Die Neuheiten des Caravan Salons 2007 – Teil 2

Kompakte Einstiegsmodelle auf der einen, große Luxusliner auf der anderen Seite – das ist der Caravan Salon 2007. Teil 2 unserer Übersicht. ( , 01.01.2009)

Der Reisemobilhersteller Eura Mobil hat gleich drei Neuheiten im Gepäck. In zwei Versionen wird der Van "Quixta" auf Fiat Ducato-Basis mit 88 kW/120 PS angeboten. Auf weniger als sechs Metern Länge bietet er vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Eine Variante ist mit einem Doppelbett für zwei Personen ausgestattet, die andere bietet mit zusätzlichen Stockbetten im Heck Platz für eine vierköpfige Familie. Eine Weltpremiere feiert auf der Messe zudem der fast neun Meter lange Integra, der die prestigeträchtige Oberklasse der Reisemobile mit seiner umfangreichen Serienausstattung erobern will. Unter anderem sind eine Warmwasserheizung, ein winterfester Doppelboden, ein elektrisches Hubsystem für die Fahrerhaussitze und ein Panorama-Glasdach über dem Fahrerhaus eingebaut.

Zwei Einsteigerbaureihen präsentiert Bürstner. Der Travel Van auf Fiat Ducato-Basis will mit einer maßvollen Breite von 2,18 Metern und einer Länge ab sechs Metern eine Alternative zum ausgebauten Kastenwagen bieten. Es gehen zwei Grundriss- Varianten mit Quer- oder Einzelbetten an den Start. Auf Kinderfreundlichkeit setzt das Alkoven-Modell Nexxo Family auf Ford Transit mit drei Grundrissen. Bis zu sechs Schlafplätze werden geboten. In allen Versionen ist eine energiesparende Truma-Gasheizung an Bord. Ein serienmäßiger Klappalkoven soll ein großzügiges Raumgefühl vermitteln.Bei Volkswagen sind zwei Wohnraumerweiterungen des California zu sehen. Zum einen wird eine Studie mit langem Radstand präsentiert, zum anderen erhält das Modell "Beach" ein manuell zu bedienendes Aufstelldach, das zwei weitere Schlafplätze beinhaltet. In Serie geht zudem die Sonderedition California "No Limit" mit weißen Möbeln im Innenraum. Bei Mercedes-Benz steht das Reisemobil James Cook auf Sprinter-Basis mit einem Aufbau von Westfalia im Vordergrund. Die dritte Generation des rund 5,91 Meter langen Fahrzeugs ist in zwei Dachvarianten erhältlich und ist dabei auf zwei oder vier Personen ausgelegt.Eine Weltpremiere feiert das Offroad-Reisemobil Weinsberg LEV nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit. Das Mercedes-Sprinter-Chassis mit Alkoven-Aufbau bietet bei einem zulässigen Gesamtgewicht von fünf Tonnen und einer Länge von rund 6,90 Metern vier Schlafplätze für die Erkundung von Wüste und Wildnis. Als Motorisierung stehen vorerst zwei Dieseltriebwerke mit Leistungswerten von 110 kW/150 PS und 135 kW/184 PS zur Wahl. Das "Light Expedition Vehicle" mit manuell zuschaltbarem Allrad-Antrieb punktet mit einer deutlich erhöhten Bodenfreiheit gegenüber dem Standard-Fahrgestell, einer verbesserten Isolierung und ausreichend Stauraum in einer von innen und außen zugänglichen Heckgarage.Den exklusiven Kundengeschmack bedienen Sonderanfertigungen von spezialisierten Reisemobilmanufakturen. Einen ungewöhnlichen Auftritt garantiert das Volkner Mobil Performance. Das Wohnmobil mit einer Leistung von 353 kW/480 PS besitzt eine Mittelgarage mit einem Einzug für Pkw, in dem der solvente Auftraggeber seinen Wiesmann Roadster unterstellen will. An Bord des Luxuswohnmobils befinden sich außerdem unter anderem Schränke aus Echtholz in amerikanischer Kirsche, Granitböden und -arbeitsplatten in Küche und Bad und eine Massagedusche. Das ausgefahrene Pkw-Plateau dient als geflieste Terrasse und ist für kühlere Abende mit einer Fußbodenheizung versehen. Eine ausziehbare Markise und ein herausfahrbarer Gasgrill komplettieren das Freizeitvergnügen. Der Preis beginnt bei rund 855.000 Euro.Spektakulär präsentieren sich auch die Modelle von Vario Mobil. Unter anderem kann ein Vario Perfect 1050 SH auf Basis des Lkw MAN TGA 18360 LL mit 265 kW/360 PS samt zwei ausfahrbaren Erkern und Smart-Garage bewundert werden. Im Innenraum punktet das Edelgefährt mit Teakholz samt Intarsien aus Kanadischem Ahorn und einer cremefarbenen Ledersitzgruppe. Ein Sternenhimmel im Bad und Multimediageräte von Bose ergänzen die Ausstattung. Der genaue Endpreis steht bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Er soll aber zwischen 700.000 Euro und einer Million Euro liegen.

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