Die Katze feiert
Im Vorfeld wurde viel gemunkelt über einen Roadster namens XE, als SLK- oder Z4-Konkurrent, zu sehen gab‘s dann aber „nur“ den XKR in der megascharfen S-Version. Richtig, die Rede ist von Jaguar und das blaue Super-Coupé (war ein Auto jemals blauer als dieser Jag?) reißt uns natürlich trotzdem so richtig vom Hocker. 550 PS, Topspeed jenseits der 300 und eine Optik, die jeden Lord mit Wonne zum rasenden Proll mutieren lässt (ganz im positiven Sinne natürlich!). Dazu feiert sich die Raubkatze selbst, schließlich stehen 50 Jahre E-Type auf dem Programm, da darf das erstmals 1961 gezeigte Exemplar natürlich nicht fehlen. We arevery amused!
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- Alle auf dieser Welt möglichen Ausstattungsdetails hat Evoques großer Bruder, der Range Rover Autobiography Ultimate Edition (wer denkt sich immer diese Namen aus). 500 Kunden weltweit haben bald alles und zahlen dafür mindestens 165.000 Euro.
Mit Stil und Sparsamkeit
Nur einen Katzensprung (Der musste sein!) weiter buhlt Konzernschwester Land Rover um Aufmerksamkeit. Der stylischste SUV-Crossover ever - also der Range Rover Evoque - zeigt sich ganz modebewusst in trendigen Farbkombinationen. „Personalised“ heißt das richtig und lässt einem in so ziemlich allen Ausstattungsbelangen die Qual der Wahl. Alle auf dieser Welt möglichen Ausstattungsbelange hat Evoques großer Bruder, der Range Rover Autobiography Ultimate Edition (wer denkt sich immer diese Namen aus). Was er nicht hat, gibt es nicht. 500 Kunden weltweit haben bald alles und zahlen dafür mindestens 165.000 Euro. Wer lieber weniger will, vor allem in Sachen Sprit, für den haben die britischen Feldweg-Spezialisten den Range_e im Gepäck. Der Plug-In-Diesel-Hybrid soll nur 89 Gramm CO2/Km rausblasen und knapp 35 Kilometer rein elektrisch fahren. Ab 2013 könnte es losgehen.
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- Bei Luxus-Label Nummer Zwei, Aston Martin, steht der neue Virage im Mittelpunkt. Irgendwie hat man es geschafft in die Mikro-Lücke zwischen DBS und DB9 noch einen Gran Turismo zu stopfen. Sein V12 leistet stramme 497 PS.
Nobel geht die Welt zugrunde
Mit der Umwelt weniger am Hut haben die beiden britischen Nobel-Marken Aston Martin und Bentley. Bentley hat ja gerade den World Ice Speed Rekord mit einem Continental Supersports Convertible eingefahren, indem Rallye Champion Juha Kankkunen das voluminöse Cabrio mit mehr als 330 Sachen übers Eis geprügelt hat. Das ist dann schon mal eine Sonderedition wert, in diesem Fall hat man sie nach Genf mitgebracht und auf den Namen Supersports ISR (Ice Speed Record) Convertible getauft. Die Eckdaten: 100 Stück, 640 PS, 800 Nm, 0-100 in 3,8 Sekunden und 325 km/h Spitze. So müssen Sonderserien aussehen. Bei Luxus-Label Nummer Zwei, Aston Martin, steht der neue Virage im Mittelpunkt. Irgendwie hat man es geschafft in die Mikro-Lücke zwischen DBS und DB9 noch einen Gran Turismo zu stopfen. Die Frage ist, ob der Ottonormal-Aston-Verkäufer noch weiß, was er da grade verkauft. Zumal der ebenfalls neue V8 Vantage S optisch für den Laien auch keine großen Unterschiede macht. Anstatt des 497 PS-V12 im Virage hat er aber einen 4,7-Liter-V8 mit 436 PS unter der Haube. Und circa drei Kompaktklassewagen weniger dürfte er auch kosten. Ja ja, die kleinen feinen Unterschiede.
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- Der Mini Rocketman ist wirklich unglaublich klein. 3,40 Meter um genau zu sein und den Knuddelbonus hat er auch noch. Gebaut wird er wahrscheinlich trotzdem nicht. Dabei wäre er dem Ur-Mini doch mit Abstand am nächsten. War das nicht mal die eigentliche Idee?
Back tothe Roots
Mit klein und fein wollen wir das britische Kapitel dann auch zuschlagen und begeben uns zu Mini. Der Rocketman ist wirklich unglaublich klein. 3,40 Meter um genau zu sein und den Knuddelbonus hat er auch noch. Gebaut wird er wahrscheinlich trotzdem nicht. Dabei wäre er dem Ur-Mini doch mit Abstand am nächsten. War das nicht mal die eigentliche Idee? Egal, ab zu Lotus! Mit viel Tamtam wurde da das neue Formel 1-Team mit Nick Heidfeld präsentiert. Das neue Zeitalter der Firma (die fünf sensationellen Sportwagen von der Paris Motor Show 2010) hat man aber daheim gelassen. Dafür wird der Evora Bespoke aufgetischt. Zusammen mit Mansory (ja richtig, Skandaltuner Mansory) nimmt man jetzt die totale Individualisierung ins Visier. Im Falle des Evora hat Mansory aber tatsächlich einen super Job gemacht. Zweite Neuheit ist die Elise als Club Racer. Der Leichtbau-Queen schnitten die Ingenieure nochmal 24 Kilo aus den Rippen, dazu gibt es 142 PS für puren und bezahlbaren (34.450 Euro) Fahrspaß.
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- Rolls Royce zeigt eine Elektro-Studie, so weit ist es also schon gekommen. Der 102 EX oder auch Phantom EE (Experimental Electric) hat anstatt eines dicken V12 vorne, zwei Elektromotoren mit insgesamt 394 PS und 800 Nm an der Hinterachse werkeln.
Einer für Queen E-lisabeth
Einen haben wir dann doch noch und der spannt den Bogen zur Queen, wenn auch ohne Leichtbau. Rolls Royce zeigt eine Elektro-Studie, so weit ist es also schon gekommen. Der 102 EX oder auch Phantom EE (Experimental Electric) hat anstatt eines dicken V12 vorne, zwei Elektromotoren mit insgesamt 394 PS und 800 Nm an der Hinterachse werkeln. Aber Rolls macht sich natürlich keine Gedanken über Spritpreise oder die Umwelt, es geht eher darum, ob Sir, Lord oder Queen Lust auf E-Mobilität haben, ist ja gerade schrecklich „in“. Und wenn die durchlauchte Kundschaft keinen Bock auf Öko hat, dann gibt es eben keinen E-Rolls und auch die Emily wird nicht zur E-mily. So einfach ist das bei den Reichen und Schönen! In UK wird also erst mal weiterhin ordentlich Sprit verblasen, und wir erfreuen uns an sportlicher Noblesse „Made in Britain“, vor allem wenn sie so gut ist wie in Genf 2011.

