Venturi Jamais Contente
Die 515 km/h-Elektro-Zigarre: Venturi Jamais Contente
Alle Elektroautos sind vernünftig. Einige wenige sind sportlich. Und eines ist mehr als 500 km/h schnell. Motorvision proudly presents: Den Venturi Jamais Contente, das schnellste Elektroauto der Welt. (Thomas Harloff
, 07.09.2010)
Bonneville – das Mekka der Geschwindigkeits-Fetischisten
Es gibt nicht viele Orte auf der Welt, die trostloser sind als eine Salzwüste. Eine der bekanntesten, aber eben auch unwirtlichsten, befindet sich im nördlichen Teil des US-Bundestaates Utah. Trotzdem sind die Bonneville Salt Flats und der dort beheimatete Bonneville Speedway für manche immer wieder eine Reise wert. Für Geschwindigkeits-Rekordjäger zum Beispiel. Denn Bonneville ist die erste Adresse, wenn sich die Schnellsten der Schnellen zur Topspeed-Hatz treffen. Kürzlich war es wieder soweit, ein Team von Venturi ist angetreten, um einen neuen Highspeed-Rekord aufzustellen – für Elektroautos! Und die französisch-amerikanische Kollaboration kehrt mit einem glorreichen Triumph zurück: 515 km/h – eine neue Bestmarke für Elektroautos!
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- Die Mannen um Fahrer Roger Schroer, zu der auch Studenten der Ohio State University gehören, kündigen schon jetzt ihre Rückkehr nach Bonneville für weitere Rekordversuche an.
Ein Auto, zwei Namen
Schon 2009 sorgte die Truppe für Aufsehen: 487 km/h – ein Weltrekord für wasserstoffbetriebene Autos. Nun also 515 Sachen in der Zigarre mit „Elektroantrieb“. Über einen Kilometer in beide Richtungen war der Venturi „Jamais Contente“, oder Buckeye Bullet, wie er in den USA heißt, im Schnitt mit 495 km/h unterwegs - ebenfalls ein neuer Bestwert für Elektroautos.
Übersetzt heißt „JamaisContente“ so viel wie „niemals zufrieden“. Deshalb kündigen die Mannen um Fahrer Roger Schroer, zu der auch Studenten der Ohio State University gehören, schon jetzt ihre Rückkehr nach Bonneville für 2011 und 2012 an.
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- Der Venturi Jamais Contente, das schnellste Elektroauto der Welt. Im Schnitt ist die Zigarre 495 km/h schnell, der Spitzenwert liegt sogar bei 515 km/h.
Das historische Vorbild von 1899
Zudem steckt eine große Historie hinter dieser Bezeichnung: Schon 1899 gibt es ein zigarrenförmiges Elektroauto, das „La Jamais Contente“ heißt. Dessen Fahrer Camille Jenatzy, ein Belgier, der wegen seines roten Bartes und risikoreichen Fahrstils „der rote Teufel“ genannt wird, erreicht in dem Auto eine Geschwindigkeit von 105,3 km/h. Damit ist Jenatzy der erste Mensch, der mit einem Landfahrzeug mehr als 100 km/h schafft. 111 Jahre später hat Schroer die damalige Bestmarke fast verfünffacht. Eine große Leistung, die von einem 800 PS starken Elektromotor sowie zahlreichen Lithium-Ionen-Akkus als Stromspeicher begünstigt worden ist.
Wer sich den Venturi Jamais Contente einmal aus der Nähe anschauen möchte, hat beim Pariser Autosalon Gelegenheit dazu. Vom 30. September bis 17. Oktober wird das Rekordauto am Stand von Venturi zu sehen sein.
UMFRAGE
Topspeed-Rekord im Elektroauto - ist das nötig?
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Klar, die Technik soll ruhig zeigen, was sie kann.
43%
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Schon okay. Hat den Jungs sicher Spaß gemacht.
29 %
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515 km/h? Sind die lebensmüde? Viel zu gefährlich!
14 %
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Überflüssig. Der Elektroantrieb soll sauber sein, sonst gar nix.
14 %
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