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Kommentar
Besonders charakteristisch ist das Heck des Cadillac CTS Coupés gestaltet. Ecken und Kanten, wohin das Auge blickt, dazu Leuchten in Form von Bumerangs und mittig angeordnete Auspuff-Endrohre
Dramaturgie in Reinform: Cadillac CTS CoupéCadillac preist das neue CTS Coupé als das dramatischste Design der Marke an. Motorvision wirft einen Blick auf das neue Gesicht des amerikanischen Luxusherstellers.

Dramaturgie in Reinform: Cadillac CTS Coupé

Jessica FischerCadillac preist das neue CTS Coupé als das dramatischste Design der Marke an. Motorvision wirft einen Blick auf das neue Gesicht des amerikanischen Luxusherstellers.
In den USA ist es besonders schick, einen ausländischen Wagen zu fahren. Wer etwas auf sich hält und zur Schau stellen will, dass er auch das nötige Kleingeld besitzt, stellt sich am besten ein deutsches Auto vor die Tür. Ein wirklich patriotischer Amerikaner aber greift selbstverständlich zu einem amerikanischen Fahrzeug. Zum Duell um den Titel „amerikanischer Luxusschlitten“ treten seit jeher Lincoln und Cadillac an. Die zum General Motors-Konzern gehörende Luxusmarke Cadillac hat gerade auf der LA Auto Show das CTS Coupé vorgestellt. Nach dem CTS Sport Sedan, dem CTS-V und dem CTS Sport Wagon ist es das jüngste Mitglied der CTS-Familie.


Von Ober- bis Unterkante

Mit diesem neuen Coupé will Cadillac der Welt zeigen, was man künstlerisch und technisch drauf hat. Das Coupé steht auf derselben Plattform wie die CTS-Limousine, es ist lediglich fünf Zentimeter kürzer und flacher. Zu seinen klassischen Stilelementen gehören die kantige Front und das flache Dach, welches eine Brücke zum steil verlaufenden Heck schlägt. Minimalismus ist hier höchstes Gebot: Das Dach kommt ohne B-Säulen, die Türen ohne Griffe aus. Statt Türgriffen ist das Coupé mit Touchpads versehen, nach deren Berührung sich die Türen wie von Geisterhand öffnen. Alles in allem besitzt das Coupé ein Design, welches sicherlich seine Fans finden wird.


Die Motorisierung hält, was das Design verspricht

Die Standardmotorisierung wird ein 3,6 Liter V6-Motor sein. Dieser bringt es schon auf 306 PS. Eine umweltfreundliche Hybridversion ist derzeit nicht in Planung. Das CTS Coupé besinnt sich eher auf die amerikanische Muscle Car-Ära. Geschaltet wird automatisch. Der Antrieb erfolgt auf die Hinterräder, Allradantrieb ist aber ebenfalls erhältlich. Im Frühjahr 2010 soll das CTS Coupé bei den amerikanischen Cadillac-Händlern stehen. Eine PS-starke Version mit dem 556 PS-Motor aus dem CTS-V debütiert auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit (11. bis 24. Januar) und soll 2010 noch folgen. Wir sind gespannt, ob es für die Deutschen in Zukunft schick sein wird, ein amerikanisches Auto vor die Tür zu stellen. Das Cadillac CTS Coupé würde jedenfalls eine willkommene Abwechslung im allseits bekannten Audi-, BMW- und Mercedes-Allerlei gutbürgerlicher Vorstädte darstellen.


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