Der kleine Alfa heißt Mi.To
In der zweiten Jahreshälfte kommt der erste Kleinwagen von Alfa Romeo auf den Markt. Der italienische Automobilhersteller taufte den Neuling auf den Namen Mi.To. (C. Fulk
, 01.01.2009)
Die Namenssuche hatte sich kompliziert gestaltet: Zunächst war der technische Bruder des Fiat Grande Punto unter dem Arbeitstitel "Alfa Junior" bekannt geworden, dann hatte eine internationale Internet-Wahl die Wunschbezeichnung "Furiosa" ergeben. Das bedeutete übersetzt "die Wilde" oder "die Wütende", im Englischen kann das verwandte Wort "furious" jedoch auch im Sinne von "mit rasender Geschwindigkeit" verstanden werden. Das war dem Hersteller dann wohl doch zu heiß. Der deutlich harmlosere Name "Mi.Tto" vereint nun die italienische Bezeichnung für die Modestadt Mailand (Milano) und den Fiat-Stammsitz Turin (Torino).
Der Mi.To übernimmt verschiedene Technik- und Designmerkmale vom großen Bruder, dem Alfa 8C Competizione. Dazu gehören die Form der rahmenlosen Seitenscheiben, der dreigeteilte Lufteinlass im vorderen Stoßfänger und die charakteristische Form der Scheinwerfer, bei denen ein mehrfarbiger, mit einem speziellen Verfahren behandelter Rahmen den herausfordernden Ausdruck der Frontpartie akzentuiert. Auch im Innenraum zeigt der Mi.To Raffinesse und italienischen Schick.
Der dynamische Kleinwagen wird ab Juli in Italien mit vier turbogeladenen Diesel- und Ottomotoren angeboten, die ein Leistungsspektrum von 66 kW/90 PS bis 114 kW/155 PS abdecken. Zur Serienausstattung gehört unter anderem der Schleuderschutz ESP.
Was der Mi.To kosten wird, darüber hüllt sich Alfa Romeo noch in Schweigen.
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