Nach dem V12 Vantage präsentiert Aston Martin die nächste Zwölfzylinder-Schönheit: Mit dem Volante stellen die Briten dem DBS Coupé ein ebenso elegantes wie sportliches Cabrio zur Seite. (powered by Speed Heads , 01.01.2009)
Der Aston Martin DBS verbindet wie kaum ein anderer Sportwagen pure Eleganz mit Supersport-Ambitionen. Nun kommt mit dem DBS Volante die ultimative Open-Air-Erfahrung hinzu. Die offene Version des 517 PS starken und mehr als 300 km/h schnellen Sportwagens feiert ihre Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon (5. bis 15. März 2009) und soll im dritten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.
Bereits optisch zeigt der DBS Volante seine muskulös verpackten Sport-Gene. Der 2+2-Sitzer besticht durch flüssige, aber zugleich harte Linien. Keine Frage, der neue DBS Volante wirkt elegant, aber die Front mit großen Lufteinlässen, zusätzlichen Luftkanälen zur Kühlung der Bremsen als auch ausgefeilte Seitenschweller deuten darauf hin, dass der offene DBS ein aerodynamisch optimiertes Kraftpaket mit hoher Leistung ist.
Überschaubare Gewichtszunahme
Luftöffnungen in der Motorhaube sorgen für eine weitere Effizienz des Triebwerkes und unterstreichen den athletischen Auftritt. Ein flacher Unterboden, ein in das Heck integrierter Spoiler und ein Heckdiffusor, der die zwei Endrohre der Sportabgasanlage beheimatet, reduzieren den Auftrieb und optimieren die Aerodynamik. Das Stoffverdeck hält die Silhouette des Coupés nahezu bei und verschwindet bei Geschwindigkeiten bis zu 48 km/h per Knopfdruck elektrisch in nur 14 Sekunden fast unsichtbar in der Abdeckung. Um die Gewichtszunahme gegenüber dem Coupé im überschaubaren Rahmen zu halten, bestehen Motorhaube, Kofferraumdeckel, Diffusor und Frontflügel aus Carbon. Das Ergebnis: Mit einem Leergewicht von 1.810 Kilogramm wiegt das Cabrio nur 115 Kilogramm mehr als das DBS Coupé.Unter der Motorhaube des Aston Martin DBS Volante schlägt ein sechs Liter großes und 517 PS starkes V12-Herz. Das maximale Drehmoment von 570 Nm liegt bei 5.750 U/min an. Mit dieser Kraftquelle ausgestattet, sprintet der DBS Volante in 4,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und beendet seinen Vortrieb erst bei 307 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Getriebe, während ein Differential die Power besser auf die Straße überträgt. Optional ist eine automatische Sechsgang-Touchtronic erhältlich, die sich per Schaltwippen am Lenkrad bedienen lässt. Der per Knopfdruck aktivierbare „Sport“-Modus reagiert noch direkter und mit bester Schärfe auf das Gaspedal, um das Maximum herauszuholen und dies auch beim Klang der Sportabgasanlage zu zeigen.
Fahrwerk: Sportlich-komfortabel bis herzhaft-straff
Das Fahrwerk passt sich dank eines adaptiven Dämpfersystems (ADS) blitzschnell dem Zustand der Fahrbahn und der Fahrweise an, um den Komfort zu erhöhen, aber den sportlichen Charakter nach wie vor beizubehalten. Dabei hat der Fahrer die Möglichkeit, unterschiedliche Dämpfereinstellungen zu wählen. Für den Einsatz auf der Rennstrecke hat Aston Martin einen „Track“-Modus mit einer besonders straffen Abstimmung entwickelt. Den Kontakt zum Asphalt halten Räder in den Dimensionen 8,5 x 20 Zoll (Vorderachse) mit Pneus im Format 245/35 sowie in 11 x 19 Zoll (Hinterachse) mit 295/30er-Breitreifen. Optional gibt es noch leichtere 20-Zöller im Zehn-Speichen-Design mit einem silbernen oder grafitfarbenen Finish.
Eine Bremsanlage mit vielen Talenten
In den Rädern verbirgt sich eine Carbon-Keramik-Bremsanlage. Diese soll auch die Belastungen verschärfter Rennstrecken-Gangart wegstecken, frei von Korrosion bleiben und 12,5 Kilogramm Gewicht gegenüber einer herkömmlichen Bremsanlage einsparen. Sechs Kolben vorne und vier Kolben hinten packen die Scheiben an, die an der Vorderachse 398 Millimeter Durchmesser aufweisen und die hinteren 360 Millimeter. Darüber hinaus unterstützt den Fahrer eine dynamische Stabilitätskontrolle (DSC). Drückt man den DSC-Knopf für zwei Sekunden, wechselt das System in den „Track“-Modus, so dass die Kontrolle erst besonders spät eingreift und sich der Fahrer weiter an sein Limit herantasten kann. Komplett ausschalten lässt sich die Stabilitätskontrolle nach Drücken des Knopfes für vier Sekunden. ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD), ein Brems-Assistent (EBA) und eine Traktionskontrolle runden die Maßnahmen ab.
Innenraum: Luxus mit umfangreicher Ausstattung
Während das Coupé als reiner Zweisitzer ausgelegt ist, handelt es sich beim Volante um einen 2+2-Sitzer. Auf den Rücksitzen finden Kinder oder zusätzliches Gepäck Platz. Im Innenraum dominieren feinstes Leder und Aluminium-Applikationen. Gegen Aufpreis gibt es einen Trimm in „Piano Black“. Die Türgriffe bestehen aus Carbon, die Teppiche aus einer extra leichten Faser, so dass sich auch hier ein paar Kilogramm einsparen ließen.Für Entertainment sorgt ab Werk das extra für Aston Martin entwickelte Audiosystem und speziell für den Volante abgestimmte „BeoSound DBS“ von Bang & Olufsen mit 13 Lautsprechern, einem integrierten Apple iPod-Anschluss und einer USB-Schnittstelle zum Abspielen von MP3-, WMA- und WAF-Dateien. Rennsport-Atmosphäre vermittelt die Alu-Pedalerie, die der Fahrer sicherlich kräftig treten wird. Für Sicherheit sorgen bei Fahrer und Beifahrer Frontairbags sowie Seiten-Airbags und im Notfall ausfahrbare Überrollbügel, die sich in den Hutzen hinter den Rücksitzen verbergen.