G-Power sorgt für die nächste Naturkatastrophe
Nach dem Hurricane RR, der offiziell schnellsten Limousine der Welt, und dem X6 Typhoon RS Ultimate V10, der mit 900 PS und einigen konstruktiven Höchstleistungen fasziniert, rollt nun die nächste Naturkatastrophe von G-Power auf uns zu. Wieder trägt sie den martialischen Namen „Typhoon“, wieder ist pure Höchstleistung das Gebot der Stunde, wieder dient ein SUV aus dem Hause BMW als Basis für das Power-Monstrum mit zerstörerischer Wirkung. Diesmal ist es ein X5 M, dem der bayerische Veredler eine heftige Steroid-Kur verpasst. Natürlich bleibt G-Power seiner Linie treu, dass selbst die leistungsstärksten BMW-Modelle viel zu schwachbrüstig sind. 555 PS und 680 Nm? So etwas Untermotorisiertes entlässt G-Power ganz sicher nicht aus den eigenen Werkshallen.
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- 725 statt 555 PS, 890 statt 680 Nm: Der Power-Zuwachs, den G-Power einzig mit Elektronik-Tuning und geänderter Motor-Peripherie erreicht, ist beachtlich.
170 PS für 18.000 Euro – kein schlechtes Angebot
Anders als beim Typhoon RS Ultimate V10 auf X6 M-Basis, bei dem praktisch nichts von der Serientechnik überlebt hat, bleiben hier Werksmotor, -getriebe und Allradantrieb erhalten. G-Power beschränkt sich diesmal sogar „nur“ auf die Optimierung der Motorelektronik und der -peripherie, lässt das Innenleben des Triebwerks ansonsten unangetastet. Neue Verbindungsrohre minimieren die Druck- und Stoßverluste zwischen Turboladern und Zylinderköpfen. Die Abgase entweichen durch strömungsgünstige Krümmer, Sportkatalysatoren und eine Edelstahl-Komplettanlage in die Freiheit. Für G-Power-Verhältnisse also minimale Änderungen, die trotzdem für ein sattes Power-Plus sorgen. 725 PS und 890 Nm sind jedenfalls ein ordentlicher Gegenwert für den vom Tuner aufgerufenen Preis von 18.000 Euro. Drehmoment-technisch ist sogar noch mehr möglich: Tauscht man das Serien-Getriebe gegen ein verstärktes Pendant, sind laut G-Power mehr als 1.000 Nm drin.
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- Üppig dimensionierte Lufteinlässe in der Frontschürze und weitere Öffnungen in der Motorhaube optimieren die Luftzufuhr zu den Wasser- und Ölkühlern sowie den vorderen Bremsen.
Große Nüstern für mächtig Frischluft
Tatsächlich sind es nicht nur die technischen Verbesserungen, die für den 170 PS- und 210 Nm-Zuschlag sorgen. Auch das Bodykit trägt seinen Teil zur Kraftkur bei. Zuvorderst natürlich die neue Front: Üppig dimensionierte Lufteinlässe in der Frontschürze und weitere Öffnungen in der Motorhaube optimieren die Luftzufuhr zu den Wasser- und Ölkühlern sowie den vorderen Bremsen. Daneben hat das 12.185 Euro teureBreitbau-Bodykit zwei weitere Aufgaben: Es soll die aerodynamische Effizienz des BMW X5 M verbessern und vor allem Eindruck beim Betrachter schinden.
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- Eine Tieferlegung soll die Fahrdynamik des BMW X5 M weiter verbessern. Ein Sportfedernsatz lässt den G-Power BMW X5 M Typhoon 30 Millimeter näher am Asphalt schnüffeln als das Original.
Das Bodykit erfüllt nicht nur optische Zwecke
Von neuen Seitenschwellern verbundeneKotflügelverbreiterungen strecken das SUV um insgesamt sieben Zentimeter nach rechts und links und schaffen Platz für die mächtigen Räder - doch dazu später mehr. Am Heck fällt neben dem mächtigen Dachspoiler und den beiden faustgroßen, zentral angeordneten Auspuff-Endrohren die Heckschürze samt Diffusor auf. Dass dieser nicht nur Showzwecke erfüllt, belegt die Tatsache, dass G-Power den Unterboden mit einer vierteiligen Verkleidung glättet. Damit kann die Luft einigermaßen ungestört zum Diffusor strömen, was wiederum den Auftrieb an der Hinterachse minimiert.
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- 23-Zoll-Felgen liegen offenbar im Trend, weshalb G-Power auch dem großen BMW-SUV ein Rädersatz in dieser Größe spendiert. Die Bereifung vorne wie hinten hat das Format 315/25 R 20.
Deutlich schneller als das Original
Wie versprochen, hier ein paar Worte zu den Rädern: 23-Zoll-Felgen liegen offenbar im Trend, weshalb G-Power auch dem großen BMW-SUV ein Rädersatz in dieserGröße spendiert. Vorne sind die Schmiederäder namens „Silverstone RS“ elf, hinten zwölf Zoll breit. Den Felgen verpasst der Tuner ringsum Michelin-Reifen im 315/25er Format. Kostenpunkt für den Komplett-Radsatz: 8.866 Euro. Eine Tieferlegung soll die Fahrdynamik des BMW X5 M weiter verbessern. Ein Sportfedernsatz lässt den Typhoon 30 Millimeter näher am Asphalt schnüffeln als das Original. Auch längsdynamisch profitiert der Münchner mit amerikanischen Wurzeln von den G-Power-Maßnahmen: 4,2 Sekunden von Null auf Hundert – eine halbe Sekunde schneller als das Serienauto. Die vom Werk verpasste Topspeed-Beschränkung von maximal 275 km/h hebt der Tuner ebenfalls auf. Mit dem Typhoon sind mehr als 300 Sachen drin.
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- Die vom Werk verpasste Topspeed-Beschränkung von maximal 275 km/h hebt G-Power auf. Mit dem X5 M Typhoon sind mehr als 300 Sachen drin.
Fear and Loathing in Autenzell
Im Innenraum kann G-Power traditionell so gut wie jeden Wunsch erfüllen. Das fängt mit einem Tacho im Hausdesign an und führt über Carbon-Applikationen und Sportlenkrad bis zu Leder- und/oder Alcantara-Ausstattungen in allen erdenklichen Farben. Hier sind dem Geschmack und der Kreativität der Kundschaft - das nötige Budget ist natürlich Voraussetzung - kaum Grenzen gesetzt. Man soll sich ja wohlfühlen inmitten des Taifuns. Die bayerische Naturgewalt, welche die Erde erzittern lässt, soll schließlich nuraußerhalb des Autos für Angst und Schrecken sorgen.

