Der Prinz namens Bel Air

Ein Rolls-Royce ist das Höchste der automobilen Gefühle. Zumindest so lang, bis sich Mansory an die Veredlung der exklusiven Briten wagt. Neuestes Projekt der Mannen aus dem bayerischen Brand: Der Bel Air auf Basis des Phantom Drophead Coupés. ( , 01.01.2009)

Rechtzeitig zum baldigen Beginn der automobilen Open-Air-Saison in Europa präsentiert Mansory das Bel Air genannte Cabrio auf Basis des Rolls-Royce Phantom Drophead Coupés. Getauft in Anlehnung an den noblen Stadtteil von Los Angeles, macht der Mansory Bel Air seinem Namen alle Ehre: Luxus, wohin das Auge reicht. Das Veredelungsprogramm beinhaltet ein komplett neu entwickeltes, extravagantes Karosserie-Styling sowie prägnante diamantpolierte Alu-Felgen.

Mit dem neuen Karossie-Kit, das die Formensprache des Briten stärker betont, zieht das veredelte Phantom Drophead Coupé auf den Prachtboulevards der weltweiten Luxusdestinationen die Blicke auf sich. Eine perfekte Verarbeitung und ein harmonisches Styling kennzeichnen die Schürze der imposanten Front. Seitenschweller und das Auftrieb reduzierende Heck vollenden Bel Air-Aerodynamik-Paket.

Mansory Bel Air - Seitenansicht
Der Mansory Bel Air macht seinem Namen alle Ehre: Luxus, wohin das Auge reicht

Große Räder, großer Motor

Sportliche Eleganz gepaart mit hohem technischen Anspruch charakterisieren das Raddesign. Das einteilige diamantpolierte Rad mit neun Doppelspeichen überzeugt durch einen exklusiven Look. Durch die Fertigung in Schmiedetechnologie sind die Mansory-Felgen besonders leicht im Vergleich mit herkömmlich gegossenen Rädern. Die daraus resultierende Reduktion der ungefederten Massen verbessert sowohl Beschleunigung als auch Bremsweg und Handling. Als optimale Bereifung für das 22-Zoll-Leichtmetallrad wählte Mansory Reifen in der Dimension 305/40.Für adäquate Fahrleistungen sorgt der 6,75 Liter große V12-Saugmotor, der serienmäßig 460 PS und 720 Nm Drehmoment bei 3.500 U/min generiert. Das Phantom-Triebwerk nahm Mansory bereits im letzten Jahr unter seine Fittiche: Mittels einer Modifizierung der Motorelektronik verfügt das Fahrzeug nun über 498 PS sowie ein Drehmoment von 780 Nm, das bei 3.920 U/min anliegt. Performance-Daten für das luxuriöse Dickschiff liegen nicht vor. Mit der Leistungskur dürfte der Mansory Bel Air über 270 km/h erreichen.

Mansory Bel Air - Frontansicht
Auf ein Detail will kein Rolls-Royce-Fahrer verzichten, auch wenn er in einem veredelten Briten sitzt: Die weltbekannte Kühlerfigur "Spirit of Ecstasy", im Volksmund "Emily" genant

Hochwertig: Bremsanlage und Innenraum

Zusammen mit Brembo entwickelte Mansory eine auf die geänderten Bedürfnisse des Bel Air abgestimmte Hochleistungs-Bremsanlage. Für optimale Verzögerung und perfekte Dosierbarkeit des Pedaldrucks sorgen nun Sechskolbenkaliber in Verbindung mit 412 Millimeter großen Bremsscheiben an der Vorderachse sowie Vierkolbenkaliber mit 380 Millimeter messenden Pendants an der Hinterachse.Für das edle Interieur kommen bei Mansory nur hochwertigste Materialien zum Einsatz. Das extravagante Designleder mit einer charakteristischen Narbung sorgt für Wohlbehagen und ein besonderes Flair. Dazu passen die von Meisterhand verarbeiteten Carbon- und Echtholz-Applikationen im Innenraum. Karogesteppte Ziernähte auf der Armaturentafel und den Sitzen setzen weitere optische Akzente. Die aus Aluminium gefertigte Pedalerie, die beleuchteten Türeinstiegsleisten und das ergonomisch neu gestaltete Airbag-Lenkrad vollenden den auffallend schönen Gesamteindruck.

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