Neues C-Klasse Coupé mit sportlichem Anspruch
Mercedes lässt es in Genf mächtig krachen. Zum 125jährigen Geburtstag des Automobils feiern sich seine Erfinder selbst. Zum Jubiläum gibt es den mit Abstand größten Stand auf dem Genfer Automobilsalon. Die Schwaben präsentieren mit viel Tamtam gleich vier Neuheiten, darunter die Vergrößerung der C-Klasse-Familie. Limo und Kombi bekommen nun auch ein Coupé zur Seite gestellt. Der Nachfolger des glücklosen Sportcoupés CLC soll eine völlig neue Käuferschicht ansprechen. Besonders junge Leute sollen mit dem bulligen, dynamischen C-Coupé von anderen Herstellern, die mehr Sportlichkeit verkörpern, zu Mercedes gelockt werden. Topmotorisierung wird der V6 im C 350 Blue Efficiency mit 306 PS. Rein zufällig eine ähnliche Motorisierung wie der Top-Sechszylinder von BMW.
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- Um ihre Führungsrolle im Segment der kompakten Premium-Roadster zu behalten, haben die Stuttgarter eine ganze Menge Schnickschnack im neuen SLK untergebracht, wie zum Beispiel das „Magic Sky Control“ Panorama-Vario Dach.
Leistungsschau und Ökotrend
Neben dem C-Klasse Coupé zeigt Mercedes auch den neuen C 63 AMG. Auf 487 PS aufgepumpt, soll er dennoch zehn Prozent weniger Benzin verbrauchen. Doch die Schwaben sind breit aufgestellt: sie können nicht nur schnell und wuchtig, sondern auch umweltfreundlich. Und das nicht in irgendeinem Auto, sondern im Supersportwagen SLS AMG E-Cell mit reinem Elektroantrieb. In ihm sollen sich Fahrspaß und Öko-Zeitgeist vereinen. 2013 kommt er in die deutschen Mercedes-Showrooms. Viertes großes Mercedes-Highlight ist die Präsentation der dritten SLK Roadster-Generation. Um ihre Führungsrolle im Segment der kompakten Premium-Roadster zu behalten, haben die Stuttgarter eine ganze Menge Schnickschnack im neuen SLK untergebracht, wie zum Beispiel das „Magic Sky Control“ Panorama-Vario Dach, welches sich hell oder dunkel schalten lässt. Die alten Motoren im SLK haben ausgedient. Die neuen Vier- und Sechszylindermotoren mit serienmäßiger Start-Stopp-Funktion sollen bis zu 25 Prozent weniger Sprit verbrauchen.
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- Hat mit seinem Namen nicht viel zu tun. Kein Dach, minimale Scheiben, und im Heck ein emissionsfreier Elektromotor: so präsentiert sich der Smart Forspeed in Genf.
Smart Forspeed
Kein Dach, minimale Scheiben, und im Heck ein emissionsfreier Elektromotor: so präsentiert sich der Smart Forspeed in Genf. Er ist eindeutig ein Funcar. Das Konzeptfahrzeug gibt einen Ausblick auf die Leistungsfähigkeit künftiger Elektro-Smarts. Mit seinen 41 PS beschleunigt er in 5,5 Sekunden auf 60 km/h. Bei 120 km/h ist Schluss. Die Lithium-Ionen-Batterie soll eine Reichweite von 135 km ermöglichen und kann an haushaltsüblichen Steckdosen geladen werden.
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- Die Konkurrenz aus Ingolstadt präsentiert drei Neuheiten. Die wichtigste ist der Audi RS3 Sportback.
Audi RS3 Sportback und Ausblick auf den neuen A3
Die Konkurrenz aus Ingolstadt präsentiert drei Neuheiten. Die wichtigste ist der Audi RS3 Sportback. Optisch ist er mit Bug- und Heckschürze sowie dem großen Dachkantenspoiler sofort als RS zu erkennen. Der kompakte Fünftürer zieht aus seinem 2,5 Liter Fünfzylinder satte 340 PS. Der Antrieb erfolgt standesgemäß und Audi-typisch permanent an alle vier Räder. In 4,6 Sekunden geht die Fuhre auf 100 – hier bewegt sich der kleine Ingolstädter auf echtem Sportwagenniveau. Wichtiges Detail am Rande: das ESP lässt sich komplett abschalten. Ab Frühjahr ist der RS3 Sportback für 49.900 Euro zu erwerben. Einen Ausblick gibt Audi auch auf den neuen A3. Die viersitzige Stufenhecklimousine A3concept bündelt das gesamte technologische Know-How der Marke. Highlights sind das optimierte Bediensystem MMI, das Highend-Infotainment-System sowie nicht zuletzt der Antrieb. Der Fünfzylinder Turbo leistet stramme 408 PS.
Dick und dicker
Seinen neuen Q5 Hybridquattro preist Audi als das sportlichste Hybrid-SUV auf dem Markt an. Der zwei Liter vier Zylinder soll mit seinen 211 PS die Fahrleistungen eines Sechszylinders erbringen. Der 2.0 TFSI und der Elektromotor sind dabei als paralleles Hybridsystem direkt hintereinander montiert. Das Augenmerk legt Audi bei der Entwicklung auf einen hohen elektrischen Fahranteil. Bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h fährt der Q5 Hybrid quattro rein elektrisch. Alle Hybridkomponenten zusammen verschaffen dem bayrischen SUV ein Mehrgewicht von lediglich 130 Kilogramm. Beim neuen A8 L Security spielt Gewicht eine weniger tragende Rolle. Der lange A8 in Sonderschutzausführung hat neben seiner Panzerung eine ganze Reihe von Sicherheitsausstattungen an Bord. Er erfüllt alle Anforderungen als kugel- und explosionssicheres Fahrzeug. Damit erreicht er die offizielle Zertifizierung des deutschen Beschussamts.
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- Opel kommt mit dem Zafira Tourer Concept nach Genf und gibt damit einen Ausblick auf die nächste Generation der „Lounge auf Rädern“.
Zafira Tourer Concept
Opel kommt mit dem Zafira Tourer Concept nach Genf und gibt damit einen Ausblick auf die nächste Generation der „Lounge auf Rädern“. Ein für Opel-Verhältnisse durchaus luxuriöses Interieur wird mit maximalem Platzangebot, besonders für die Fondpassagiere, kombiniert. Opels Interpretation seines Zafira-Außendesigns als skulpturhaft und kraftvoll können wir nicht ganz folgen aber die neue Innenraumgestaltung kann sich sehen lassen.
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- Das Design des Opel Ampera ist zwar alles andere als schön, aber im Vergleich zum Toyota Prius ein echter Fortschritt.
Opel in der Vorreiterrolle
Ungleich bedeutender als die Zafira Studie ist jedoch die Weltpremiere des Opel Ampera. Und hier hat Opel tatsächlich mal etwas richtig gemacht. Da in einigen europäischen Ländern, wie auch in Deutschland Elektroautos beim Kauf nicht sanktioniert werden, lässt das Interesse und demzufolge auch das Angebot der zumeist teuren und noch recht unpraktischen Vehikel zu wünschen übrig. Opel übernimmt hier nun eine Vorreiterrolle indem sie den Ampera bis zum Jahresende auf den Markt bringen. Auf Strecken zwischen 40 und 80 Kilometern fährt der Ampera rein elektrisch. Sollte die Batterie leer sein, fungiert ein Benzinmotor als Range Extender und lädt die Batterie auch während der Fahrt auf. So braucht der Fahrer keine Angst zu haben mit leerer Batterie liegen zu bleiben. Ist diese dennoch leer, kann sie in vier Stunden an einer haushaltsüblichen 230 Volt Steckdose geladen werden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt beim Öko-Opel mit seinen 150 PS lediglich 160 km/h. Nicht wirklich zeitgemäß wie wir finden. Dennoch ein Schritt in die richtige Richtung für Opel zur Eroberung des europäischen Elektroauto-Marktes. Das Design ist zwar alles andere als schön, aber im Vergleich zum Toyota Prius ein echter Fortschritt.

