Dodge Challenger mit drei „Herz-Muskeln“

Dodges Muscle Car-Dreifaltigkeit ist schon jetzt komplett: Auf der New York Auto Show haben die Amerikaner alle Varianten des neuen Challenger gezeigt. ( , 01.01.2009)

Mit dem 425 PS starken Challenger SRT8 feierte Dodge auf der Chicago Auto Show im Februar 2008 die Wiedergeburt der amerikanischen Muscle Car-Ikone. Auf der New York Auto Show haben die Amerikaner kürzlich neben diesem Topmodell mit dem Challenger R/T und Challenger SE zwei weitere Versionen gezeigt. Getreu der alten Muscle Car-Tradition, preisgünstig ein Volumen-Modell mit einem großvolumigen Motor anzubieten, soll der Einstieg zwischen 20.000 bis 25.000 US-Dollar möglich sein. Das sind aktuell umgerechnet nur etwa 13.000 bis 16.500 Euro.

Challenger SRT8 - Innenraum
Im Dodge Challenger SRT8 sitzt man auf lederbezogenen Sportsitzen. Der pistolengriffartige Automatik-Wählhebel ist ein nettes Detail, das an den Ur-Challenger erinnert

Unmissverständliches Muscle Car-Styling

Der Dodge Challenger ist ein zweitüriges Coupé, das fünf Passagieren Platz bietet und durch seine unverkennbare Optik die Muskeln richtig spielen lässt. Kennzeichnend sind - wie auch beim Ur-Challenger - die lange, konturierte Motorhaube und der zurückversetzte Kühlergrill mit den vier runden Scheinwerfern. Auch die schwungvolle Seitenlinie des gut fünf Meter langen, 1,92 Meter breiten und 1,45 Meter hohen Dodge Challengers betont unmissverständlich, dass es sich beim Challenger um eine echte Fahrmaschine mit Hinterradantrieb handelt. Am kraftvollen Heck unterstreicht die schwarze Einfassung der Heckleuchten den aggressiven Look. Sie bildet den Rahmen für das aus dem Original bekannte und über die gesamte Breite laufende Heckleuchtenband mit dem zentrierten Rückfahrscheinwerfer. Ein Heckspoiler sorgt derweil für den nötigen Anpressdruck. Den Look komplettieren - auch soundtechnisch - zwei eckige Auspuffendrohre bei SRT8 und R/T. Der Challenger SE atmet durch ein einzelnes Endrohr aus.

Challenger SRT8 - Frontansicht Fahrbild
Das Topmodell SRT8 wird von einem 6,1 Liter-Hemi-V8-Motor befeuert, der 425 PS und ein maximales Drehmoment von 569 Nm mobilisiert

Kraftstrotzende Hardware mit bis zu 425 PS

Das Einstiegsmodell stellt der mit einer Viergang-Automatik ausgestattete Dodge Challenger SE mit einem 253 PS (bei 6.400 U/min) kräftigen V6-Motor dar, der seine Power aus einem Hubraum von 3,5 Litern schöpft. Mit einem maximalen Drehmoment von 339 Nm bei 3.800 U/min dürfte sich der 1.688 Kilogramm schwere Challenger SE auch als spurtstark erweisen. Performance-Daten liegen noch nicht vor.Der Dodge Challenger R/T mobilisiert aus einem 5,7 Liter großen Hemi-V8-Motor insgesamt 375 PS bei 5.800 U/min. Das maximale Drehmoment von 540 Nm liegt bei 4.200 U/min an. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über eine Fünfgang-Automatik. Optional ist ein manuelles Sechsgang-Getriebe erhältlich, in deren Kombination Dodge dem Triebwerk 380 PS und 548 Nm Drehmoment spendiert. Diese Kraft reicht aus, um das 1.833 Kilogramm schwere Muscle Car in unter sechs Sekunden von 0 auf 60 mph (96, 6 km/h) zu beschleunigen.Das Top-Modell, der Dodge Challenger SRT8, wird von einem 6,1 Liter großen Hemi-V8-Motor befeuert, der 425 PS bei 6.200 U/min und ein maximales Drehmoment von 569 Nm bei 4.800 U/min mobilisiert. Diese Kraft reicht aus, um das 1.892 Kilogramm schwere Muscle Car in unter fünf Sekunden von 0 auf 60 mph zu beschleunigen. Für die Studie mit dem gleichen Motor gab Dodge eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h an. Seine Kraft an die Hinterräder überträgt der SRT8 wahlweise über eine manuelle Sechsgang-Schaltung oder eine Fünfgang-Automatik.

Challenger R/T - Pedale
Sportlich ambitionierte Fahrer werden sich über die Möglichkeit freuen, die R/T- und SRT8-Varianten auch mit manuellem Sechsgang-Getriebe ordern zu können

Satter Kontakt zur Straße

Während der Dodge Challenger SRT8 ab Werk auf 20 Zoll großen Felgen mit Reifen im Format 245/45 rollt, sind es beim Challenger R/T 18-Zöller mit Pneus der Dimension 235/55 (optional sind auch 20-Zöller erhältlich). Den Challenger SE gibt es serienmäßig mit 17 Zoll großen Rädern und Reifen im Format 215/65 - gegen Aufpreis auch 18-Zöller.Auch bei den Bremsen gibt es Unterschiede zwischen den Versionen: Den SRT8 zügeln vorne 360x32 Millimeter dimensionierte Bremsscheiben mit vier Kolben und hinten Pendants in 350x28 Millimeter. Während beim Challenger R/T die Bremsscheiben vorne nur noch 345x28 Millimeter und hinten 320x22 Millimeter messen, sind es beim Challenger SE an der Vorderachse nur noch 320x28 Millimeter und hinten 320x10 Millimeter.

Challenger SRT8 - Heckansicht
Am Heck unterstreicht die schwarze Einfassung der Heckleuchten, die den Rahmen für das über die gesamte Breite laufende Heckleuchtenband bildet, den aggressiven Look

Sportlich gehaltener Innenraum

Der Innenraum des Dodge Challengers gibt sich betont sportlich. Neben dem dunklen Instrumententräger mit den vier typischen, tief versenkten Rundinstrumenten zeigen diverse Details Elemente des Ur-Challengers. Beispiel: Der pistolengriffartige Schalthebel. Ein Handschuhfach, eine 12-Volt-Steckdose und ein Münzhalter stellen jedoch moderne Elemente dar, um beispielsweise Utensilien zu verstauen oder das Handy aufladen zu können. Der Kofferraum fasst rund 460 Liter.Inspiriert vom Rennsport ist das Design der Sport-Ledersitze im SRT8. Im Challenger R/T und SE gibt es standardmäßig nur einen Stoffbezug, und die Sitze sind nicht so stark konturiert. Darüber hinaus gibt es das Audio- und Entertainment-System „MyGIG“, das unter anderem ein Navigationssystem beinhaltet. Freisprecheinrichtung, Bluetooth, Startknopf zum Anlassen des Motors, ein Satelliten-Radio und andere Features runden die Maßnahmen ab.

Challenger R/T - Motor
Seinen Hemi-V8 bietet Dodge im Challenger in zwei Leistungsstufen an: Die 5,7-Liter-Variante des R/T (Foto) leistet 375, das 6,1-Liter-Pendant 425 PS

Zahlreiche Sicherheits-Features unterstützen den Fahrer

Den Fahrer unterstützen darüber hinaus über 25 elektronische Sicherheits-Features. Dazu zählen unter anderem ein Antiblockiersystem (ABS), ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), ein Bremsassistent, eine Traktionskontrolle, eine Berganfahrhilfe und eine Reifendruckkontrolle. Bei Dämmerung und Dunkelheit stellen sich die Scheinwerfer automatisch ein und - sobald es hell genug ist - wieder selbstständig aus. Front- und Seitenairbags runden die Maßnahmen ab. Sogar die Passagiere im Fond werden durch Airbags geschützt.

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