter-V8-Motor – ein 420 PS starkes Hochdrehzahl-Triebwerk, das mit dem weniger als eine Tonne schweren Zweisitzer leichtes Spiel hat.

Kein Fenster, kein Dach, kein…

Doch der Spyder, der direkt an den Hinterrädern endet, hat nicht nur gar kein Heck. Er hat auch gar kein Dach, gar keine Frontscheibe und gar keine Türen. Dafür den Wiesmann-typisch endlos langen, durch wohlgeformte Rundungen gekennzeichneten Vorderwagen. Im Bug sitzt der aus dem BMW M3 bekannte Vierliter-V8-Motor – ein 420 PS starkes Hochdrehzahl-Triebwerk, das mit dem weniger als eine Tonne schweren Zweisitzer leichtes Spiel hat. Der Wiesmann Spyder schießt in weniger als vier Sekunden auf Tempo Hundert und ist bei Bedarf 290 km/h schnell.

Wiesmann Spyder
Wiesmann hat in Genf eine dicke Überraschung im Gepäck: Die Sportwagen-Spezis zeigen mit dem Spyder eine Fahrmaschine reinsten Wassers, der aber einiges zu fehlen scheint.

Marktstart nicht vor 2012

Das Konzept für den Spyder liegt schon länger in den Dülmener Schubladen, nun wird es vorerst als Designstudie Wirklichkeit. „Wir wollen die Marktfähigkeit eines solchen Fahrzeugs testen“, so Geschäftsführer Friedhelm Wiesmann. „Das unmittelbare Feedback von Kunden, Partnern und Fachleuten fließt in unsere Überlegungen mit ein, den Spyder weiter zu entwickeln.“ Der Bolide soll die reduzierteste Fahrmaschine sein, die je die Wiesmann-Manufaktur verlassen hat und könnte sogar mit alternativen Antriebskonzepten auf den Markt kommen. Ob das Auto tatsächlich gebaut wird, ist noch nicht entschieden. Sollten sich die Gebrüder Wiesmann zur Serienfertigung entschließen, ist jedoch nicht vor 2012 mit einem Marktstart zu rechnen.

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  • Eine willkommene Abwechslung zum allgemeinen Roadster-Einerlei, aber etwas zu extrem.
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