Der M5 hüpft vom Sterbebett
Den M5 mit V10-Motor hat BMW längst eingestellt. Doch Tuner G-Power wird nicht müde, den Großmeister aller Sportlimousinen in regelmäßigen Abständen vom Sterbebett zu holen und den famosen Zehnzylinder in neue Leistungs-Sphären zu hieven. Als angenehmen Nebeneffekt produzieren die nun mit dem Namenszusatz „Hurricane“ versehenen Kraftprotze PR-trächtige Geschwindigkeits-Superlative nahe der 400 km/h-Marke. Ganz so schnell ist der neue M5 Hurricane GS nicht, aber 333 km/h reichen immerhin für den Titel „schnellstes Flüssiggas-Auto der Welt“.
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- Die Neuzugänge im M5-Maschinenraum: Je zwei Flüssiggasanlagen und Kompressoren, ein neues Ladeluft-Kühlsystem und eine neu abgestimmte Motorelektronik.
Flüssiggasanlage und Kompressor für jede Zylinderbank
G-Power rüstet den nun nicht mehr ganz so aktuellen M5 nämlich nicht nur mit dem allseits bekannten Bi-Kompressor-System aus, sondern den V10 auch mit zwei Flüssiggasanlagen um. Jede Zylinderbank wird dabei mit einem eigenen System bestückt. Gleiches gilt in punkto Aufladung: Jeder der ASA-Kompressoren setzt je fünf Brennräume mit durchschnittlich 0,6 bar unter Druck. Diese sorgen in Zusammenarbeit mit dem zweiflutigen wassergekühlten Ladeluft-Kühlsystem, der neu abgestimmten Motorelektronik und der modifizierten SMG-Getriebesteuerung für eine Leistungssteigerung von 507 auf 660 PS. Das maximale Drehmoment wächst um 130 auf 650 Nm. Kostenpunkt für das Bi-Kompressor-System inklusive Flüsiggas-Umrüstung: Knapp 40.000 Euro.
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- Der G-Power M5 Hurricane GS verfügt über ein Gewindefahrwerk, das in Zug- und Druckstufe justierbar sowie stufenlos höhenverstellbar ist.
Sprinter und Dauerläufer in einem
660 PS und 650 Nm: Kein Wunder, dass die Fahrleistungen auf dem vielzitierten Supersportwagenniveau liegen. Mit seinem Topspeed von 333 km/h zeigt sich der G-Power M5 Hurricane GS als Dauerläufer, beweist jedoch auch Sprintvermögen. Von Null auf Hundert geht es in 4,6 Sekunden, nach weiteren 6,8 Sekunden fällt bereits die 200 km/h-Marke.
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- Die vierflutige Auspuffanlage aus dem hause G-Power macht mächtig Lärm und passt in die Serien-Heckschürze.
Räder, Fahrwerk, Bremsen
Im Komplettradsatz 9.086 Euro teure 20-Zoll-Schmiederäder namens „Silverstone Clubsport“ füllen die Radhäuser angemessen aus. Michelin-Reifen im Format 255/35 ZR 20 vorne und 285/30 ZR 20 hinten halten Kontakt zur Fahrbahn. Außerdem spendiert G-Power noch ein in Zug- und Druckstufe justier- und stufenlos höhenverstellbares Gewindefahrwerk, das hauseigene Auspuffsystem und eine Hochleistungs-Bremsanlage.
333 km/h in einem Flüssiggasauto – Respekt! Wir sind schon gespannt,
welchen Rekord die Mannen von G-Power als nächstes in Angriff nehmen
werden.

