408 bis 500 PS
Am Fünfzylinder-Turbo des Audi RS3 wird ja mittlerweile mehr rumgeschraubt, als an einem von Felix Magath betreuten Bundesligisten. Der Kleine mit dem großen Punch ist der Liebling der Tuner und so hat sich nun auch das Schweizer Performance-Haus Sportec an den durchzugsstarken Allradler gewagt. Per Elektronikeingriff und Edelstahl-Klappenauspuff geht es von 340 auf 408 PS, das Drehmoment steigt von 450 auf 550 Nm. Tiefere Eingriffe in die Peripherie des 2,5 Liter großen Sahnemotors sind für Märkte mit weniger strengen Zulassungsfesseln ebenfalls möglich, dann winken dem RS3-Piloten bis zu 500 PS.
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- Ein Gewindefahrwerk von Bilstein und die hauseigenen Mono/10-Räder in 20 Zoll sollen der Fahrdynamik auf die Sprünge helfen. Eine Weitung der Radhäuser mit angepassten Stoßfängern zeigen die Schweizer auf dem Genfer Autosalon.
Bald auch breit
Damit die neugewonnene Leistung auch vernünftig auf dem Asphalt ankommt, hat sich der nahe Zürich beheimatete Tuner einiges einfallen lassen. Ein Bilstein-Gewindefahrwerk legt den Ingolstädter bis zu 40 mm tiefer. Dazu gibt es die bekannt zeitlosen Sportec-Alus in 20 Zoll und eine Movit-Bremsanlage an beiden Achsen. Wer den neuen Riesen-Rädern mehr Bewegungsfreiheit einräumen möchte, für den bietet Sportec eine Weitung der Radhäuser mit entsprechend angepassten Stoßfängern an. Diese Option ist auf den uns zur Verfügung gestellten Bildern allerdings noch nicht zu bewundern. Breitbau-Fetischisten werden sich dafür noch bis zum Genfer Salon Anfang März gedulden müssen.
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- Das Ganze passiert narrensicher per Fernbedienung, über die man zwischen den drei Modi Eco, Serie und Sport hin- und herschalten kann. ABS, Traktionskontrolle und die Diagnosefähigkeit bleiben davon unbeeinflusst.
Mehr Spaß am Heck
Ein ganz besonderes Schmankerl steht aber bereits jetzt zur Verfügung. Es handelt sich um eine Haldex Performance-Einheit. Durch den Austausch der elektronischen Steuereinheit der Haldex-Lamellenkupplung ist es möglich, dem eher frontlastig und untersteuernd ausgelegten RS3 mehr Bumms auf die Hinterachse zu geben und so ein im Grenzbereich eher übersteuerndes Fahrverhalten zu erzeugen. Das Ganze passiert narrensicher per Fernbedienung, über die man zwischen den drei Modi Eco, Serie und Sport hin- und herschalten kann. ABS, Traktionskontrolle und die Diagnosefähigkeit bleiben davon unbeeinflusst.

