Historisches Vorbild
Beim Begriff „Super Bee“ bekommen Muscle Car-Fans feuchte Augen – mindestens. Als ebenso preiswertes wie leistungsstarkes Coupé – mit Siebenliter-Hemi-V8 stehen satte 425 PS im Datenblatt – auf Basis des Coronet sorgt der Dodge Super Bee ab 1968 für mächtig Qualm bei Ampelduellen und auf den Drag Strip. In ihr vorerst letztes Modelljahr geht die Bezeichnung schließlich 1971, in dem knapp 4.200 Exemplare des Charger Super Bee gebaut werden. Unter genau diesem Namen wird der Name 2006 reaktiviert. Inzwischen mit vier Türen ausgestattet, ist der gelb-schwarze Kraftprotz sogar familientauglich. Nun, auf der LA Auto Show (18. bis 27. November 2011), legt Dodge nach und zeigt den neuen SRT8 Super Bee des Modelljahres 2012.
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- Der Dodge Charger SRT8 Super Bee verfügt über Einzelradaufhängung und unabhängige Feder/Dämpfer-Einheiten an jedem Rad, die von der hauseigenen Performance-Abteilung SRT auf dynamisch getrimmt worden sind.
Technik-Transfer aus dem Challenger
Um ein richtiges Topmodell zu kreieren, quetscht Dodge den aus dem Challenger 392 SRT8 bekannten 6,4-Liter-Hemi-V8 in den Charger-Bug. Dieser Motor sorgt schon im zweitürigen Geschwister„chen“ für Begeisterung, tritt er doch mit der geballten Power von 477 PS und 637 Nm an. Diese Macht von einem Saugmotor soll den Charger SRT8 Super Bee in unter fünf Sekunden von Null auf 60 mph (96,6 km/h) beschleunigen und die Viertelmeile im hohen Zwölf-Sekunden-Bereich absolvieren lassen. Die Höchstgeschwindigkeit beziffert Dodge auf 282 km/h.
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- Hinter den 9 x 20 Zoll und mit Goodyear Eagle F1-Reifen bespannten Felgen arbeitet eine Bremsanlage des italienischen Spezialisten Brembo.
Italienisches Bremsen-Knowhow
Der große Unterschied zum Vorbild aus den Sechzigern: Die Bremsen- und Fahrwerkstechnik zeigt sichheutzutage der Motorleistung angemessen. Ersteres stellt der italienische Spezialist Brembo sicher, der sowohl die Bremsscheiben (360 Millimeter vorne, 350 hinten) als auch die Vier-Kolben-Sättel liefert. Starrachse und Blattfedern sind ebenfalls passé, der Charger SRT8 Super Bee verfügt über Einzelradaufhängung und unabhängige Feder/Dämpfer-Einheiten an jedem Rad, die von der hauseigenen Performance-Abteilung SRT nochmals auf dynamisch getrimmt worden sind. High Performance-Reifen von Goodyear umspannen die 9 x 20 Zoll großen Fünf-Speichen Aluminiumfelgen. Lenkrad-Schaltwippen, mit denen die fünf Gänge des Automatikgetriebes sortiert werden können, sollen das Fahrerlebnis schließlich perfektionieren.
Die Biene ist allgegenwärtig
Doch die Faszination „Super Bee“ findet ihren Ausdruck nicht nur im mächtigen Antrieb. Das Designkonzept des nur in „Stinger Yellow“ oder „Pitch Black“ erhältlichen Top-Chargers dürfte ebenso zur Begeisterung beitragen. Auffälligste Merkmale sind das Logo der behelmten Biene an den hinteren Kotflügeln und die Rennstreifen auf der Motorhaube. Hinzu kommen diverse „392 Hemi“- und „Powered by SRT“-Schriftzüge. Der Innenraum präsentiert sich laut Dodge mit einem Dreispeichen-Sportlenkrad und Performance-Sitzen „rennsport-inspiriert“. Nette Details sind die diversen Super Bee-Logos auf den Kopfstützen, dem Armaturenbrett und als Animation sogar im zentralen Infodisplay.
Der Dodge Charger SRT8 Super Bee rollt im ersten Quartal 2012 zu den
US-amerikanischen Händlern und kann ab Dezember bestellt werden. Die
Serie soll limitiert sein, aber die exakte Größe des Bienenschwarms
verrät Dodge genauso wenig wie den Preis des Neuzugangs in der
Charger-Palette.

