Das neue BMW Alpina D3 Biturbo Coupé setzt die D3-Erfolgsgeschichte fort, die der Vorgänger als 200 PS starker Sport-Diesel von 2006 bis heute mit einer Stückzahl von über 850 Einheiten schrieb. Neben 214 PS und einem Topspeed von 244 km/h überzeugt das neue Modell mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,4 Litern auf 100 Kilometern - eine zeitgemäße und deutliche Antwort auf die Diskussion um niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte in einer Zeit ausufernder Kraftstoffpreise. Den geringen Verbrauch kann sich Alpina aber alleine auf die Fahnen schreiben: Zum begrenzten Durst des Allgäuer Coupés tragen auch BMWs „Efficient Dynamics“-Maßnahmen wie zum Beispiel die Start/Stopp-Automatik (nur mit Schaltgetriebe) bei.
Die Bezeichnung „D“ weist unmissverständlich auf den Diesel-Antrieb in einem Alpina-Modell hin. „D“ steht beim D3 besonders für Dynamik. Der D3 Biturbo stellt mit 214 PS bei 4.100 U/min einen sehr leistungsstarken und besonders drehfreudigen Diesel dar. Darüber hinaus verheißt das „D“ ein sattes Drehmoment: Mit 450 Nm von 2.000 bis 2.500 U/min bewegt sich der zwei Liter große Vierzylinder auf dem Niveau von V8-Benzinern bzw. hubraumstärkeren Sechszylinder-Dieselmotoren.
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- Der BMW Alpina D3 Biturbo ist die weitaus exklusivere, wenn auch nicht unbedingt teurere Alternative zum dieselbefeuerten BMW 3er Coupé
Die Dieseltechnik
Die Basis des neuen D3 Biturbo bildet der ebenfalls zwei Liter große Vierzylinder-Diesel von BMW mit Turboaufladung und komplett aus Aluminium gefertigtem Kurbelgehäuse. Für die Effizienz des Motors sorgt vor allem der mit 2.000 bar sehr hohe Einspritzdruck der Common-Rail-Einspritzung über Piezo-Injektoren. Die Aufladung erfolgt mittels zweier Abgas-Turbolader unterschiedlicher Größe. Ab Leerlaufdrehzahl verhilft der kleinere der beiden Lader dem Vierzylinder schon bei 1.500 U/min zu einem Drehmoment von stattlichen 400 Nm. Ab einem Drehzahlbereich von circa 3.000 U/min kommt der größere Turbolader zum Einsatz, womit das Triebwerk seine Höchstleistung von 214 PS erreicht.Die Kraftübertragung besorgt wahlweise ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder die „Switch-Tronic“ genannte Automatik, die im M-Modus manuelle Gangwechsel per Lenkradtasten erlaubt. Das Fahrwerk entspricht weitgehend dem des BMW-Originals, ist von Alpina aber mit einer strafferen Feder/Dämpfer-Abstimmung verfeinert worden. Ab Werk rollt der D3 Biturbo auf 18-Zöllern mit 245/40er Reifen vorne und 265/40er Pneus hinten, verzichtet aber auf die von BMW so geschätzte Runflat-Technologie. Auf Wunsch sind auch 19-Zoll-Felgen lieferbar.
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- Eine Frontschürze mit ausgeprägter Spoilerlippe und Felgen im klassischen Alpina-Design sind typische Unterscheidungsmerkmale zu BMW-Modellen "von der Stange"
Alpina-typisch – das Design
Mit den bei Alpina typischen Ausstattungsmerkmalen im Interieur und Exterieur strahlt das D3 Biturbo Coupé Individualität und Eleganz aus. Formschöne Leichtmetallräder, blau hinterlegte Instrumente und ein Sportlederlenkrad mit Alpina-Emblem gehören zur Serienausstattung. Der Frontspoiler sorgt für minimierte Auftriebswerte und unterstreicht die ästhetische Linienführung des Coupés, die darüber hinaus durch einen optionalen Heckspoiler ergänzt werden kann.Der neue BMW Alpina D3 feiert derzeit auf dem Genfer Autosalon Weltpremiere und kommt zunächst als Coupé. Limousine und Touring sollen im Herbst folgen. Übrigens: Der Allgäuer siedelt sich nicht nur in punkto Leistung und Drehmoment zwischen dem BMW 325d (197 PS, 400 Newtonmeter, 38.950 Euro) und 330d Coupé (231 PS, 500 Newtonmeter, 42.950 Euro) an. Auch preislich platziert er sich mit 40.600 Euro Grundpreis genau zwischen seinen bayerischen Halbgeschwistern.

